Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Werkzeug’

Und dann ist da ja noch das Gerät zum Falten von Papier – im Rabenhaus auch liebevoll Alter Falter genannt.  Das Kleine Schwarze hatte diesen von meinem Bruderherz aka ihrem Lieblingsonkel geschenkt bekommen. Das ist schon einige Zeit her, jedoch aus Gründen bot sich bis zum vergangenen Dienstag irgendwie keine Gelegenheit, sich dem Teil reparaturtechnisch anzunehmen.

Und da es sich wegen des Feiertages anbot unseren wöchentlich zelebrierten Mädelsabend schon am Vormittag mit einem ausgedehnten zweiten Frühstück zu beginnen – wozu gibt es schließlich Feiertage! – wurde alsbald auch der Alte Falter ins Werkstattbüro geschleppt und auf der Stelle in seine Einzelteile zerlegt. Das Kleine Schwarze kommt da ganz nach seiner Rabenmutter: alte Technik ist recht übersichtlich und man kann in der Regel nichts kaputtmachen. Schnell hatte sie die Fehler gefunden: zwei marode Keilriemen. Und da auch das Kleine Schwarze mittlerweile über einen Fundus in Bezug auf ihre beruflichen Ambitionen verfügt, konnte sie ganz lässig die Keilriemen durch neue ersetzten… natürlich selbst zugeschnitten und zusammengefügt! Und selbstredend wurde der Alte Falter vom Staub der Jahrhunderte befreit, alles gangbar gemacht, einige Tropfen Öl wurden auch vergossen und nu läuft er wieder einwandfrei!

.

.

Das Kleine Schwarze ist übrigens Medientechnologin in der Druckweiterverarbeitung blahblah… kurz Industriebuchbinderin. Und da ihr Herz an selbst angefertigten Notizbüchern, Kladden usw. hängt, braucht sie halt so einen Alten Falter – schlicht und ergreifend, um Papier zu knicken…

Und meine Single-Werkzeugkiste war natürlich wieder mit von der Partie:)

Read Full Post »

Und dann ist da Rabea Rabenhaus, die sich regelmäßig durch sämtliche Baumärkte der Nation quält auf der Suche nach so einem Schleifdingens… erfolglos, sei an dieser Stelle erwähnt – weil hat ja offensichtlich noch keiner erfunden, bzw. wenn dem so wäre ist ihr so ein Schleifdingens jedenfalls noch nicht untergekommen. Nun, wie dem auch sei, der heutige Besuch eines ortsansässigen Drogeriemarktes brachte völlig unerwartet genau das Handwerkszeug zu Tage, welches sie gesucht hatte: spottbillig, batteriebetrieben, handlich, leicht und einfach zu bedienen!

Danke, ihr lieben Fußpflegeproduktehersteller, ihr habt meinen Tag gerockt. Wenn ihr schlau seid, baut ihr die Dinger in Zukunft auch noch in einem hässlichen dunklem Blau, Grün oder Grau und stellt sie im Baumarkt ins Regal. Dann verseht ihr den abnehmbaren Schleifkopf mit so´nem Klettsystem – fertig. Ich schwöre euch, ihr werdet Umsatz machen ohne Ende.

.

.

Wobei an dieser Stelle mir die Frage erlaubt sei: Warum um alles in der Welt werden Werkzeuge resp. Maschinen, (die in Baumärkten und nicht in Drogeriemärkten verkauft werden) immer in so absolut hässlichen Farben produziert? Mögen Männer das so? Oder was ist der Grund? Und NEIIIIN, Kackorange und Dusselrot sind auch keine Alternative! Und JAAAAA, auch Frauen kaufen Werkzeug und Maschinen und die sind evtl. etwas wählerischer, wenn´s um gutes Aussehen geht… auch bei Dingen aus dem Baumarkt!

 

Read Full Post »

Kapitel 470 / Schnitzarbeit

Wer war eigentlich der Depp, der entschieden hat, dass Tannenbäume unbedingt eine quadratische Form haben müssen? Na, irgendjemand da draußen, der sich freiwillig meldet? Nein? Warum hab´ ich mir das bloß gedacht. Wobei ich mir bei Gelegenheit einmal ansehen werde, in wieweit ein gewisser Mister Nordmann für diesen Blödsinn verantwortlich ist. Aber sei´s drum. In Ermangelung einer schlanken Alternative, habe auch ich in diesem Jahr ein entsprechend breites Exemplar Gründingens schon zeitig erstanden. Und dieses, entgegen jeglicher im Rabenhaus vorherrschenden Tradition, schon gestern aufgestellt.

Wobei ich sicher nicht die Einzige war, die den 4. Advent dazu genutzt hat, einen Tannenbaum ständerkompatibel herzurichten. Allerdings dürfte Rabea Rabenhaus die Einzige gewesen sein, die sich dabei angestellt hat, wie der erste Mensch. Meine Güte, Rabea, das war ächt filmreif.

