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Die letzten Wochen sind mal wieder einfach so hier am Rabenhaus vorbeigerauscht – keine Ahnung, wie das passieren konnte.

Vorrangig habe ich meine freie Zeit mit dem Kleinen Schwarzen verbracht auf der Suche nach einer neuen Bleibe für sie. Das Kleine Schwarze hat sich nämlich vor Monaten schon entschlossen, nochmals eine Ausbildung zu absolvieren – in ihrem Traumberuf: Handwerksbuchbinder. Und tatsächlich ist es ihr gelungen, einen Betrieb zu finden, der bereit ist, ihr diese Ausbildungsmöglichkeit zu bieten. Das ist zumindest hier im Norden sowas wie ein Sechser im Lotto! Hier die Soundwiedergabe einfügen mit lautem Jubeln, Pfiffen und Klatschen…

Allerdings liegt ihr Ausbildungsbetrieb in Hamburg – hier bitte den Sound starten mit enttäuschtem ooohhh-Gemurmel. Da der Arbeitsweg von hier aus mit den Öffis so um und bei 1,5 bis 2 Std. dauern würde, lag es nahe, dass sie sich zu einem Umzug ins eigentlich naheliegende Hamburg entschloss. Ja, warum auch nicht! Warum sollte das Kleine Schwarze die Tradition ihrer Rabenmutter nicht fortführen wollen, alle paar Jahre die Umzugskisten aus dem Keller zu holen. Eben!

So verbringen wir die Zeit mal wieder mit der Suche nach einer neuen Bleibe – dieses Mal halt für das Kleine Schwarze und ihren Freund (der schon in HH arbeitet und auch nicht böse wäre, wenn er sich nicht täglich vor dem Elbtunnel in eine endlos lange Schlange dummdusseliger Kachelzähler einreihen müsste).

Und irgendwie hatten wir beide eine relativ naive Vorstellung davon, was es heißt in HH eine schnöde 2 Zimmer-Wohnung zu finden^^ Erst gestern hatte ich das Kleine Schwarze mal wieder zu einer Besichtigung begleitet, da ihr Freund arbeiten musste. Und so fanden wir uns dann vor einer „früher hätten wir Mietskaserne dazu gesagt“ wieder… mit mindestens 50 – 60 anderen Menschen, die ebenfalls zum Besichtigungstermin erschienen waren. Halbwegs bezahlbare 2-Zi-Wohnungen sind in HH offensichtlich Mangelware, denn bisher kamen zu jedem Besichtigungstermin Heerscharen von Menschen. Letztlich hätten wir uns diese Besichtigung auch sparen können, wenn im Exposé gestanden hätte, dass 1. die Einbauküche für 800 Tacken übernommen werden muss und 2. die komplette Wohnung außer einem nackten Betonboden keinerlei Fußbodenbelag geschweige denn Fußleisten aufweist – nicht einmal schnödes Billiglaminat :( Wir sind zwar handwerklich geschickt, aber das ist dann doch ein bisschen zu viel des Guten – insbes. geldtechnisch.

In diesem Sinne: weitersuchen!

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Kapitel 840 / WSDS

Was soll der Scheiß!

Es ist ja nicht so, dass sich Rabea Rabenhaus jeden Tag auf´s Neue ´n lustigen Lenz macht, literweise Kaffee in sich reinkippt, dazu ´n Berg Kekse verknuspert, die Füße auf den Schreibtisch legt und den Blick aus dem Fenster in die Ferne schweifen lässt. Mitnichten! Rabea Rabenhaus arbeitet sich Tag ein Tag aus ´n Wolf. Und da ist es maßgeblich wichtig, dass gewisse Dinge einfach funktionieren. So z.B. der Rechner. Nach dem Fiasko im vergangenem Jahr hatte ich die Nase gestrichen voll und hätte am liebsten den ganzen Murks hier an den imaginären Nagel gehängt. Ich hatte absolut Null Bock mehr darauf, auf irgendwelche technischen Errungenschaften angewiesen zu sein, wenn´s ums tägliche Geldverdienen geht… insbesondere, wenn der Kram mit einem großen W anfängt und mit ner 10 endet.

