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Posts Tagged ‘Unterwegs’

Kapitel 901 / Abgestellt

Gestern Abend schon erreichte mich eine Nachricht vom Kleinen Schwarzen: Sie hätte auf dem Weg zur Berufsschule zwei arme Gesellen entdeckt, die, um sich offenbar ihrer zu entledigen, einfach am Wegesrand abgestellt wurden. Nun muss man wissen, dass wir ein großes Herz für Krepierdl haben und somit stets in der Pflanzenabteilung eines jeden Baumarktes um die Regale schleichen, wo ehemals schöne Grünlinge hoffnungsvoll darauf warten, dass sich noch einer findet, der die wenigen Cent in sie investiert und sie somit vor dem jämmerlichen Dahinsiechen rettet. Sei´s drum. Der Weg zur Berufsschule ist lang und nur mittels umständlichen Umsteigens in einige Züge und Öffies zu bewältigen. Ergo, Null Chance, die beiden Gesellen mal eben so mitzuschleppen.

Somit beschlossen wir, dass wir heute eine Rettungsaktion starten, so sich über Nacht noch kein anderer Grünlingfreund ihrer angenommen hat. Und da die beiden Dinger heute morgen noch immer leise weinend am Straßenrand standen, hat sich das Kleine Schwarze mit Hilfe einer Schulfreundin ihrer angenommen und die Krepierdl erst einmal in die Berufsschule geschleppt. Ich mich derweil heute gen Mittag ins Autochen setzen werde, um die 103 km in Richtung Norden zu kutschieren, um das Kleine Schwarze samt ihrer Errungenschaften einzuladen und gen Heimat zu kutschieren…

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…mal sehen, was draus wird.

 

Stunden später: die Krepierdl und das Kleine Schwarze wurden wie vereinbart im hohen Norden eingesammelt. Nach einer gemütlichen Fahrt über bundesdeutsche Autobahnen und einem Abstecher in Feldwaide im Rabenhaus ging es dann wieder in Richtung Hamburg. Dort wurden die  Grünlinge mühsam in den 4. Stock geschleppt – fertig für heute. Also, wir haben alles getan – den Rest müssen die Krepierdl nun selbst erledigen :)

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Kapitel 898 / Katzies

Die Tour zum Elfenbeinturm vom Kleinen Schwarzen, um die Katzies zu bespaßen wäre somit auch schon erledigt…

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So, nun noch ein büschen Werkstatt, Garten, Waschküche…

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Obwohl Rabea Rabenhaus klamottentechnisch nur in einem farbenfrohen Schwarz daherkommt, kann sie sich allerlei Buntem nicht verschließen. Und so finden sich im Fundus ungezählte Farben in Form von Stiften, Tiegeln, Tuben usw. usf. Warum auch nicht.

Sogar die Stiftereste aus der Schulzeit vom Kleinen Schwarzen dürfen im Rabenhaus weiterhin auf ihren Einsatz warten, auch wenn sie zum Teil keine 2 cm mehr messen. Und wenn ich nach wie vor keinerlei geldwerten Vorteil davon habe, hier im Rabenhaus irgendwelche Markennamen zu nennen, komme ich nicht umhin, die Stifte von Faber Castell der Serie Polychromos in den blauen Himmel zu loben. Diese Stifte sind einfach toll und mir als Rabenmutter war es immer wichtig, dass das Kind sinnvolle Materialien zur Verfügung hatte… auch wenn in diesem Fall die Stifte zuweilen nur zum Ausmalen irgendwelcher komischer Rechenaufgabenlösungsansätze dienten. Sei´s drum.

