Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Geld’

Kapitel 930 / Fundstücke

Wenn ich alle jemals gefundenen 1 oder 2 Pfennig- oder Centstücke zusammenpacken würde, dann könnte ich mir beim ortsansässigen Bäcker sicher ein leckeres Croissant dafür kaufen. Naja, nicht unbedingt das mit dem Schokiüberzug, aber bestimmt ein einfaches Buttercroissant…

Und jedes Mal, wenn mir so ein lütter Kupferling vor die Füße hüpft, frage ich mich, warum verlieren die Leute eigentlich immer nur 1 oder 2 Pfennig- bzw. Centstücke… n Eurostück wäre doch auch mal ganz nett.

Nun ja, fast pünktlich zum 20. Jahrestag der Euroumstellung finde ich dann zwei 50 Pfennigstücke! Welche zusammengerechnet ja auch eine Mark ergeben. Erstaunlicherweise lagen die beiden Silberlinge in Hamburg direkt hinter meinem Auto im plattgefahrenem Laub. Und da ich nicht undankbar bin: vielen Dank dafür! :))

.

.

Read Full Post »

Kapitel 892 / Ersatzweise

Und dann war da ja noch die Sache mit dem Backenzahn, der kurz vor Weihnachten noch in der Zahnklinik behandelt werden musste – Rabea Rabenhaus die Behandlung recht gut weggesteckt hat… der Zahn sich dann aber doch entschlossen hatte, sich zu verabschieden. Das war irgendwann im Januar. Die damit einhergehenden Brückenbauarbeiten musste ich dann leider krankheitstechnisch verschieben – was dumm war, denn dann kam die Sache mit dem Virus. Und so verschoben sich die geplanten Brückenbauarbeiten ersteinmal über Wochen… diese Zeit nutzte die schon vorhandene Brücke über die Schneidezähne (die sich Rabea Rabenhaus schon vor Ewigkeiten bei einer dusseligen Aktion ausgeschlagen hatte) und fing ihrerseits an zu mucken. Ergo, der Behandlungsplan geändert werden musste und nunmehr 1 Brücke erweitert/ersetzt und 1 ganz neu geplant und gebaut werden musste. Und ja, zweieinhalb Stunden vorbereitende Arbeiten beim Zahnarzt sind schon echt ne Hausnummer^^

Warum erzähle ich das eigentlich alles? Ach ja, da war ja noch die Sache mit dem Virus und dem Geld, welches Rabea Rabenhaus gerade außerhäusig mit echt kräftezehrender Arbeit verdienen muss, um über die Runden zu kommen. Und geeenau, Brückenbauarbeiten müssen natürlich auch bezahlt werden. Eben.

Und damit nicht genug, war da ja auch noch die Sache mit dem Ölwechsel, welchen Rabea Rabenhaus eigentlich schon vor Monaten hatte machen lassen wollen – also den Ölwechsel beim Autochen. Naja, was soll ich sagen… dann kam dat Ding mit dem Virus und irgendwie vergaß ich einfach die Sache mit dem Ölwechsel… bis letzten Samstag, dann schlug nämlich dat Autochen Alarm. Tatsächlich war da nur noch eine winzige Pfütze schmierigen Krams, welches dat Autochen vorm kapitalen Motorschaden bewahrte. In Tateinheit mit dem seit 30tsd. Kilometern fälligen Zahnriemenwechsel und einigem anderen Firlefanz, war auch die Rechnung von der Autowerkstatt nicht eben aus der Portokasse zu bezahlen^^

Nun hoffe ich inständig, dass sich die Waschmaschine, der Trockner, meine Maschinen in der Werkstatt, der Computer usw. usf. alle bester Gesundheit erfreuen und keine weiteren großen Ausgaben für die nächsten Monate ins Haus stehen.

.

Drei kleine Spatzen

.

Read Full Post »

Auch der heutige Tag ist irgendwie rumgegangen. Der Banker hat sich gemeldet und erzählt, dass es wohl in der nächsten Woche neue Möglichkeiten der Überbrückung/Hilfe/wie auch immer geben wird oder geben soll. Wobei er sagte, dass es letztlich auch nur Kredite sind, die dann wieder zurückbezahlt werden müssen. Da ich noch einige Euronen im Sparstrumpf habe, wurde ich der 2. Kategorie zugeordnet. In der 1. Kategorie sind wohl all diejenigen, die schon jetzt keinen Cent mehr zum Überleben haben – diese werden dann seitens der Bank als erstes bearbeitet.

Ehrlich gesagt, es widerstrebt mir absolut, mir einen Kredit ans Bein zu binden, von dem ich heute gar nicht weiß, wie ich den jemals zurückzahlen soll. Aber das kann ich mir ja noch überlegen, ob ich das machen möchte oder nicht. Erst einmal stehe ich auf der Liste der Leute der 2. Kategorie.

Dann habe ich heute auch kurz mit meinem Vermieter gesprochen. Er hat selbst eine Firma und auch ihm brechen die Aufträge weg. Er hat gesagt, dass ich mich rechtzeitig bei ihm melden soll, wenn es mit der Mietzahlung Schwierigkeiten geben sollte, so dass wir dann eine Lösung finden können. Danke, lieber Vermieter!

Auch mit einigen Kunden habe ich telefoniert: denen geht allen die Muffe und alle haben massive Probleme und alle hoffen, dass die Krise möglichst schnell wieder vorbei geht.

Auch den vorerst letzten Auftrag habe ich heute abgearbeitet – Scheißgefühl! Morgen muss ich dann alles verpacken und auf die Reise schicken. Das ist schon echt bitter.

Dann werde ich mich in den nächsten Tagen vorrangig darum kümmern, dass die Werkstatt mal komplett ausgemistet wird, um Platz zu schaffen für neue Ideen.