Nun gut, mir blieb nichts anderes übrig, als mich meinem Schicksal zu fügen – was sollte ich auch anderes tun. W10 und ich wurden keine Freunde (und daran wird sich auch nieniemalsnicht was ändern!!!). W10 kommt mir vor wie ein Kindergarten. Mag ja sein, dass es Menschen gibt, die den ganzen Spielkram toll finden den W10 so im Programm hat – mich nervt der jedoch bis zum Abwinken. Das Blöde ist: man kann den Scheiß aber auch nicht einfach von der Festplatte direkt ins digitale Nirwana beamen. Geht nicht – bzw. hab ich den Löschknopf noch nicht gefunden.

Was aber wirklich die Pest ist, sind diese Sch…updates. Bei W7 habe ich die immer manuell ausgeführt – mir den Kram ausgesucht, den ich haben wollte und gut. Das hat jahrelang wunderbar funktioniert. W10 jedoch lässt mir diese Option nicht. Ich kann Updates nur verschieben und dann werden sie nach soundsoviel Tagen zwangsweise ausgeführt. Auswählen kann ich auch nix – die Möglichkeit habe ich zumindest noch nicht gefunden.

So führte das letzte Zwangsupdate dazu, dass plötzlich Systemsounds zu hören waren, Zeigerdarstellungen geändert waren, spezielle Schriften von Kunden (es gibt Firmen, die ihre ganz eigenen Schriften haben) nicht mehr da waren, Funktionen in Programmen nicht mehr laufen usw. usf…. Und ich sitze seit 4 Uhr in der Früh an meinem Rechner und könnte heulen. WSDS???? Und vor allem: Wo leben wir denn? Es kann doch nicht sein, dass hier unter meinem Schreibtisch ein Ding steht, über das ich keine ausschließliche Verfügungsmacht habe. Und schlimmer noch: Irgend ein Dödel programmiert beschissene Updates, sendet diese zwangsweise auf mein System und ich muss den Murks ausbaden!

Wenn ich bei dem großen G „probleme nach windows update“ eingebe erhalte ich „Ungefähr 61.900.000 Ergebnisse (0,41 Sekunden) „. Tippe ich dann noch ne 10 hinter Windows sind es sogar „Ungefähr 2.730.000.000…“ Da frage ich mich doch schon: Guugeln die eigentlich die Sch… die sie fabrizieren?“ Also ich würde es denen dringend mal empfehlen.

Früher als alles noch ein büschen analoger war, da haben sich die Leute ins Hemd gemacht jemanden ihre Kontonummer auf´n Zettel zu schreiben, weil man könnte damit ja Blödsinn veranstalten – was ich immer ziemlich lächerlich fand, da jede Firma ihre Kontoverbindungen auf ner Rechnung stehen hat – und heutzutage lassen sie es zu, dass beschissene Updates von wem auch immer ungefiltert und ungesehen installiert werden.

Ich will das nicht – aber ich hab auch keine Ahnung, wie ich aus dieser Nummer wieder rauskomme^^

Und nur am Rande erwähnt: würde ich so mit meinen Kunden umspringen, wäre ich schon lange pleite!

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Kapitel 839 / Wandelbar

Und dann ist da ja noch die Sache mit dem Kleinen Schwarzen und ihrem Freund, resp. ihrer Kostüme anlässlich einer Feier in Köln heute. Für ein komplettes Fitting hat es nicht gereicht, da das Kleine Schwarze und meine Wenigkeit zeittechnisch natürlich wieder etwas neben der Spur waren. Daher gibt´s für´s Erste nur Fotos vom Making of. Das Kleine Schwarze hat versprochen Fotos der Kostüme in Aktion nachzureichen!

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Cool fanden wir unsere Idee mit der Strumpfhose, die das Kleine Schwarze einfach mal „falsch herum“ angezogen hat, um die blaue Farbe auf die Arme zu zaubern… aber offensichtlich sind auch schon andere Menschen auf diese glorreiche Idee gekommen:) Dafür haben wir die Striche auf Frack und Hose in mühevoller und vor allem stundenlanger Handarbeit aufs Schwarz gepinselt. Und auch das Dings wurde vom Kleinen Schwarzen höchstselbst gebastelt.

Und wer weiß welche Figuren dargestellt werden… na, jemand eine Idee?

Nachtrag:

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Ich finde die Beiden echt cool!