Nachdem das Gründinges die Zeit bis zu seinem Einsatz im Hof hinter dem Haus verbrachte, lag es nahe, die notwendigen Schnitzarbeiten in den Kellerkatakomben abzuarbeiten. Dort schlug ich also die erste Baustelle auf und sägte und schnitzte bald schon schweißgebadet am Stamm herum.

x

Schnitzarbeiten die 1.

x

Nachdem ich die Schnitzarbeiten für gut und abgeschlossen hielt, wäre ich gern duschen gegangen, zog es aber vor, weiter zu machen. Ergo schleifte und schleppte ich das Gründingens über zwei Treppen, zwei Flure, ein Esszimmer bis ins Wohngemach. Was unschwer an der Spur Tannennadeln zu erkennen gewesen wäre… aber egal. Der Baum war am Ort des Geschehens angekommen, wurde siegesgewiss in den Tannenbaumständer verfrachtet, aufgestellt und… für schief befunden. Nunmehr scheute ich dann doch den Gang samt Baum wieder zurück in die Kellerkatakomben und holte entsprechend lieber die Werkzeuge aus eben diesen hinauf ins Wohnzimmer.

x

Schleifspuren

x

Nach weiteren, nunmehr schon sehr verzweifelt anmutenden Schnitzarbeiten und dem wiederholten Feststellen, dass der Baum nicht gerader wurde, entschloss ich mich für die Notlösung: Wenn der Baum nicht gerader wurde, muss halt der Ständer schief gestellt werden… dann passt das schon… irgendwie…

x

Schnitzarbeiten die 2.

x

Also wieder zurück in die Kellerkatakomben, um die Kiste mit den Holzzuschnitten heraufzuholen. Leider befand sich diese jedoch im Dachgeschoss, wie ich mich dann vage erinnerte. Ich also die drei Treppen und Flure nach oben gekrochen, die Kiste gesucht und gefunden und wieder hinabgestiegen und ins Wohnzimmer geschlurft. Anschließend machte ich mich wieder an den Abstieg in die Kellerkatakomben, um Handfeger und Schaufel zu holen, um wenigstens das Gros der piekenden Nadeln vom Boden und den Treppen zu fegen.

x

schief gestellt

x

Als auch das geschehen war, richtete ich den schiefen Baum samt Ständer so aus, dass er, wenn er dann unbedingt umkippen will, dies bitteschön in Richtung Zimmerecke tun würde. Wobei es schon etwas schräg klingt, wenn man einen schiefen Baum durch das Schiefstellen wieder gerade richtet… Aber egal. Anschließend schleppte ich mich wieder nach unten, um mir einen Kaffee aufzubrühen. Mit dem würzig duftenden Gebräu kroch ich wieder die Treppenstufen hinauf, und setzte mich völlig erschossen vors Bäumlein… zog an dem einen oder anderen Zweiglein, nur um sicher zu gehen, dass der hielt und wünschte mir insgeheim, doch eine Flasche Glühwein gekauft zu haben. Ich hatte darauf verzichtet, da ich ja eh keinen Herd besitze, auf dem ich hätte ihn erwärmen können, gebe aber zu, für einen Moment darüber nachgedacht zu haben, ob es sinnvoller ist, den Glühwein im Miniofen oder im Wasserkocher auf Temperatur zu bringen.

Dann endlich machte ich mich daran, Lichterketten und unzählige Glitzerkugeln und Gedöns am Gründingens zu vertäuen.

x

Leuchtmittel

x

Vorgabe

x

Glitzerglanz

x

Nun gut, nach einer kleinen andächtigen Pause, in der ich mir schwor niemals wieder ein quadratisches Gründingens die Treppen im Scheibenheim herauf zu schleppen, und mir bei dem Gedanken schlecht wurde, das nadelnde Teil irgendwann ja auch wieder die Treppen würde herunter schleifen zu müssen, ich an Knut dachte, zum Fenster schaute und im Geiste Maß nahm… passt!

x

Lichterglanz

x

Den kompletten Baum gibt es aber erst am Heiligen Abend zu sehen :-)

x

Read Full Post »

Eines war mir von Anbeginn klar: Das Brett an der Tür in der Waschküche würde ich irgendwann abmontieren. Ich kann vernagelte oder ersatzweise auch mit Brettern verschraubte Türen resp. die Fenster in solchen absolut nicht leiden. Ich meine, da hat sich doch mal jemand etwas dabei gedacht. Früher, zu Zeiten, als Flachbild und Widescreen noch lange nicht erfunden waren, da haben Baumeister eigentlich nichts gebaut, was nicht doch irgendwo einen Sinn ergeben hätte. Und das Fenster in der Waschküchentür zum Hof macht sehr viel Sinn, insbesondere, da die Tür der Waschküche in den Flur ebenfalls Fenster hat, ergo das Licht – so man es lässt – bis in den Flur scheint. Und Tageslicht im Kellerflur ist dann doch etwas, auf das ich persönlich so ganz und gar nicht verzichten möchte.