Und da ich nicht nur ungezählte Stifte besitze, sondern auch noch tonnenweise Papier jedweder Machart im Fundus horte – das Kleine Schwarze arbeitete ja 6 Jahre in einer großen Druckerei (3 Jahre Ausbildung + 3 Jahre Gesellin), da sammelt sich schon was an… war es mal wieder an der Zeit, etwas damit anzufangen. Wobei das Stücken Papier, welches ich benötigte den Gesamtbestand nicht wirklich schmälerte^^

Ratzfatz war dann die Schrift für die kleinen Schilder am Computer ausgesucht, auf das Papier gedruckt und dann konnte ich die kleinen „Zettelchen“ nach Lust und Laune gestalten. In diesem Fall sollten sie zum nunmehr rustikal anmutenden Bastelzimmer passen…

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Nun werde ich mich dann demnächst auf den Weg nach Hamburg machen, um die Katzies vom Kleinen Schwarzen zu bespaßen, da das Kleine Schwarze von einem Besuch erst am nachmittag wieder nach Hause kommt.

Ich hoffe sehr, dass es momentan noch nicht soooo voll ist auf den Autobahnen…

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Nachdem das Kleine Schwarze und ihre Rabenmutter eine ganze Zeit lang und aus gegebenem Anlass auf ihre wöchentlichen Treffen verzichtet hatten und statt dessen lieber zum Telefonhörer griffen, frönen wir nun wieder der über so viele Jahre liebgewordenen Gewohnheit…

Und da das Rabenhaus strategisch günstig liegt, braucht man nur über die Straße zu gehen und schon kann man durch Wald und Wiesen schlendern. Dabei haben wir dieses Mal an einem Bachlauf Blauflügel-Prachtlibellen entdeckt. Echt krass die Dinger.

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Ganz nebenbei wanderten noch einige Zapfen, Federn, Steine und Gräser ins Sammelkörbchen. Und nein, die Eisverpackungen haben wir nicht im Wald aufgelesen – das Eis haben wir als Wegzehrung mitgenommen…

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Hiermit deklariere ich den heutigen Tag einfach mal als meinen persönlichen Tag 0 der Krise.

Tatsächlich habe ich noch am Nachmittag versucht, einen Menschen bei meiner Bank zu erreichen. Leider erfolglos. Zwar wurde mir zugesichert, dass sich der Mensch telefonisch bei mir melden würde, aber das ist nicht geschehen… naja, vielleicht schafft er es ja am Mittwoch.

Erstaunlicherweise ist das ganze Inet voll von Versicherungen, dass es keine Einschränkungen bei der Versorgung mit Lebensmitteln etc. geben würde – hm, komisch, dass es auch heute wieder keine Milch, keine Eier usw. käuflich zu erwerben gab. Wobei ich zugeben muss, dass ich nur beim ortsansässigen Lidl vorstellig wurde, da es mir absolut widerstrebt wie eine Irre unzählige Läden abzuklappern. Ich hoffe einfach das nächste Mal vor vollen Regalen zu stehen. Anzumerken bleibt noch, dass der Discounter gähnend leer war – was zum einen diverse Regale und zum anderen die Anzahl der Kunden betraf.

Was ich so gar nicht verstehe ist, warum der von mir so geliebte Blumenladen schließen musste. Ich meine, gönnt man mir jetzt nicht einmal mehr ein paar bunte Blümchen? Vor allem: der Laden ist groß, selten mehr als 2 – 3 Kunden, eine große Tür immer sperrangelweit geöffnet… warum muss der zumachen. Im Baumarkt dürfen sich die Leute doch auch an der Kasse drängeln und Blumen kaufen. Beim Friseur darf man sich sogar für eine relativ lange Zeit im direkten „Körperkontakt“ hübschen lassen…

Und hier noch eine Bestandsaufnahme nicht gehamsterter Dinge:

4 Pk Senseo Kaffee (das ist der Grundbestand im Rabenhaus seit Jahren)

1 Pk Vollmilch bereits geöffnet

1 1/2 Pk Knäckebrot

6 Rollen Toilettenpapier

Und zu guter Letzt: Der Marsianer, Mark Watney muss mal wieder herhalten!

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Und für alle, die heute auch keine Blümchen kaufen konnten:

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Blümchen für alle!

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