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Kapitel 813 / Fundsache

Es gibt der Möglichkeiten viele, wie man sich die Zeit am vorletzten Tag im Jahr vertreiben kann: zum Beispiel kann man endlich den Abwasch von Weihnachten erledigen, oder aber sich bei einem Supermarkt seiner Wahl ins Gedrängel stürzen, man kann auch einfach die Beine hochlegen und sich die Stunden bis zum nahenden Ende des Jahres auf dem Sofa herumfletzen. Man kann, muss aber nicht! Denn um 10 Uhr an diesem vorletzten Tag des Jahres schickt mir das Kleine Schwarze ein Bild mit der Frage: wasdassein? Kann nicht richtig fliegen, hat riesige flauschige Füße und stiefelt über den Parkplatz!

Rabea Rabenhaus gar nicht dumm erkennt das Flügeltier sofort: das ist eine Friedenstaube! Wow, muss man mal in echt gesehen haben! Das Kleine Schwarze und seine Rabenmusster telegrafieren hin und her… suchen nebenher im Internet… die Rabenmutter ruft beim hiesigen Tierheim an: negativ, die wollen den Frieden nicht, geben aber eine Telefonnummer an, an die man sich wenden könne. Bei der Wildtierhilfe Lüneburger Heide gibt man erste Tipps: einsammeln, Wasser und Körner reichen, in Ruhe lassen, vorbeibringen. Okaiiii, das ist aber nicht so eben gleich um die Ecke. Also versucht Rabea Rabenhaus noch eine weitere Telefonnummer von einem Taubenzüchterdingens im Ort. Dort ist man jedoch offensichtlich schon mit Abwasch, Supermarkt oder Sofa beschäftigt und geht nicht ans Telefon.

Derweil das Kleine Schwarze den Frieden einsammelt – erstaunt darüber, dass plötzlich andere Menschen da sind, die ihr erzählen, dass das arme Tier wohl schon seit mind. 2 Tagen auf dem Parkplatz herumirrt – ahja! Aber geholfen hat niemand… so ist das halt mit den Menschen und dem Frieden. Er kann direkt vor ihrer Nase herumlaufen, aber sich darum kümmern… achnö!

Nun, Frau Rabenhaus mittlerweile sich ins Auto gesetzt und das Kleine Schwarze samt Frieden eingesammelt hat. Wir versuchten es noch bei der Adresse vom Taubenzüchterdingens vor Ort – negativ. Also dann eben doch die lange Tour – für den Weltfrieden ist uns kein Weg zu weit!

Das Navi wollte uns dann noch zu guter letzt einen Strich durch die Rechnung machen und lotste uns direkt ins Unterholz der Lüneburger Heide. Wie kommen die vom großen G eigentlich darauf, dass maximal ungesicherte Forstwege irgendwohin führen? Eben. Nach einigem Herumgekurve im Waldesdickicht fanden wir uns unter einer Unterführung wieder: rechts Schienen, links Mauer, vor uns ´n Holzgatter! Ja, dankeschön! Frau Rabenhaus also ausgestiegen und sich zu Fuß auf die Suche gemacht hat. Und tatsächlich wurde sie nach einigen hundert Metern  fündig, sammelte einen Mitarbeiter der Wildtierhilfe ein und zusammen suchten wir uns einen Weg aus dem Wald und den richtigen Pfad zur Station.

Dort angekommen wurde der Frieden begutachtet: die „Macke“ auf dem Kopf ist angezüchtet und keine Verletzung! der Frieden ist abgemagert und daher etwas schwach, Durchfall scheint er auch zu haben und das Gefieder ist an den Füßen und Bauch sehr schmutzig… aber alle sind guter Hoffnung, dass das mit dem Frieden noch was werden kann. Juhu!

So haben das Kleine Schwarze und ich den Frieden in der Obhut der helfenden Menschen gelassen, die ihn nun aufpäppeln werden. Dann kommt er in ein Außengehege und darf, wenn er mag, in die Welt fliegen…

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In diesem Sinne: immer hübsch auf den Frieden aufpassen!