Dass mir dieses „Es werde Licht!“ dann ausgerechnet noch gestern Nachmittag eingefallen ist, war mir kurz nach dem Aufstehen noch gar nicht bewusst gewesen. Nachdem ich nämlich 2 Nächte in den Kellerkatakomben durchgearbeitet hatte, hoffte ich sehr, die Nacht zum Samstag damit verbringen zu können, etwas Schlaf nachzuholen. Nun ja, das hat auch irgendwie funktioniert. Allerdings wachte ich gestern Morgen mit dröhnenden Kopfschmerzen auf und mein Frühstück und mein Mittagessen bestanden mal wieder nur aus Kaffee und Tabletten. Doch der Schmerz wollte trotzdem nicht gänzlich weichen. So schleppte ich mich in den Keller, um wenigstens das sich immer nach durchgearbeiteten Nächten ergebende Chaos zu beseitigen. Nachdem dies geschehen war, schlurfte ich noch in die Waschküche, um Wäsche aufzuhängen und da fiel mir die Sache mit der Tür wieder ein.

Nun muss ich zugeben, dass ich sehr konsequent sein kann. Und wenn mir an so einem lausigen Samstagnachmittag einfällt, es werde Licht, dann wird es Licht, dann kann man sicher sein, dass ich nicht  aufhöre, ehe auch die letzte der 22 elendlich im Holz versenkten Schauben aus dem Brett gepult wurde. Aufgeben gibt es für Rabea Rabenhaus nicht – auch wenn es bedeutet hätte, dass ich noch eine Nachtschicht hätte einlegen müssen. Auch wenn es bedeutet hätte, dass mir mein Schädel vor Schmerzen um die Ohren geflogen wäre – was er erstaunlicher Weise nicht tat… dabei war es eine arge Schinderei. Nur wenige der Schauben waren mit größter Kraftanstrengung dazu zu bewegen, sich auf Anhieb herausdrehen zu lassen. Die überwiegende Zahl der tief im Holz versenkten Schrauben stellte sich stur und sah es überhaupt nicht ein, sich auch nur einen Millimeter drehen zu lassen, da konnte ich fluchen, wie ich wollte – nüscht rührte sich.

Letztlich musste ich die Unwilligen mittels Cutter aus dem Holz sezieren, um sie dann herausdrehen zu können. Egal. Am Ende zählt das Ergebnis: es wurde Licht! Na gut, mittlerweile war es dann doch etwas später geworden und es dämmerte schon, ergo das mit dem Licht erst tags drauf zu bewundern ist…

x

Vernagelt - nein, verschraubt

x

ausgeschachtet

x

Demontage

x

Lichtblick

x

Fenster zum Hof

x

Handwerkszeug

x

abgedreht

x

Read Full Post »

Nun, da ich gerade dabei bin, kan ich gleich noch ein Loblied auf das, was nach der ganzen Lackiererei kommt singen… den Abwasch so zu sagen. Ja, denn auch die Pinsel für´s Vorstreichen müssen am Ende gesäubert werden. Gute Pinsel kosten halt was und es lohnt sich immer, diese pfleglich zu behandeln. Wobei, wenn ich schon mal dabei bin, also bei den Pinseln hier noch ein Rat zur Tat: Pinsel nieniemalsnicht gänzlich in den Farbtopf tauchen. Immer nur die Spitze eindippen. Die Farbe kriecht in den Borsten eh ein büschen hoch und das reicht völlig.

So, dann also zur Reinigung. Vor Jahren habe ich mir bei meinem Lieblingsversandhaus Gerstaecker Pinselseife gekauft (nein, ich bekomme für die Nennung der Firma (leider) kein Geld und darf mir aus deren reichhaltigem Angebot auch nüscht für omme aussuchen). Diese Seife ist einfach klasse. Egal in was für eine Farbe ich den Pinsel auch immer getunkt habe, nach getaner Arbeit benutze ich die Seife zum Reinigen. Aber auch alle Farbrollen reinige ich mit dieser Seife. Ja, auch die großen Walzen für den Wandanstrich.

Das kleine Stücken Seife, welches ich vor gut 3 Jahren gekauft habe, ist noch nicht einmal zur Hälfte aufgebraucht. Ich hebe es in einer alten Tupperdose auf. Wenn Pinsel zu reinigen sind, spüle ich erst mit Wasser die Farbe etwas aus den Borsten und dann wischel ich mit dem Pinsel über die Seife und schäume die so ordentlich auf. Dann nochmals ausspülen unter fließendem Wasser, mit den Fingern ordentlich ausdrücken und fertig – falls noch nicht alle Farbreste entfernt sind, Prozedere wiederholen. Wenn ich des nächtens keine großen Ambitionen mehr zur Pinselpflege habe, spüle ich den Pinsel halbwegs unter fließendem Wasser aus, schäume ordentlich Seife auf und lasse den Pinsel einfach bis zum nächsten Tag liegen. Dann kann ich den Rest Farbe ganz leicht auswaschen.

Diese Seife funktioniert sogar mit Farben, für die man eigentlich Verdünner oder flüssigen Pinselreiniger benötigt. Ächt, funktioniert super. Einfach die Farbreste aus den Borsten auf Zeitungspapier oder Küchenkrepp ausmalen und wie oben beschrieben weitermachen.

Die Seife nach Gebrauch austrocknen lassen, Deckel drauf und wieder ab damit in die Versenkung.

x

Pinselseife

x

Read Full Post »

Older Posts »