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Archive for the ‘Wohnungssuche’ Category

Ja, richtig: Rabea Rabenhaus packt mal wieder ihre Koffer oder besser gesagt ihren Kram in Kisten + Kästen! Jepp! Ich hatte mich schon seelisch darauf vorbereitet, hier im Rabenhaus von meiner nervigen Suche nach einer Wohn-Werkstatt-Lösung zu berichten, doch bevor die Suche richtig losging war sie auch schon wieder vorbei.

Fast fühlt es sich ein klein wenig falsch an – eine neue Bleibe ohne monatelanges Suchen? Ein Umzugstermin in naher Zukunft ohne sich zuvor sehr lange auf dieses Ereignis gefreut – ersatzweise diesem mit Bangen entgegengebibbert zu haben? Ich kann es nicht fassen. Dabei freute ich mich sogar ein ganz klein wenig darauf, mich reichhaltig auszulassen über ungeliebtes Laminat, holzvertäfelte Decken und blöde Sprüche á la „…und wer wird die Miete zahlen?“ Okaaaiii, dann eben nicht. Dann überspringen wir dieses Kapitel einfach mal und werfen uns mit Inbrunst gleich in den Vorumzugsstress!

 

Obwohl, die hier muss ich noch unbedingt loswerden:

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Und meine Frage an alle Elektriker des Landes da draußen:

Ist das erlaubt?

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So, endlich ist es vollbracht, endlich sind alle Türen zugeschlagen, alle Fenster geschlossen, alle Luken verriegelt… und geöffnet hat sich ein Tor! Der Silberstreif am Horizont! Das Licht am Ende des Tunnels! Endlich habe ich es gefunden, das neue Rabenhaus. Und tatsächlich ist es die Wohn-Werkstattlösung von der ich zu hoffen eigentlich nicht mehr gewagt hätte.

Und nachdem ich gefühlte Jahre gesucht hatte, ging es nun ganz schnell: Anzeige gelesen, angerufen, Besichtigungstermin vereinbart, hingefahren, angeschaut, für gut befunden, Selbstauskunft ausgefüllt, Zusage bekommen… fertig! Ja, warum musste es eigentlich all die ungezählten Monate so viel Gedöns geben, wenn es am Ende so unspektakulär und simpel von statten geht? Von, „Was lange währt wird endlich gut“ bis „Gut Ding will Weile haben“ könnte ich jetzt alle nur erdenklichen Sprüche aufzählen, die nichts anderes sagen als: halte durch, Rabea! Und durchgehalten habe ich, auch wenn es mir zuweilen seeeehr schwer fiel.

Egal! All der Ärger und Frust ist vergessen, all die Hoffnungslosigkeit vom Tisch gewischt. Ab sofort zählt nur noch das was ist und nicht das was war.

Somit wird es hier in Zukunft diverse umzugsrelevante Kapitel geben, die noch dadurch getoppt werden, dass in der neuen Bleibe noch einige Renovierungsarbeiten anstehen. Wer also schon immer mal live dabei sein wollte, wenn Rabea Rabenhaus Tapeten von den Wänden reißt, den Malerpinsel schwingt, sich einrichtungstechnische Finessen einfallen lassen muss  lässt und sich auch sonst für keine Drecksarbeit zu schade ist, der wird sicher auf seine Kosten kommen.

Zum Einstimmen am besten hier noch mal ganz von vorne anfangen… denn Rabea Rabenhaus hat sich in diesem Blog schon immer mit dem Umziehen, dem Suchen und Finden von Wohnraum und dann auch von Werkstätten beschäftigt…

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Bitte hier entlang…

und da hinten nicht so drängeln…

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Tatsächlich gestaltet sich die Suche nach einer neuen Bleibe in Bremen für mich und meine Werkstatt viel schwieriger als ich es jemals gedacht hätte. Fast täglich durchforste ich sämtliche Immobilien-Portale und Online-Verzeichnisse in denen Häuser/Wohnungen/Werkstätten angeboten werden und auch die Tageszeitung aus Bremen ist mit ihrem Immoteil als Link hier vorhanden und wird gleichfalls regelmäßig besucht. So ich nach Bremen fahre, halte ich auch immer nach Objekten Ausschau, an denen ein Maklergalgen von deren Verfügbarkeit zeugt oder ein schnöder in ein Fenster gebappter Zettel mit einer Telefonnummer vermuten lässt, dass hier etwas zu holen sei. Doch bis dato: alles Fehlanzeige!

Tatsächlich bin ich noch nicht einmal an dem Punkt angekommen, an dem mich ein Vermieter zu fragen gewagt hätte, wie ich denn gedenke mir die Miete leisten zu können oder anders formuliert: Wo der Mann ist, der mit einzieht und für regelmäßige Mietzahlungen sorgt! Und keines der Kaufobjekte war geeignet, dass ich mich auf den Weg zu meiner Bank gemacht hätte, um die Finanzierung zu klären. Es ist zum Heulen.

