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Posts Tagged ‘Werkstatt’

Auch der heutige Tag ist irgendwie rumgegangen. Der Banker hat sich gemeldet und erzählt, dass es wohl in der nächsten Woche neue Möglichkeiten der Überbrückung/Hilfe/wie auch immer geben wird oder geben soll. Wobei er sagte, dass es letztlich auch nur Kredite sind, die dann wieder zurückbezahlt werden müssen. Da ich noch einige Euronen im Sparstrumpf habe, wurde ich der 2. Kategorie zugeordnet. In der 1. Kategorie sind wohl all diejenigen, die schon jetzt keinen Cent mehr zum Überleben haben – diese werden dann seitens der Bank als erstes bearbeitet.

Ehrlich gesagt, es widerstrebt mir absolut, mir einen Kredit ans Bein zu binden, von dem ich heute gar nicht weiß, wie ich den jemals zurückzahlen soll. Aber das kann ich mir ja noch überlegen, ob ich das machen möchte oder nicht. Erst einmal stehe ich auf der Liste der Leute der 2. Kategorie.

Dann habe ich heute auch kurz mit meinem Vermieter gesprochen. Er hat selbst eine Firma und auch ihm brechen die Aufträge weg. Er hat gesagt, dass ich mich rechtzeitig bei ihm melden soll, wenn es mit der Mietzahlung Schwierigkeiten geben sollte, so dass wir dann eine Lösung finden können. Danke, lieber Vermieter!

Auch mit einigen Kunden habe ich telefoniert: denen geht allen die Muffe und alle haben massive Probleme und alle hoffen, dass die Krise möglichst schnell wieder vorbei geht.

Auch den vorerst letzten Auftrag habe ich heute abgearbeitet – Scheißgefühl! Morgen muss ich dann alles verpacken und auf die Reise schicken. Das ist schon echt bitter.

Dann werde ich mich in den nächsten Tagen vorrangig darum kümmern, dass die Werkstatt mal komplett ausgemistet wird, um Platz zu schaffen für neue Ideen.

Ansonsten ist deutlich weniger los auf den Straßen und irgendwie läuft das Inet merklich langsamer als gewohnt.

So, Feierabend für heute :)

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So, da wäre ich also, Rabea Rabenhaus im 10. Jahr meiner Selbständigkeit… diese sich jedoch auf Grund der globalen Viruskrise aktuell von ganz allein an die Wand fährt. Supi! Und während Großunternehmen und Konzerne von Abermilliarden Euronen profitieren, die flächendeckend seitens der Politik verteilt werden, gibt es für Kleinstunternehmen keine Hilfe. Klar, ich kann zu meiner Bank rennen und einen Kredit beantragen – wobei ich da so meine Zweifel habe, diesen überhaupt zu bekommen, da ja niemand so wirklich weiß wie lange diese Krise andauern wird und ob ich es „hinterher“ auch schaffen werde den Kredit zurückzuzahlen.

Und dann gibt es im Inet auch unzählige absolut unqualifizierte Kommentare in Bezug auf Soloselbständige resp. ihrer Minifirmen, so ganz unter dem Motto: selber Schuld… da werden viele von den Bach runtergehen, weil sie eh keine Marktberechtigung haben… hätten sie mal vorgesorgt… usw. usf… Ich wünschte mir nicht nur in Krisenzeiten, dass dererlei Schmalhirne einfach ihre Schnauze halten – aber egal.

