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Posts Tagged ‘Beeren’

Der Garten meiner Mom, das sind tausend Quadratmeter Natur pur. Riesige Bäume, winzige Kräuter, bunte Blumen und Grün so weit das Auge reicht. Der Garten meiner Mom ist ihr ganz persönlicher Jungbrunnen. Kaum ein Tag vergeht, an dem sie sich nicht auf den Weg hinaus macht, um nach dem Rechten zu sehen: Hier muss das Wasser aus einer der zahlreichen Regentonnen umgeleitet, dort muss eine Gehwegplatte begradigt werden. Sträucher müssen gestutzt, Blumen gegossen, Pflänzchen betüddelt oder am Häuschen muss was gerichtet werden…

Der Garten meiner Mom – ein ganz besonderer Ort… ein kleines Stück verwunschenen Grüns inmitten der Stadt. Und manchmal, wenn ich sie besuche, dann fege ich den Weg vom Haus durch den ewig langen Garten… wirbel im Herbst die reichlich von den Bäumen und Sträuchern herabfallenden bunten Blättern zu Haufen zusammen, um sie dann hinten am Grundstücksende unter großen Bäumen zu Bergen aufzutürmen… so, wie ich es schon vor Jahrzehnten getan habe… Wenn ich Glück habe, dann kann ich im Sommer rote Johannisbeeren ernten und das leckerste Johannisbeergelee daraus kochen. Und wenn alle Welt über Sommerhitze stöhnt, finden sich im Garten meiner Mom genügend schattige Plätzchen zum Verweilen…

Durch meine eigene Umzieherei habe ich es nie geschafft, mal länger einen Garten mein eigen nennen zu können. Immer war es irgendwie nur „auf Zeit“ – nichts festes, nichts auf ewig und schon gar nicht mein eigen. Doch der Garten meiner Mom, war immer der Garten meiner Mom. Die Bäume wurden größer, das Grün üppiger und die Blumen prachtvoller… doch im Ursprung ist er immer das geblieben was er war – ein grünes Kleinod mit verwunschen Ecken und idyllischen Plätzen.

So wie z.B. das „Klöckner Denkmal“. Vor Jahrzehnten war es mal unser Grill, selbstgemauert und urtümlich. Meine Mom hat dann dieses scheints für die Ewigkeit gebaute Monument mit Schlackesteinen verziert, die Sie im Laufe der Jahrzehnte beim Gärteln ausgebuddelt hat. Bei unserem letzten Besuch haben wir das kleine „Denkmal“ mal so richtig aufgehübscht. Und wie ich finde, ist uns das ganz gut gelungen:

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Kapitel 35 / Beerenwald

Zur Zeit kann ich leider nicht sehr viel Zeit im Wald verbringen. Unter der Woche schaffe ich es nur hin und wieder am späten Nachmittag hinaus zu eilen, um wenigstens die frisch gepflanzten Grünlinge zu gießen.

So hat z.B. ein kleines Apfelbäumchen mutig den Weg in den Wald gefunden, hat sich ein lichtes Plätzchen hinter der Hütte ausgesucht und genießt nun den Duft des Waldes. (mehr …)

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