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Posts Tagged ‘Werkstatt’

Obwohl Rabea Rabenhaus klamottentechnisch nur in einem farbenfrohen Schwarz daherkommt, kann sie sich allerlei Buntem nicht verschließen. Und so finden sich im Fundus ungezählte Farben in Form von Stiften, Tiegeln, Tuben usw. usf. Warum auch nicht.

Sogar die Stiftereste aus der Schulzeit vom Kleinen Schwarzen dürfen im Rabenhaus weiterhin auf ihren Einsatz warten, auch wenn sie zum Teil keine 2 cm mehr messen. Und wenn ich nach wie vor keinerlei geldwerten Vorteil davon habe, hier im Rabenhaus irgendwelche Markennamen zu nennen, komme ich nicht umhin, die Stifte von Faber Castell der Serie Polychromos in den blauen Himmel zu loben. Diese Stifte sind einfach toll und mir als Rabenmutter war es immer wichtig, dass das Kind sinnvolle Materialien zur Verfügung hatte… auch wenn in diesem Fall die Stifte zuweilen nur zum Ausmalen irgendwelcher komischer Rechenaufgabenlösungsansätze dienten. Sei´s drum.

Und da ich nicht nur ungezählte Stifte besitze, sondern auch noch tonnenweise Papier jedweder Machart im Fundus horte – das Kleine Schwarze arbeitete ja 6 Jahre in einer großen Druckerei (3 Jahre Ausbildung + 3 Jahre Gesellin), da sammelt sich schon was an… war es mal wieder an der Zeit, etwas damit anzufangen. Wobei das Stücken Papier, welches ich benötigte den Gesamtbestand nicht wirklich schmälerte^^

Ratzfatz war dann die Schrift für die kleinen Schilder am Computer ausgesucht, auf das Papier gedruckt und dann konnte ich die kleinen „Zettelchen“ nach Lust und Laune gestalten. In diesem Fall sollten sie zum nunmehr rustikal anmutenden Bastelzimmer passen…

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Nun werde ich mich dann demnächst auf den Weg nach Hamburg machen, um die Katzies vom Kleinen Schwarzen zu bespaßen, da das Kleine Schwarze von einem Besuch erst am nachmittag wieder nach Hause kommt.

Ich hoffe sehr, dass es momentan noch nicht soooo voll ist auf den Autobahnen…

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Kapitel 896 / Simpel

Echt simpel ist die Sache mit dem Aufhängen von Bildern… also, wenn man irgendwie Wert auf Abstände und Höhen legt.

Man braucht nur so ein Aufstelldings, dass an vielen Bilderrahmen hinten dran ist. Einfach das Teil abbauen, an die schmale Kante mit Tape einen „Zipfel“ kleben, so dass man das Teil gut festhalten kann. An der spitzen Seite einen „stabilen“ möglichst nicht zu langen Nagel durchhämmern. Den Nagel dann wieder mit Tape gut fixieren – der Nagel darf nicht kippen oder rausrutschen, wenn man ein Bild dranhängt.

Nun braucht man das Bild einfach an den Nagel der Vorrichtung hängen und an der Wand platzieren. Bei dünnen Rahmen kann man einfach leicht auf die Vorderseite des Bildes drücken und der Nagel in der Vorrichtung markiert die Stelle, an der der Nagel für das Bild eingeschlagen werden muss. Bei dickeren Rahmen – siehe unten – platziert man das Bild auf die selbe Weise, nimmt dann allerdings das Bild von der Vorrichtung und drückt dann den Nagel leicht in die Wand.

Wenn mehrere Bilder auch „übereinander“ aufgehängt werden müssen, dann immer von unten nach oben arbeiten, sonst funktioniert das Ganze nicht!

Einfacher geht´s nicht. Schlicht und ergreifend und soooo simpel :)

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Das Platzieren/Aufhängen der drei Bilder hat ca. 2,5 min. gedauert!

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Ich habe mich ja schon lange damit abgefunden, dass ich ein unruhiger Geist bin… und offensichtlich unendlich gerne umziehe. Frei nach dem Motto „Nach dem Umzug ist vor dem Umzug“ tingele ich seit Jahren durchs Land. Klar, jeder Umzug ist auch eine gewisse Kraftanstrengung, insbesondere, wenn auch noch eine kleine Firma samt Werkstatt mit umziehen muss. Jedoch ist das wunderbare Gefühl irgendwo anzukommen und seine Kisten und Kästen wieder auszupacken mit nix zu vergleichen. Es ist einfach herrlich und wiegt die Anstrengungen um ein Vielfaches wieder auf.

Naja, entsprechende Zukunftspläne liegen momentan auf Eis. Denn mal ehrlich, als selbständige Alleinverdienerin steht man in diesen Zeiten in der Gunst der Vermieter des Landes nicht gerade sehr weit oben.

Allerdings lässt sich das Tingel-Gen nicht so einfach in eine Kiste stecken, Klappe zu und Ruhe ist. Nein, das wäre dann doch zu einfach. Da passt es sich ganz gut, dass das Rabenhaus über 2 Badezimmer, KEIN Gästeklo, eine Waschküche, 2 Flure, 2 Windfänge, ein Miniräumchen sowie 6 weitere Räumlichkeiten + Keller + Dachboden verfügt, die nach Gutdünken jederzeit umgeräumt werden können.