Und niemand bricht sich ´n Zacken aus der Krone, wenn er hilft wo Hilfe benötigt wird!

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Kapitel 720 / Feini

…und dann war da ja noch die Sache mit dem Flohmarkt heute morgen. Und obwohl sich seit heute Mittag die Sonne ihren Platz nicht mehr hat streitig machen lassen, war daran in den frühen Vormittagstungen noch nicht zu denken: es war elendlich kühl, regnerisch und windig.

Aber gut, soooo schlimm, als dass der Gang über den Flohmarkt hätte ausfallen müssen, war es nicht. Ergo schlenderte ich die Reihen ab und erstand für die Waldhütte einige Dinge:

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Das Buch ist echt der Hit! Mehr Information zur heimischen Flora und Fauna braucht kein Mensch – und schon gar keinen Computer, um etwas nachgugeln zu müssen… herrlich!

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Und dann ist da ja noch die Hütte im Wald, dieses Kleinod simpelster Gemütlichkeit. Ach so viele Monate ist sie fast gänzlich in Vergessenheit geraten, bei all der Arbeit in der Werkstatt. Und dann hat sie es irgendwie geschafft, sich wieder in mein Bewußtsein zu kämpfen… hat sich einfach an all dem alltäglichen Firlefanz vorbeigedrängelt, die Arme weit ausgebreitet und freudig tiriliert: Tadaaa, hier bin ich! Und ja, es ist genau das was ich brauche: simpelste Gemütlichkeit weit ab vom täglichen Einerlei. Es ist so herrlich da draußen – wie konnte ich die Hütte im Wald nur vergessen…

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Kapitel 645 / Abwechslungsreich

…und wer dann bitteschön absolut die Nase voll hat von dem ganzen Technikgedöns hier im Rabenhaus, der sollte unbedingt mal bei

„Die Geister der Unordnung“

vorbeischauen – da gibt es nämlich die richtig coolen Bilder.

Und gagantiert KEINE Technik! Versprochen.

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Der Samstag und die Kohlfahrt sind auch schon wieder Geschichte. Lustig war´s! Erst sind wir 3 Stunden durch die Pampa gerobbt gelaufen und ich hätte niemals gedacht, dass mir ein derart langer Spaziergang Spaß machen würde. Jedoch, was soll ich sagen, es hat mir Spaß gemacht. Die Zeit ist schnell vergangen, was natürlich an allerlei Spielereien lag, die es galt als echte Kohlfahrer abzuarbeiten. Da ist immer die Freude groß und der Spaßfaktor immens. Meine Wenigkeit hat sich allerdings zurückgehalten, wenn es um den Konsum hochprozentiger Getränke ging. Was der Freude jedoch keinen Abbruch tat.

Das Kohlessen war super lecker und reichlich bemessen. Was man wiederum auch vom Alkohol sagen kann. Dieser zwar wieder von mir verschmäht wurde, aber den vielen feierfreudigen Menschen um mich herum offensichtlich geschmeckt hat. Ich habe mich derweil an Minarlwasser und Kaffee gehalten, der, wenn er nur reichlich genossen wird, ja auch eine aufputschende Wirkung hat. Die Musik vom DJ-Dennamenhabeichvergessen fand allseits großen Anklang, auch wenn mir Schrat das Allermeiste nicht bekannt war, was da so aus den Boxen dröhnte. Aber hey, Hans Albers´“Auf der Reeperbahn…“ konnte sogar ich mitsingen – denn den Text kennt zumindest hier im Norden auch der letzte Musikabstinenzler.

Witzig fand ich vor allem die Info, die einem Menschen am Nachbartisch auf das Tischtuch gekritzelt wurde… ob er wohl pünktlich am Bahnhof war? Keine Ahnung.

Fazit: eine super gelungene Kohlfahrt!

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Und was den grünen Smoothie betrifft: So schmeckt Grünkohl auch echt lecker, aber die Stimmung ist auf einer Kohlfahrt einfach besser!

 

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