Je mehr Zeit vergeht, desto eher bin ich wieder einmal geneigt, wohnraumrelevante Kompromisse einzugehen, um mich der Illusion hinzugeben, es gäbe tatsächlich das eine oder andere passende Objekt. Aber auch bei der Suche der Kellerersatzräumlichkeiten falle ich immer häufiger meinem eigenen Rotstift zum Opfer, der in Anbetracht der schwierigen Suche immer häufiger aus der Tasche gezogen wird, um mir ein Objekt wenigstens halbwegs funktionell erscheinen zu lassen…

Natürlich währt die Freude über ein derart zusammengestrichenes Objekt nicht lange – in der Regel reicht es, dass ich einmal drüber schlafe. Und kaum, dass ich die Augen am nächsten Morgen überhaupt geöffnet habe, brodelt da so ein „Sach mal, bist du noch zu retten?“ in mir. Und schon zerfällt das tags zuvor noch ach so begehrlich erschienene Objekt zu feinem Staub… den ich im Geiste mit einer lockeren Handbewegung vom Tisch wische… Dann schüttel ich den Kopf über so viel Blödheit, rolle einmal genervt mit den Augen, kille den Wecker, bevor der zu seinem allmorgendlichen Getöse überhaupt ansetzen kann und trolle mich aus dem Bett.

…du wirst schon noch was finden… rede ich mir ein, während ich mir den ersten Kaffee des Tages frisch aufbrühe und den würzigen Duft tief einatme…

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Erwachen

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Apropos Auswandern und Lieblingsbilder…

Ich suche ja schon eine ganze Weile nach einer Wohn-Werkstatt-Lösung in meiner alten neuen Heimatstadt Bremen. Erfolglos. Leider. WWL sind offensichtlich auch dort rar gesät. Nun ganz selten tut sich mal ein Angebot auf, das jedoch stets auf Grund der geforderten Euronen unerschwinglich für mich ist. Also, mal ehrlich, wenn ich eine halbe Million über hätte, würde ich mich zur Ruhe setzten und Bücher schreiben, statt des Nächtens in den Kellerkatakomben zu werkeln… 7 Tage die Woche…

Mittlerweile bin ich über das Nichtauffinden einer bezahlbaren WWL aber auch nicht mehr traurig. Was soll ich dem hinterher jammern – ist doch Blödsinn. Es gibt keine bezahlbare WWL und fertig. Stattdessen suche ich nun eine Werkstatt und eine Wohnung.

Das Gute an der erfolglosen Suche ist, dass ich mir mal ernsthaft Gedanken darüber gemacht habe, was ich wohntechnisch denn überhaut will. Und da fällt mir ganz spontan vor allem ein, was ich NICHT will.

Ich will z.B. keinen Garten mehr mein eigen nennen, nicht einmal einen Steingarten. Ich habe keine Lust mehr auf Rasenmähen, Unkrautzupfen, und Schneeschippen. Ich tüddel den lieben langen Tag für meine Firma herum, sitze selten mal länger als 30 Minuten am Stück am Schreibtisch, sondern stolpere regelmäßig die hölzernen Stufen zu den Kellerkatakomben herunter um die Aufträge abzuarbeiten. Im Grunde renne ich ständig zwischen Werkstatt + Büro hin und her.

Wenn dann tatsächlich mal Feierabend ist, und ich es auch noch irgendwie geschafft habe, einkaufen zu gehen und was halbwegs sinnvolles zu kochen, wenn der letzte Teller schmutzigen Geschirrs den Weg in die Spülmaschine geschafft hat und die letzte gewaschene Socken auf der Leine hängt, dann, ja dann brauche ich es nicht mehr, im Garten herumwerkeln zu müssen. Außerdem ist es dann eh schon viel zu dunkel da draußen.

Einzig mein Therapiefegen würde mir fehlen. Doch dem kann ich auch indoor frönen, so die Werkstattgröße ausstreichend bemessen ist. Und wenn mir unbedingt nach Blümchentüddeln und Frischluft wäre, dann kann ich persönlich auch einem Balkon sehr viel Positives abringen.

Somit wäre ich also wohntechnisch statt bei einem Häuschen bei einer Wohnung angekommen. Und diese liegt dann bitte idealerweise im Dachgeschoss eines alten, stilvollen Hauses… mit Blick auf die Weser… oder irgendwo „zentrumsnah“ oder noch besser „mitten im Zentrum“, denn dort werden Samstagsvormittags garantiert keine Laubpuster oder Häcksler aus irgendwelchen Garagen gezerrt…

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Mit etwas Verspätung, hier mein Lieblingsbild vom 31.10… (mehr …)

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