Und da passt es sich noch besser, dass Rabea Rabenhaus mal völlig gegen ihre Gewohnheit ein Schnäppchen geschlagen und sich ein dunkelholziges Möbelstück angeschafft hat – gebraucht, versteht sich. Und um diesem Möbelstück gerecht zu werden (es fühlt sich zwischen dem ganzen Weißkram nicht besonders ernst genommen) wird halt mal umgeräumt. Das Möbelstück zieht einfach 3 Türen weiter und der Kram von dort kommt dahin, wo das Möbelstück aktuell noch steht. Und in diesem Zusammenhang wurde auch ein Gorm-Regal braun lasiert… einige IVARs werden auch noch folgen. Wir werden sehen, was am Ende dabei herauskommt. Ich bin jedenfalls sehr gespannt.

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Auch der heutige Tag ist irgendwie rumgegangen. Der Banker hat sich gemeldet und erzählt, dass es wohl in der nächsten Woche neue Möglichkeiten der Überbrückung/Hilfe/wie auch immer geben wird oder geben soll. Wobei er sagte, dass es letztlich auch nur Kredite sind, die dann wieder zurückbezahlt werden müssen. Da ich noch einige Euronen im Sparstrumpf habe, wurde ich der 2. Kategorie zugeordnet. In der 1. Kategorie sind wohl all diejenigen, die schon jetzt keinen Cent mehr zum Überleben haben – diese werden dann seitens der Bank als erstes bearbeitet.

Ehrlich gesagt, es widerstrebt mir absolut, mir einen Kredit ans Bein zu binden, von dem ich heute gar nicht weiß, wie ich den jemals zurückzahlen soll. Aber das kann ich mir ja noch überlegen, ob ich das machen möchte oder nicht. Erst einmal stehe ich auf der Liste der Leute der 2. Kategorie.

Dann habe ich heute auch kurz mit meinem Vermieter gesprochen. Er hat selbst eine Firma und auch ihm brechen die Aufträge weg. Er hat gesagt, dass ich mich rechtzeitig bei ihm melden soll, wenn es mit der Mietzahlung Schwierigkeiten geben sollte, so dass wir dann eine Lösung finden können. Danke, lieber Vermieter!

Auch mit einigen Kunden habe ich telefoniert: denen geht allen die Muffe und alle haben massive Probleme und alle hoffen, dass die Krise möglichst schnell wieder vorbei geht.

Auch den vorerst letzten Auftrag habe ich heute abgearbeitet – Scheißgefühl! Morgen muss ich dann alles verpacken und auf die Reise schicken. Das ist schon echt bitter.

Dann werde ich mich in den nächsten Tagen vorrangig darum kümmern, dass die Werkstatt mal komplett ausgemistet wird, um Platz zu schaffen für neue Ideen.

Ansonsten ist deutlich weniger los auf den Straßen und irgendwie läuft das Inet merklich langsamer als gewohnt.

So, Feierabend für heute :)

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So, da wäre ich also, Rabea Rabenhaus im 10. Jahr meiner Selbständigkeit… diese sich jedoch auf Grund der globalen Viruskrise aktuell von ganz allein an die Wand fährt. Supi! Und während Großunternehmen und Konzerne von Abermilliarden Euronen profitieren, die flächendeckend seitens der Politik verteilt werden, gibt es für Kleinstunternehmen keine Hilfe. Klar, ich kann zu meiner Bank rennen und einen Kredit beantragen – wobei ich da so meine Zweifel habe, diesen überhaupt zu bekommen, da ja niemand so wirklich weiß wie lange diese Krise andauern wird und ob ich es „hinterher“ auch schaffen werde den Kredit zurückzuzahlen.

Und dann gibt es im Inet auch unzählige absolut unqualifizierte Kommentare in Bezug auf Soloselbständige resp. ihrer Minifirmen, so ganz unter dem Motto: selber Schuld… da werden viele von den Bach runtergehen, weil sie eh keine Marktberechtigung haben… hätten sie mal vorgesorgt… usw. usf… Ich wünschte mir nicht nur in Krisenzeiten, dass dererlei Schmalhirne einfach ihre Schnauze halten – aber egal.

Doch neben all meinen Existenzängsten macht sich auch sowas wie Trotzigkeit breit. Wobei ich nicht wirklich daran denke, Gemüse als Selbstversorger anzupflanzen, da ich tatsächlich nicht weiß, ob ich in einigen Monaten die Früchte dieser Arbeit noch auskosten kann – also, ob ich mir das Rabenhaus noch so lange leisten kann. So gilt es eher die vorhandenen Kapazitäten nunmehr auf andere Kanäle zu lenken. So haben das Kleine Schwarze und meine Wenigkeit schon seit langer Zeit vor, Etsy als Verkaufsplattform zu nutzen. Tatsächlich habe ich auch schon das eine oder andere Stückchen dafür hergestellt, aber bisher nie die Zeit und die Muse gefunden, mich wirklich darum zu kümmern, was es bedeutet bei Etsy etwas zu verkaufen. Und klar, ich rechne nicht damit, dass ich meine fehlenden Umsätze damit ausgleichen kann, aber nichts zu tun ist in dieser schwierigen Lage auch keine Lösung. Es widerstrebt mir zutiefst, mich einfach in einer x-beliebigen Ecke zu verkriechen und Trübsal zu blasen… auch wenn es mich gelegentlich reizt, genau das zu tun.

Also, in diesem Sinne: Bleibt gesund! Und Kopf hoch, auch wenn der Hals schmutzig ist!

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