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Posts Tagged ‘Technik’

Kapitel 920 / Untragbar

Und dann ist da ja noch das Kleine Schwarze – hatte ich erwähnt, dass sie auch ihre zweite Ausbildung vor Kurzem mit Auszeichnung bestanden hat? Nun, das Kleine Schwarze ist jetzt ausgelernte Buchbinderin in der Industrie und ausgelernte Buchbinderin im Handwerk. Jaaaa, da gibt es gravierende Unterschiede! Jedenfalls hat das Kleine Schwarze unzählige Ideen im Kopf, was sie mit all dem erlernten Wissen und Können nun anstellen möchte. Und um diese Ideen auch umsetzen zu können bedarf es einiger technischer Hilfsmittel – diese zuweilen jedoch schon steinalt sind. Klar, es gibt alles auch nigelnagelneu was jedoch auch gleichbedeutend mit unbezahlbar ist. Und die alten Schätze zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie garantiert noch die nächsten 50 oder 60 Jahre treu ihre Dienste tun. Nun gut. Als erstes hat das Kleine Schwarze über Kleinanzeigen so ein Pappenschnibbelding erstanden. Sinnigerweise nennt es sich Robust! Und mal ehrlich, kein Hersteller gleich welcher Dinge würde es wagen, einem Teil den Namen Robust zu geben, wenn er sich nicht sicher ist, dass es auch genau das ist… robust eben!

Die der Bezeichnung Robust angefügte 530 steht – so vermute ich jedenfalls – für die maximale Schnittlänge. Von den Ausmaßen jedenfalls kommt das schon mal gut hin. Aber warum erzähl ich das eigentlich alles. Nun ja, das Kleine Schwarze hat in seinem Elfenbeinturm nicht die Möglichkeit umfangreiche Werkelarbeiten auszuführen. Und so wird sie sich wieder eine Werkelecke hier im Rabenhaus einrichten. Ergo musste die Robusta – so heißt das gute Teil nunmehr bei uns – ins Rabenhaus gebracht werden. Der Verkäufer war so freundlich, das Teil in mein Auto zu verfrachten… worüber ich mir ja noch nicht einmal Gedanken gemacht hatte. Ich fand es halt nett… ein Herr der alten Schule der sich wahrscheinlich in Grund und Boden geschämt hätte, wenn er uns das Teil hätte schleppen lassen. So jedenfalls dachte ich still bei mir.

Nach der Ochsentour von Niedersachsen über Hamburg nach Schleswig Holstein und dann wieder nach Hamburg, um das Kleine Schwarze im Elfenbeinturm abzuliefern, fuhr ich doch etwas geschafft zurück zum Rabenhaus. Es war schon spät und ich beschloss mich erst am nächsten Tag der Robusta anzunehmen. Tja, was soll ich sagen – einige Tage sind vergangen und die Robusta dümpelt noch immer in meinem Auto rum. Ich bekomme das Teil einfach nicht raus, ich bekomme es nicht einmal angehoben – kaputte Finger hin oder her, ich würde auch mit heilen Fingern jämmerlich scheitern. Das Teil wiegt gefühlt 100 kg. Am Wochenende kommt das Kleine Schwarze vorbei und dann werden wir gemeinsam versuchen, das Teil aus meinem Auto zu wuppen… ich bin gespannt!

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Und dann war da ja noch die Sache mit dem Schnee, dem Herkules und dem Frühjahrsputz. Gut, die Sache mit dem Schnee hatte sich dann heute gen spätem Vormittag von allein erledigt. Also, nicht, dass nun in Feldwaide spontan der Frühling ausgebrochen wäre – ganz und gar nicht. Der stete Regen hat einfach den Schnee weggewaschen und somit hatte sich auch mein ursprünglicher Plan, irgendwas im Garten zu machen, erledigt.