Ansonsten ist deutlich weniger los auf den Straßen und irgendwie läuft das Inet merklich langsamer als gewohnt.

So, Feierabend für heute :)

.

.

 

 

 

Read Full Post »

Hiermit deklariere ich den heutigen Tag einfach mal als meinen persönlichen Tag 0 der Krise.

Tatsächlich habe ich noch am Nachmittag versucht, einen Menschen bei meiner Bank zu erreichen. Leider erfolglos. Zwar wurde mir zugesichert, dass sich der Mensch telefonisch bei mir melden würde, aber das ist nicht geschehen… naja, vielleicht schafft er es ja am Mittwoch.

Erstaunlicherweise ist das ganze Inet voll von Versicherungen, dass es keine Einschränkungen bei der Versorgung mit Lebensmitteln etc. geben würde – hm, komisch, dass es auch heute wieder keine Milch, keine Eier usw. käuflich zu erwerben gab. Wobei ich zugeben muss, dass ich nur beim ortsansässigen Lidl vorstellig wurde, da es mir absolut widerstrebt wie eine Irre unzählige Läden abzuklappern. Ich hoffe einfach das nächste Mal vor vollen Regalen zu stehen. Anzumerken bleibt noch, dass der Discounter gähnend leer war – was zum einen diverse Regale und zum anderen die Anzahl der Kunden betraf.

Was ich so gar nicht verstehe ist, warum der von mir so geliebte Blumenladen schließen musste. Ich meine, gönnt man mir jetzt nicht einmal mehr ein paar bunte Blümchen? Vor allem: der Laden ist groß, selten mehr als 2 – 3 Kunden, eine große Tür immer sperrangelweit geöffnet… warum muss der zumachen. Im Baumarkt dürfen sich die Leute doch auch an der Kasse drängeln und Blumen kaufen. Beim Friseur darf man sich sogar für eine relativ lange Zeit im direkten „Körperkontakt“ hübschen lassen…

Und hier noch eine Bestandsaufnahme nicht gehamsterter Dinge:

4 Pk Senseo Kaffee (das ist der Grundbestand im Rabenhaus seit Jahren)

1 Pk Vollmilch bereits geöffnet

1 1/2 Pk Knäckebrot

6 Rollen Toilettenpapier

Und zu guter Letzt: Der Marsianer, Mark Watney muss mal wieder herhalten!

.

Und für alle, die heute auch keine Blümchen kaufen konnten:

.

Blümchen für alle!

.

 

 

Read Full Post »

Kapitel 841 / Suchergebnis

Die letzten Wochen sind mal wieder einfach so hier am Rabenhaus vorbeigerauscht – keine Ahnung, wie das passieren konnte.

Vorrangig habe ich meine freie Zeit mit dem Kleinen Schwarzen verbracht auf der Suche nach einer neuen Bleibe für sie. Das Kleine Schwarze hat sich nämlich vor Monaten schon entschlossen, nochmals eine Ausbildung zu absolvieren – in ihrem Traumberuf: Handwerksbuchbinder. Und tatsächlich ist es ihr gelungen, einen Betrieb zu finden, der bereit ist, ihr diese Ausbildungsmöglichkeit zu bieten. Das ist zumindest hier im Norden sowas wie ein Sechser im Lotto! Hier die Soundwiedergabe einfügen mit lautem Jubeln, Pfiffen und Klatschen…

Allerdings liegt ihr Ausbildungsbetrieb in Hamburg – hier bitte den Sound starten mit enttäuschtem ooohhh-Gemurmel. Da der Arbeitsweg von hier aus mit den Öffis so um und bei 1,5 bis 2 Std. dauern würde, lag es nahe, dass sie sich zu einem Umzug ins eigentlich naheliegende Hamburg entschloss. Ja, warum auch nicht! Warum sollte das Kleine Schwarze die Tradition ihrer Rabenmutter nicht fortführen wollen, alle paar Jahre die Umzugskisten aus dem Keller zu holen. Eben!

So verbringen wir die Zeit mal wieder mit der Suche nach einer neuen Bleibe – dieses Mal halt für das Kleine Schwarze und ihren Freund (der schon in HH arbeitet und auch nicht böse wäre, wenn er sich nicht täglich vor dem Elbtunnel in eine endlos lange Schlange dummdusseliger Kachelzähler einreihen müsste).

Und irgendwie hatten wir beide eine relativ naive Vorstellung davon, was es heißt in HH eine schnöde 2 Zimmer-Wohnung zu finden^^ Erst gestern hatte ich das Kleine Schwarze mal wieder zu einer Besichtigung begleitet, da ihr Freund arbeiten musste. Und so fanden wir uns dann vor einer „früher hätten wir Mietskaserne dazu gesagt“ wieder… mit mindestens 50 – 60 anderen Menschen, die ebenfalls zum Besichtigungstermin erschienen waren. Halbwegs bezahlbare 2-Zi-Wohnungen sind in HH offensichtlich Mangelware, denn bisher kamen zu jedem Besichtigungstermin Heerscharen von Menschen. Letztlich hätten wir uns diese Besichtigung auch sparen können, wenn im Exposé gestanden hätte, dass 1. die Einbauküche für 800 Tacken übernommen werden muss und 2. die komplette Wohnung außer einem nackten Betonboden keinerlei Fußbodenbelag geschweige denn Fußleisten aufweist – nicht einmal schnödes Billiglaminat :( Wir sind zwar handwerklich geschickt, aber das ist dann doch ein bisschen zu viel des Guten – insbes. geldtechnisch.

In diesem Sinne: weitersuchen!

Read Full Post »

Older Posts »