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Archive for the ‘Tüddel’ Category

Und dann war da ja noch die Sache mit dem Schnee, dem Herkules und dem Frühjahrsputz. Gut, die Sache mit dem Schnee hatte sich dann heute gen spätem Vormittag von allein erledigt. Also, nicht, dass nun in Feldwaide spontan der Frühling ausgebrochen wäre – ganz und gar nicht. Der stete Regen hat einfach den Schnee weggewaschen und somit hatte sich auch mein ursprünglicher Plan, irgendwas im Garten zu machen, erledigt.

Also musste ich meine Zeit mit irgendetwas anderem todschlagen – man hat ja zuweilen reichlich Gelegenheit dazu in der Krise… Ursprünglich hatte ich mir für heute vorgenommen im Garten rumzutüddeln. Doch der Sprühregen und der stete Wind waren mir dann doch etwas zu ungemütlich. Nach dem dritten Kaffee kam mir dann die Idee: der alte Herkules! Keine Ahnung, warum mir der eingefallen ist. Seit Jahren fristet der alte Drahtesel ein trauriges Dasein im rabenhaus´schen Carport. In Bremen hatte ich ihn ja noch regelmäßig benutzt, doch seit meinem Umzug nach Feldwaide stand er dann nur noch im Carport rum. Wobei zu erwähnen ist, dass der Carport nicht so ein lüttes Ding ist. Theoretisch würden 2 Autos reinpassen – jedoch besitze ich nur eines. Also ist noch ausreichend Platz für n Rasenmäher, Grünschnittsäcke und eben nem Herkules.

Und ein Carport ist eben auch keine Garage, ergo haben Wind und Wetter, Staub und Dreck dem alten Drahtesel zugesetzt. Heute endlich war dann sein großer Tag. Schwubs war das Ungetüm in die Waschküche verfrachtet und nach einigem Tüddeln, Wischen und Kram erstrahlt er jetzt wieder in zeitgemäßem Glanz – will heißen: Herkules ist ein altes Fahrrad und wird es auch immer bleiben! Und nein, ich strebe nicht nach so einem Hightech-Ding. Mir reicht mein alter Drahtesel. Und jetzt, wo man ihn auch wieder ohne sich die Finger schmutzig zu machen anfassen kann, werde ich ihn auch wieder in Betrieb nehmen!!!

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Kapitel 910 / Weißabgleich

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Kapitel 909 / Begriffsstutzig

Warum dauert auf YT der Beitrag:

„Entspannender Regen zum Schlafen in 5 Minuten“

8 Stunden?

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Kapitel 901 / Abgestellt

Gestern Abend schon erreichte mich eine Nachricht vom Kleinen Schwarzen: Sie hätte auf dem Weg zur Berufsschule zwei arme Gesellen entdeckt, die, um sich offenbar ihrer zu entledigen, einfach am Wegesrand abgestellt wurden. Nun muss man wissen, dass wir ein großes Herz für Krepierdl haben und somit stets in der Pflanzenabteilung eines jeden Baumarktes um die Regale schleichen, wo ehemals schöne Grünlinge hoffnungsvoll darauf warten, dass sich noch einer findet, der die wenigen Cent in sie investiert und sie somit vor dem jämmerlichen Dahinsiechen rettet. Sei´s drum. Der Weg zur Berufsschule ist lang und nur mittels umständlichen Umsteigens in einige Züge und Öffies zu bewältigen. Ergo, Null Chance, die beiden Gesellen mal eben so mitzuschleppen.

Somit beschlossen wir, dass wir heute eine Rettungsaktion starten, so sich über Nacht noch kein anderer Grünlingfreund ihrer angenommen hat. Und da die beiden Dinger heute morgen noch immer leise weinend am Straßenrand standen, hat sich das Kleine Schwarze mit Hilfe einer Schulfreundin ihrer angenommen und die Krepierdl erst einmal in die Berufsschule geschleppt. Ich mich derweil heute gen Mittag ins Autochen setzen werde, um die 103 km in Richtung Norden zu kutschieren, um das Kleine Schwarze samt ihrer Errungenschaften einzuladen und gen Heimat zu kutschieren…

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…mal sehen, was draus wird.

 

Stunden später: die Krepierdl und das Kleine Schwarze wurden wie vereinbart im hohen Norden eingesammelt. Nach einer gemütlichen Fahrt über bundesdeutsche Autobahnen und einem Abstecher in Feldwaide im Rabenhaus ging es dann wieder in Richtung Hamburg. Dort wurden die  Grünlinge mühsam in den 4. Stock geschleppt – fertig für heute. Also, wir haben alles getan – den Rest müssen die Krepierdl nun selbst erledigen :)

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Ich habe mich ja schon lange damit abgefunden, dass ich ein unruhiger Geist bin… und offensichtlich unendlich gerne umziehe. Frei nach dem Motto „Nach dem Umzug ist vor dem Umzug“ tingele ich seit Jahren durchs Land. Klar, jeder Umzug ist auch eine gewisse Kraftanstrengung, insbesondere, wenn auch noch eine kleine Firma samt Werkstatt mit umziehen muss. Jedoch ist das wunderbare Gefühl irgendwo anzukommen und seine Kisten und Kästen wieder auszupacken mit nix zu vergleichen. Es ist einfach herrlich und wiegt die Anstrengungen um ein Vielfaches wieder auf.

Naja, entsprechende Zukunftspläne liegen momentan auf Eis. Denn mal ehrlich, als selbständige Alleinverdienerin steht man in diesen Zeiten in der Gunst der Vermieter des Landes nicht gerade sehr weit oben.

Allerdings lässt sich das Tingel-Gen nicht so einfach in eine Kiste stecken, Klappe zu und Ruhe ist. Nein, das wäre dann doch zu einfach. Da passt es sich ganz gut, dass das Rabenhaus über 2 Badezimmer, KEIN Gästeklo, eine Waschküche, 2 Flure, 2 Windfänge, ein Miniräumchen sowie 6 weitere Räumlichkeiten + Keller + Dachboden verfügt, die nach Gutdünken jederzeit umgeräumt werden können.

Und da passt es sich noch besser, dass Rabea Rabenhaus mal völlig gegen ihre Gewohnheit ein Schnäppchen geschlagen und sich ein dunkelholziges Möbelstück angeschafft hat – gebraucht, versteht sich. Und um diesem Möbelstück gerecht zu werden (es fühlt sich zwischen dem ganzen Weißkram nicht besonders ernst genommen) wird halt mal umgeräumt. Das Möbelstück zieht einfach 3 Türen weiter und der Kram von dort kommt dahin, wo das Möbelstück aktuell noch steht. Und in diesem Zusammenhang wurde auch ein Gorm-Regal braun lasiert… einige IVARs werden auch noch folgen. Wir werden sehen, was am Ende dabei herauskommt. Ich bin jedenfalls sehr gespannt.

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