Doch neben all meinen Existenzängsten macht sich auch sowas wie Trotzigkeit breit. Wobei ich nicht wirklich daran denke, Gemüse als Selbstversorger anzupflanzen, da ich tatsächlich nicht weiß, ob ich in einigen Monaten die Früchte dieser Arbeit noch auskosten kann – also, ob ich mir das Rabenhaus noch so lange leisten kann. So gilt es eher die vorhandenen Kapazitäten nunmehr auf andere Kanäle zu lenken. So haben das Kleine Schwarze und meine Wenigkeit schon seit langer Zeit vor, Etsy als Verkaufsplattform zu nutzen. Tatsächlich habe ich auch schon das eine oder andere Stückchen dafür hergestellt, aber bisher nie die Zeit und die Muse gefunden, mich wirklich darum zu kümmern, was es bedeutet bei Etsy etwas zu verkaufen. Und klar, ich rechne nicht damit, dass ich meine fehlenden Umsätze damit ausgleichen kann, aber nichts zu tun ist in dieser schwierigen Lage auch keine Lösung. Es widerstrebt mir zutiefst, mich einfach in einer x-beliebigen Ecke zu verkriechen und Trübsal zu blasen… auch wenn es mich gelegentlich reizt, genau das zu tun.

Also, in diesem Sinne: Bleibt gesund! Und Kopf hoch, auch wenn der Hals schmutzig ist!

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Und nein, ich habe mir für das neue Jahr nicht vorgenommen diesen Keller aufzuräumen!

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Und wenn sich Rabea Rabenhaus in vielen Jahren durch ihren Blog blättern wollte, dann wird sie erstaunt feststellen, dass hier erstaunliche Löcher klaffen – eintragstechnisch. Dabei war der Dezember 2019 gar kein soooo langweiliger Monat gewesen – schließlich feierte sie am 13. des Monats ihr 10jähriges Blogjubiläum… juhuuu! und ebenso feierte sie im Dezember das 9jährige Bestehen ihrer Selbständigkeit… ein großes JUHUUU! Und somit kann sie schon im Geiste anfangen ihren Lorbeerkranz zu flechten, den sie verziert mit einer güldenen 10 in der Mitte in einem Jahr an ihre Tür nageln kann… das macht man doch so, oder etwa nicht.

Dazu kam auch in diesem Dezember eine völlig vermurkste Vorweihnachtszeit – welche dann jedoch in äußerst geselligen Weihnachtsfeiertagen ihren Abschluss fand… Und die Tatsache, dass ich am Samstag vor dem 4. Advent noch in die Zahnklinik nach Rotenburg fahren musste, um ein Abszess an einem Backenzahn behandeln zu lassen, hat den Festtagen nicht die gute Stimmung genommen. Und ne, bis auf die Betäubungsspritze hat es nicht einmal saumäßig weh getan.

Und – murksdas – gerade fährt der Müllwagen vor, der die gelben Säcke einsammelt. Leider nicht die aus dem Rabenhaus, da ich total vergessen habe, dass ich die heute an die Straße stellen muss. Mist! Ergo schleppe ich zumindest diesen Müll mit ins neue Jahr.

Etwas befremdlich ist allerdings auch im dritten Jahr der Zustand, dass ich gen Jahresende nicht im Kistenchaos und Umzugsfirlefanz versinke – was soviel bedeutet wie: ich sitze jetzt schon 3 Jahre hier im Rabenhaus und noch immer ist kein neuerlicher Umzug in Sicht. Wobei ich schon darüber nachdenke, auch dieses Rabenhaus wieder zu verlassen, aber dazu irgendwann mal mehr.

Still und leise habe ich mich kurz vor Weihnachten von der Waldhütte verabschiedet… schweren Herzens. Doch habe ich einfach nicht mehr die Zeit, im Wald vorbeizuschauen, um gemütliche Stunden dort zu verbringen.

So neigt sich also dieses Jahr völlig unspektakulär seinem wohlverdienten Ende zu. Es war nett mit dir, liebes Jahr 2019! Du hast alles dafür getan, dass es zu keinerlei Großereignissen in meinem Leben kam, so dass ich durchatmen und Vergangenes auf- und verarbeiten konnte.

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In diesem Sinne: auf ein Neues!

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Und während ich in der Werkstatt fleißig Aufträge abarbeite und – so es die Zeit zulässt – an meinem neuen Projekt herumbastel, baut mein Bruderherz auch in diesem Jahr wieder ein wunderbares Knusperhäuschen…

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Danke, liebes Bruderherz, das Häuschen ist wieder sooo toll geworden♥♥♥

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