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Posts Tagged ‘Kaufen’

Kapitel 882 / Zählbar

Heute ließ sich der Weg zum ortsansässigen Discounter nicht mehr verhindern – der Liter Milch war alle – also hier im Rabenhaus. Beim Discounter herrschte in vielen Regalen nach wie vor gähnende Leere. Und an ebenso vielen Regalen hingen Zettel mit Hinweisen, wie viele Packungen eines Produktes maximal gekauft werden dürfen. Ehrlich gesagt hat mich das sehr traurig gemacht. Traurig, weil es mir so deutlich zeigt, wie sehr es Menschen in der Krise nur auf ihr eigenes Wohl abgesehen haben. Scheiß auf Nächstenliebe und den ganzen Kokolores müssen die sich offensichtlich gedacht haben, Hauptsache mein Vorratsschrank ist prall gefüllt! Ich käme mir echt schäbig vor, so zu denken und danach zu handeln. Naja, nun ist Schluss damit denn nun hängen da die Zettel. Was mich aber auch nicht dazu bewogen hat, das Maximum in meinen Einkaufskorb zu laden. Und selbst wenn es Klopapier zu kaufen gegeben hätte – ich habe noch 5 Rollen im Schrank stehen und sehe noch keine Veranlassung hier für Nachschub zu sorgen!

In diesem Sinne: ein bisschen Achtsamkeit hat noch niemandem geschadet!

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Kapitel 881 / Anfänglich

Und falls morgen dann das Inet wegen globaler Überlastung in die Knie geht, weißt mich Guugel vorsorglich heute schon darauf hin, dass morgen Frühlingsanfang ist. Nettnäch.

Mein Vorhaben, mal den ortsansässigen Discounter anzusteuern, in der Hoffnung noch eine Packung Milch zu erhaschen, habe ich kurzfristig verworfen. Morgen ist ja schließlich auch noch ein Tag.

Durch das viele Händewaschen fühlt sich die Haut an den Händen an, wie Schmirgelpapier mit 80er Körnung – echt schmerzhaft. Und ich bin ehrlich gesagt nicht so der Freund von Handcremes, da ich noch keine Creme gefunden habe, die frei von Duftstoffen ist und keinen Klebfilm hinterlässt.

Zugeben muss ich, dass sich der Schrecken über die aktuelle Situation bei mir gelegt hat. Wobei ich damit nicht sagen will, dass ich diese Situation nicht ernst nehme – ganz im Gegenteil. Die empfohlenen Maßnahmen beherzige ich aus Überzeugung… und weil es super cool ist, dass jeder Einzelne etwas dafür tun kann, es dem Virus so schwer wie möglich zu machen sich zu verbreiten! Und jeder sollte sich dieser Verantwortung bewusst sein – das wünsche ich mir…

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Hiermit deklariere ich den heutigen Tag einfach mal als meinen persönlichen Tag 0 der Krise.

Tatsächlich habe ich noch am Nachmittag versucht, einen Menschen bei meiner Bank zu erreichen. Leider erfolglos. Zwar wurde mir zugesichert, dass sich der Mensch telefonisch bei mir melden würde, aber das ist nicht geschehen… naja, vielleicht schafft er es ja am Mittwoch.

Erstaunlicherweise ist das ganze Inet voll von Versicherungen, dass es keine Einschränkungen bei der Versorgung mit Lebensmitteln etc. geben würde – hm, komisch, dass es auch heute wieder keine Milch, keine Eier usw. käuflich zu erwerben gab. Wobei ich zugeben muss, dass ich nur beim ortsansässigen Lidl vorstellig wurde, da es mir absolut widerstrebt wie eine Irre unzählige Läden abzuklappern. Ich hoffe einfach das nächste Mal vor vollen Regalen zu stehen. Anzumerken bleibt noch, dass der Discounter gähnend leer war – was zum einen diverse Regale und zum anderen die Anzahl der Kunden betraf.

