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Posts Tagged ‘Renovierung’

Kapitel 817 / Farbgebung

Zugegeben: es fällt mir etwas schwer mit Freude etwas zu verstreichen, was sich farblich von Weiß unterscheidet. Jedoch war es mir dann doch etwas zu umständlich und vor allem zu arbeits- und kostenintensiv die schnöden Sichtschutzdingens zu weißeln. Ergo blieb mir nichts anderes übrig, als Schadensbegrenzug mittels farbiger Holzlasur zu betreiben. Warum die Vormieter das nicht wenigstens mal alle 2 Jahre gemacht haben ist mir schleierhaft. Nun, vielleicht lag es ja daran, dass man schon früh aufstehen muss, wenn man die Dinger anpinseln möchte. Meine Wenigkeit war heute schon zum 2. Mal pünklich um 7:00 Uhr in der Früh fröhlich bei der Arbeit. Spätestens um 9:00 kommt dann nämlich die Sonne hervorgekrochen und es ist Essig mit den Malerarbeiten. Nicht auf dem Bild zu erkennen: es sind insgesamt 4 Sichtschutzdingens… und morgen ist dann derdiedas letzte dran…

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P.S. Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich mannshohe Hecken ätzend finde? Nein? Dann möchte ich das an dieser Stelle deutlich tun!

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Frei nach dem Motto: Schlappmachen gilt nicht, weißelt sich Rabea Rabenhaus tapfer und Eimer für Eimer durchs Häuschen.  Die Lieblingsfarbpigmente im 10 Liter-Eimer sind allerdings tonnenschwer und so stellt sich die Frage, wann die Baumärkte endlich mal auf die Idee kommen, der weiblichen Kundschaft sinnvolle Transportkarren zur Verfügung zustellen. Das schwedische Möbelhaus hat so praktische Handkarren in den Geschäften, die sich sicher auch super eigenen würden, um die schweren Eimer zur Kasse und zum Auto zu karren. Denn mal ehrlich: ich hab echt keine Lust so eine Riesen Baustoffkarre durch die Gänge zu manövieren, wenn ich einen Eimer Farbe kaufen muss… aber das auch nur am Rande erwähnt. Das nächste Mal nehm ich die Ikea Karre demonstrativ mit!

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Joe und seine Freunde sind übrigens schon im neuen Häuschen angekommen :)

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Kapitel 682 / Farbenfroh

Terrakotta scheint als Farbkonzept eine überaus beliebte Möglichkeit zu sein, wenn es darum geht, die eigenen vier Wände wohnlich zu gestalten. Schon die der Tropfsteinhöhle angegliederte DHH verfügte zur Zeit der Besichtigungstermine über diese deckenhoch tapezierte Scheußlichkeit Besonderheit. Jedoch waren die Vormieter so fair, dieses Farbkonzept mit dem Auszug zur Gänze zu entfernen.

Im aktuellen Rabenhaus indes wurde von den Vormietern nur der riesige Flur mit terrakottafarbenen Vinyltapeten zugekleistert – und diese künstlerisch wenig wertvolle Arbeit wurde auch nur zur Hälfte durchgeführt, sprich die Wände nur halbhoch tapeziert, dafür mit ins Konzept passender Bordüre… und mit dem Auszug wurde vergessen, den Kram wieder von den Wänden zu kratzen :(

Nun stellt sich mir mal wieder die Frage: Was bitte ist an Terrakotta mit all seinen Facetten so erstrebenswert, als dass man sich sein Heim damit schmücken muss?

Ist es so ein evolutionstechnisches Ding? Also, erinnert die Farbe Terrakotta die Menschen irgendwie an die Zeit als wir noch in Höhlen hausten, die wir mühevoll in den Sandstein kratzten, oder die die Verschiebung der tektonischen Platten wie von Zauberhand geschaffen hatte? Und ist dieses Wischiwaschimuster, welches gerne einhergeht mit der Farbe Terrakotta inbes. in Bezug auf Tapeten angelehnt an die Maserung von Höhlenwänden, auch wenn meiner bescheidenen Meinung nach, Terra die Erde heißt und wir auch zu Beginn der Menschwerdung nie in Erdhöhlen kauerten, da wir noch kein funktionierendes Abwassersystem geschweige denn Hebeanlagen erfunden hatten und uns sicher nicht der Sinn danach stand unter Tage im Regenwasser jämmerlich zu ersaufen, ergo, meine Vermutung womöglich wenig Sinn macht…

Dann ist dieses Terrakottafarbdingens vielleicht eher so eine pränatale Geschichte und dieses immer irgendwie ins leicht rötlich abdriftende Farbkonzept erinnert uns an die Zeit, als alles noch in bester Ordnung war… hm, demzufolge Rabea Rabenhaus ihren Ursprung in einem Iglo hat, da sie nur die Farbe Weiß an ihren Wänden duldet…

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Höhlenmalerei

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Ach ja, an alle terrakottafarbene Vinyltapeten an die Wände von Mietobjekten kleisternde Hobbyhandwerker: es gibt extra für diese Zwecke von Mytolan einen Tapetenkleister, der zugegebener Maßen etwas kostet, der es aber den Nachmietern ermöglicht, den Farbalptraum mühelos zu entfernen. Es ist überhaupt nicht nötig, Tapeten und Bordüren mit silikonähnlichem Blödkram auf die vorhandenen Raufasertapeten zu bäppen – außer, ihr macht den Kram selbst wieder weg, dann ist es auch dem Nachmieter egal, wie viel Mühe das Entfernen kostet. In diesem Sinne: Geiz ist schon lange nicht mehr geil!