Also musste ich meine Zeit mit irgendetwas anderem todschlagen – man hat ja zuweilen reichlich Gelegenheit dazu in der Krise… Ursprünglich hatte ich mir für heute vorgenommen im Garten rumzutüddeln. Doch der Sprühregen und der stete Wind waren mir dann doch etwas zu ungemütlich. Nach dem dritten Kaffee kam mir dann die Idee: der alte Herkules! Keine Ahnung, warum mir der eingefallen ist. Seit Jahren fristet der alte Drahtesel ein trauriges Dasein im rabenhaus´schen Carport. In Bremen hatte ich ihn ja noch regelmäßig benutzt, doch seit meinem Umzug nach Feldwaide stand er dann nur noch im Carport rum. Wobei zu erwähnen ist, dass der Carport nicht so ein lüttes Ding ist. Theoretisch würden 2 Autos reinpassen – jedoch besitze ich nur eines. Also ist noch ausreichend Platz für n Rasenmäher, Grünschnittsäcke und eben nem Herkules.

Und ein Carport ist eben auch keine Garage, ergo haben Wind und Wetter, Staub und Dreck dem alten Drahtesel zugesetzt. Heute endlich war dann sein großer Tag. Schwubs war das Ungetüm in die Waschküche verfrachtet und nach einigem Tüddeln, Wischen und Kram erstrahlt er jetzt wieder in zeitgemäßem Glanz – will heißen: Herkules ist ein altes Fahrrad und wird es auch immer bleiben! Und nein, ich strebe nicht nach so einem Hightech-Ding. Mir reicht mein alter Drahtesel. Und jetzt, wo man ihn auch wieder ohne sich die Finger schmutzig zu machen anfassen kann, werde ich ihn auch wieder in Betrieb nehmen!!!

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Kapitel 908 / kombiniert

Es dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass Rabea Rabenhaus ein bekennender Steckerresetter ist. Was auch immer im Rabenhaus nicht funktioniert – als erstes wird immer versucht, das Problem mit einem gepflegten Reset sämtlicher Kabelverbindungen zu beheben…

Nun, als der Wäschetrockner heute den Betrieb einstellte und als einziges Lebenszeichen 2 rot leuchtende Lämpchen zu erkennen waren, schreckte Rabea Rabenhaus dann doch erst einmal davor zurück, das Teil auseinander zu bauen. Man kann ja auch mal beim Kundendienst anrufen und nachfragen. Die Dame dort versicherte mir, dass sie ganz sicher sei, dass bei meinem Trockner unbedingt ein Besuch eines Monteurs nötig wäre, um den Schaden zu beheben… Kostenpunkt über 200,00 Euronen + benötigte Ersatzteile… Verkaufstüchtig schlug sie mir dann auch gleich noch eine neue Garantievereinbarung vor für… öhm, so genau habe ich da nicht mehr zugehört… Ganz ehrlich: der Trockner ist nicht mehr der jüngste seiner Klasse. Wobei diese auch nicht die der Highend-Geräte ist. Und im Grunde nutze ich den Trockner nicht einmal zum Trocknen der Wäsche, sondern nur zum „Entstauben“ und das lockere Herumwirbeln in der Trommel erspart mir vielfach nerviges Bügeln… auf diese Annehmlichkeiten kann ich im Grunde doch eigentlich verzichten.

Stunden später hatte ich etwas Zeit, um mich durchs Inet zu guugeln. Irgendwie hatte ich dann doch noch die Hoffnung, dass sich eine Lösung finden würde. Schließlich gibt es da draußen so viele gescheite Menschen, die sich nicht zu schade sind bahnbrechende Lösungsvorschläge für allerlei Probleme in die Welt zu beamen. Und tatsächlich: auf YT fand ich ein Filmchen, in dem ein Mensch das gleiche Problem mit seinem baugleichen Trockner hatte. Er zeigte eine Reset-Kombination mittels verschiedener Knöpfe und dem Programmwahlschalter. Leider hatte die Kombination ihm nicht geholfen, aber unzählige Leute bedankten sich in den Kommentaren, dass sie mit genau dieser Kombi ihre Gräte wieder zum Laufen gebracht haben. Also habe ich einfach mal den Versuch gestartet… und yeah! es hat funktioniert!!! Dankeschön!

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(Ich hoffe, der YTer hat mittlerweile auch sein Gerät wieder zum Laufen gebracht!)

 

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Kapitel 896 / Simpel

Echt simpel ist die Sache mit dem Aufhängen von Bildern… also, wenn man irgendwie Wert auf Abstände und Höhen legt.