Was ich so gar nicht verstehe ist, warum der von mir so geliebte Blumenladen schließen musste. Ich meine, gönnt man mir jetzt nicht einmal mehr ein paar bunte Blümchen? Vor allem: der Laden ist groß, selten mehr als 2 – 3 Kunden, eine große Tür immer sperrangelweit geöffnet… warum muss der zumachen. Im Baumarkt dürfen sich die Leute doch auch an der Kasse drängeln und Blumen kaufen. Beim Friseur darf man sich sogar für eine relativ lange Zeit im direkten „Körperkontakt“ hübschen lassen…

Und hier noch eine Bestandsaufnahme nicht gehamsterter Dinge:

4 Pk Senseo Kaffee (das ist der Grundbestand im Rabenhaus seit Jahren)

1 Pk Vollmilch bereits geöffnet

1 1/2 Pk Knäckebrot

6 Rollen Toilettenpapier

Und zu guter Letzt: Der Marsianer, Mark Watney muss mal wieder herhalten!

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Und für alle, die heute auch keine Blümchen kaufen konnten:

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Blümchen für alle!

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Kapitel 867 / Ausbeute

Heute kam das Kleine Schwarze schon in aller Frühe mit dem Zug angefahren. Und so konnten wir zeitig über den 2 x im Jahr hier stattfindenden Großflohmarkt schlendern. Nach 3 Stunden schlendern, gucken, kaufen hatten wir noch immer nicht jeden Gang abgeklappert – was aber auch echt nicht schlimm war. Wir hatten unsere Schnäppchen gemacht. Zum Beispiel 3 Ringe für 50 Cent das Stück. Ich meine, normalerweise kaufe ich keine 585er Gold- oder Roségoldringe… aber für 50 Cent das Stück. Wobei der Verkäufer noch darauf hinwies, dass es sich um „echten Schmuck“ handelt. Somit ich ohne zu Zögern die Einsfünfzig bezahlte und mit den Ringen von Dannen zog. Ehrlich, hätte einer von den Ringen auf der Straße gelegen, dann hätte ich ihn aufgehoben und zum Fundamt gebracht… was sind da schon 50 Cent Kaufpreis. Eben.

Dazu gab es dann noch ein Sammelsurium Kleinkram für ein Projekt. Eine Fenstereule und eine Küchenschabe wollten auch noch mit… Das Kleine Schwarze daraufhin meinte: Cool, du bist echt die einzige Mutter, die sich eine Küchenschabe in die Küche stellt! Woraufhin ich meinte: Ja, wo soll ich sie denn sonst hintun, ins Bad passt sie ja nun wirklich nicht:))

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Das Kleine Schwarze ebenfalls mit ihren Errungenschaften von Herzen glücklich ist…

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Kapitel 858 / Ausbeute

Heute gab es mal wieder einen Besuch beim Flohmarkt auf der Bürgerweide in Bremen. Und da so ein Flohmarktbesuch in Gesellschaft am schönsten ist, wurde das Ganze gleich mal als Familienausflug gestaltet. Die Ausbeute eher als mager zu bezeichnen ist, was vielleicht auch daran lag, dass man mehr mit lieben Menschen geklönt als sich auf das Angebot konzentriert hat.

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Und auch wenn ich persönlich Bücher lieber höre als sie selbst zu lesen, so beschleicht mich ein komisches Gefühl, wenn ich einen Berg Bücher sehe, der wahllos in einen großen Anhänger gekippt wurde, auf das die letzten verbliebenen Bücherliebhaber wenigstens noch einige Exemplare ihrer Art daraus herausfischen und retten. Rabea Rabenhaus hat sich dieses Mal für das wohl kleinste Exemplar aus dem Berg entschieden. Wobei es sich nicht um ein Druckwerk handelt sondern eher als Notizbüchlein bezeichnet werden kann, da sich jemand vor 69 Jahren die Mühe gemacht hat, dort handschriftlich „Kleine Sprüche“ zu notieren. Und auf jeden Fall ist es von Hand gebunden und nicht größer als eine Visitenkarte.

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