 

 

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Der kleinste Wintergarten Bremens befindet sich ja bekanntermaßen im, bzw. am Rabenhaus´schen Scheibenheim. Die vielleicht zweieinhalb Quadratmeter messende Örtlichkeit bestach bis dato durch seine Hässlichkeit: eine ockergelbe Hauswand kann man sich einfach nicht schönreden. Da traf es sich ganz gut, dass Rabea Rabenhaus noch einen Pott weiße Farbe im Fundus hatte und sie somit ihrer Lieblingsbeschäftigung frönen konnte. Anlass, überhaupt noch darüber nachzudenken, den Wintergarten zu hübschen, war ein schwarzer Bistrotisch vom Schwedischen Möbellager der am Straßenrand stand. Zwar war das Teil mit einem Aufkleber versehen, auf dem „Sperrmüll“ stand, jedoch seien wir mal ehrlich, ein niegelnagelneuer Bistrotisch? Zum Sperrmüll? Tatächlich sah alles, was dort stand so aus, als würde gleich der Umzugswagen um die Ecke kommen, um den Kram einzuladen… jedoch die jungen Leute, die noch so einiges an Kram anschleppten, meinten, der könne weg. O.k. Weg ist er ja auch, wenn ihn Rabea Rabenhaus vor der Müllpresse bewahrt, also wurde das Tischchen flux ins Auto verfrachtet.

Rabea Rabenhaus erinnerte sich dann an die 28 und schon war die Idee geboren: der Wintergarten wird gehübscht! Schnell wurden noch einige Dinge aus dem Fundus zusammengeschleppt, Kleinigkeiten beim schwedischen Möbellager besorgt, ein alter Hocker aus der Versenkung geholt (ein Erinnerungsstück aus meiner Zeit im Kleinen Odenwald) und schon konnte es losgehen. Es wurde gepinselt, geschnibbelt, zusammengestellt und wieder verworfen, neu arrangiert und für gut befunden…

Und ja, macht sich alles ganz gut und sieht auch gemütlich aus…

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So, mal sehen, wie lange der noch währt…

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Kapitel 522 / Abgestellt

O.k., ich gebe auf! Denn offensichtlich werde ich es in diesem Leben nicht mehr schaffen, die Geschichte von Schätzings Schwarm in meinem kleinen Hirn zu einer stimmigen Story zusammen zu basteln. Ja, ich stehe dazu!

Als ungekürzte Lesung umfasst das Hörbuch sagenhafte 36 Stunden – oder waren es doch 38? Egal. Auf alle Fälle zu lang, für mein bescheidenes Dafürhalten. Wobei es nicht an den vielen Stunden liegt. „Der Anschlag“ ist in seiner ungekürzten Fassung mit um und bei 32 Stunden auch nicht eben kurz, und der sagenhafte Mister King schafft es problemlos, diese lange Zeit mit einer spannenden Story anzufüllen, der ich problemlos folgen kann. Wo hingegen es mir bei „Der Schwarm“ so vorkommt, als hätte sich der Autor als Ziel gesetzt, 38 Stunden respektive 1000 Seiten im Buch irgendwie voll zu bekommen. Und um dieses Ziel zu erreichen, holt er immer wieder neue Kaninchen aus dem Hut… in seinem Fall irgendwelche Lebewesen beziehungsweise Tiere, die auf Grund ihres Verhaltens auffällig sind und dies zu ungeahnten Katastrophen führt (kann aber auch sein, dass ich schon das nicht begriffen habe).

Darüber hinaus ist zumindest die erste Hälfte des Buches (die zweite habe ich ja nicht angehört) auch noch ohne Ende langatmig geschrieben, so dass mir als Zuhörer irgendwann die Ohren zuklappen und ich innerlich abschalte… Und da hilft es mir auch nicht, wiederholt in der Geschichte zurück zu zappen, um wieder den Anschluss zu finden.

Jede Verhaltensauffälligkeit einer einzigen Gattung hätte mir persönlich gereicht, um ein spannenden Plott daraus zu basteln. Doch so ist es für mich nur wie ein riesengroßes Storyboard, auf dem nebeneinander unzählige Weltuntergangsszenarien gepinnt werden. Ich bin mir sicher, dass Herr Schätzing alle einzelnen Szenarien am Ende irgendwie zu einem großen Ganzen verknüpft – aber das werde ich nie erfahren…

Womit ich mal wieder beim Schreiben angekommen wäre. Hier, da und dort hatte ich mir ja schon mal so meine Gedanken darüber gemacht, bzw. meiner Phantasie freien Lauf gelassen. Und tatsächlich überlege ich schon seit langer, langer Zeit, ob ich wohl selbst in der Lage wäre, etwas Lesenswertes zustande zu bringen. Leider fehlt mir die Zeit, um mich intensiv mit diesem Projekt zu beschäftigen, was wiederum kein Wunder ist, bei dem umfassenden Weißabgleich hier im Scheibenheim.

Wenn ich es dann aber irgendwann einmal fertigbringen sollte, mir an einem eigenen Buchprojekt die Zähne auszubeißen, dann auf alle Fälle mindestens für ein Weltuntergangsszenario in dem die Fetzen nur so fliegen. Da würde ich dann unter dem Pseudonym „Richard Ravenhouse“ aber mal so richtig ausholen… den Plott habe ich schon als lockeres Gespinst im Hirn gespeichert… na dann!

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Richard Ravenhouse "Macht - Wenn Naivität grenzenlos ist"

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