Man braucht nur so ein Aufstelldings, dass an vielen Bilderrahmen hinten dran ist. Einfach das Teil abbauen, an die schmale Kante mit Tape einen „Zipfel“ kleben, so dass man das Teil gut festhalten kann. An der spitzen Seite einen „stabilen“ möglichst nicht zu langen Nagel durchhämmern. Den Nagel dann wieder mit Tape gut fixieren – der Nagel darf nicht kippen oder rausrutschen, wenn man ein Bild dranhängt.

Nun braucht man das Bild einfach an den Nagel der Vorrichtung hängen und an der Wand platzieren. Bei dünnen Rahmen kann man einfach leicht auf die Vorderseite des Bildes drücken und der Nagel in der Vorrichtung markiert die Stelle, an der der Nagel für das Bild eingeschlagen werden muss. Bei dickeren Rahmen – siehe unten – platziert man das Bild auf die selbe Weise, nimmt dann allerdings das Bild von der Vorrichtung und drückt dann den Nagel leicht in die Wand.

Wenn mehrere Bilder auch „übereinander“ aufgehängt werden müssen, dann immer von unten nach oben arbeiten, sonst funktioniert das Ganze nicht!

Einfacher geht´s nicht. Schlicht und ergreifend und soooo simpel :)

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Das Platzieren/Aufhängen der drei Bilder hat ca. 2,5 min. gedauert!

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Kapitel 892 / Ersatzweise

Und dann war da ja noch die Sache mit dem Backenzahn, der kurz vor Weihnachten noch in der Zahnklinik behandelt werden musste – Rabea Rabenhaus die Behandlung recht gut weggesteckt hat… der Zahn sich dann aber doch entschlossen hatte, sich zu verabschieden. Das war irgendwann im Januar. Die damit einhergehenden Brückenbauarbeiten musste ich dann leider krankheitstechnisch verschieben – was dumm war, denn dann kam die Sache mit dem Virus. Und so verschoben sich die geplanten Brückenbauarbeiten ersteinmal über Wochen… diese Zeit nutzte die schon vorhandene Brücke über die Schneidezähne (die sich Rabea Rabenhaus schon vor Ewigkeiten bei einer dusseligen Aktion ausgeschlagen hatte) und fing ihrerseits an zu mucken. Ergo, der Behandlungsplan geändert werden musste und nunmehr 1 Brücke erweitert/ersetzt und 1 ganz neu geplant und gebaut werden musste. Und ja, zweieinhalb Stunden vorbereitende Arbeiten beim Zahnarzt sind schon echt ne Hausnummer^^

Warum erzähle ich das eigentlich alles? Ach ja, da war ja noch die Sache mit dem Virus und dem Geld, welches Rabea Rabenhaus gerade außerhäusig mit echt kräftezehrender Arbeit verdienen muss, um über die Runden zu kommen. Und geeenau, Brückenbauarbeiten müssen natürlich auch bezahlt werden. Eben.

Und damit nicht genug, war da ja auch noch die Sache mit dem Ölwechsel, welchen Rabea Rabenhaus eigentlich schon vor Monaten hatte machen lassen wollen – also den Ölwechsel beim Autochen. Naja, was soll ich sagen… dann kam dat Ding mit dem Virus und irgendwie vergaß ich einfach die Sache mit dem Ölwechsel… bis letzten Samstag, dann schlug nämlich dat Autochen Alarm. Tatsächlich war da nur noch eine winzige Pfütze schmierigen Krams, welches dat Autochen vorm kapitalen Motorschaden bewahrte. In Tateinheit mit dem seit 30tsd. Kilometern fälligen Zahnriemenwechsel und einigem anderen Firlefanz, war auch die Rechnung von der Autowerkstatt nicht eben aus der Portokasse zu bezahlen^^

Nun hoffe ich inständig, dass sich die Waschmaschine, der Trockner, meine Maschinen in der Werkstatt, der Computer usw. usf. alle bester Gesundheit erfreuen und keine weiteren großen Ausgaben für die nächsten Monate ins Haus stehen.

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Drei kleine Spatzen

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