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Kapitel 838 / Murksdas

Und dann ist da ja noch die Sache mit dem unsäglichen Win7 oder meinetwegen auch mit dem dazugehörigen Laptop… wer weiß das schon so genau.

Jedenfalls fing das Elend vor einem Jahr an: anfangs noch in längeren Zeitabständen verabschiedete sich das System ohne erkennbare Gründe – fuhr einfach runter und fertig. Kann ja mal vorkommen, dachte ich mir und schenkte dem Ganzen keine besondere Bedeutung. Dann mehrten sich die Abstürze, bzw. füllte regelmäßig ein netter Blue Screen den Monitor. Und das ganze gipfelte dann darin, dass sich EXAKT 7 Jahre nach der Erstinstallation das System komplett verabschiedete und mir eine Meldung à la „Ihr Benutzerkonto kann nicht gefunden werden“ auf den Monitor knallte. Schön, wirklich sehr schön! Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass es sich hier um meinen Firmenrechner handelt, ich Aufträge am Laufen habe und ich mal kurzerhand ins Digitale Nirwana geschossen wurde.

Da ich für die „Bereinigung“ dieses Ausnahmezustandes max. 24 Stunden zur Verfügung hatte, rief ich natürlich sofort beim Laptopdealer an, der mir das Ding samt Betriebssystem seinerzeit verkauft, installiert usw. hatte. Dieser wiederum das Teil durchcheckte, alle Daten wiederfand, das System neu auf das Laptop aufspielte – allerdings mit einem neuen Benutzerkonto – und mir riet, mir umgehend einen neuen Rechner zuzulegen.

Naja, was soll ich machen, dachte ich mir. Bleibt mir ja nix anderes übrig! So ließ ich das Laptop „reparieren“ und bestellte kurzerhand ´n PC auf den dann auch alle meine Daten Programme usw. wieder draufgepackt werden sollten. Gesagt getan. Und während der neue PC zusammengeschraubt wurde lief das Laptop. Alles gut, alles hübsch.

Als dann auch der neue PC seine Dienste tat bot es sich an, sich dem alten Laptop mal anzunehmen, da es häufig relativ laut rumheulte – lüftungstechnisch, wie ich vermutete – so schraubte ich das Ding einfach mal auf, pulte den in 7 langen Jahren angesammelten Schmodder von den Lüftungsschlitzen (warum hat das eigentlich nicht die Computerfirma gemacht, die müssen das Heulen doch auch gehört haben?), schraubte alles wieder zu und das Ding lief fortan flüsterleise. Aha!

Wiederum alles gut, alles hübsch. Das vergangene Jahr war beschissen genug aber wenigstens funktionierten die Rechner ohne Murren und Gurren… bis vor einigen Tagen! Ich dachte, ich sehe nicht richtig, als ich feststellte, dass sich das Laptop wieder abgeschossen hatte! DAS KANN NICHT SEIN! Fängt die ganze Sch… jetzt etwa wieder an? Ich glaub das nicht! Und da es offensichtlich keine großen Ambitionen hatte, sich dieses Mal mit längeren Blue Screen-Sperenzien aufzuhalten, verabschiedete es sich dann kurzerhand und ohne große Umwege gleich komplett ins digitale Off.

Ja, ich weiß, nicht jedermann ist ein großer Fan von Windoofswasauchimmer. Das kann ja auch jedermann halten wie er will. Fakt ist allerdings, dass CAD-Programme nicht unbedingt konform laufen mit Mac… Und wer dann noch genau wissen will, warum das Laptop überhaupt noch laufen musste: Updates auf CAD-Programme kosten gelegentlich auch Geld. Daher lief das Laptop mit Win7 zum Ansteuern einer Maschine einfach aus Kostengründen weiter.

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Der Professor findet das Elend auch zum Weglaufen...

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Das mit den Kostengründen hat sich somit auch erledigt, da ich die Maschine brauche. Und da das Laptop nun sozusagen überflüssig ist, werde ich es demnächst nochmals aufschrauben… wer weiß, vielleicht gibt es ja noch irgendwelche Stecker zu resetten…

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Kapitel 837 / Aufgerüstet

Im Fundus vom Dad vom Kleinen Schwarzen fand sich u.a. eine Nikon-Kamera. Und nachdem das Kleine Schwarze schon seit geraumer Zeit einen gewissen Hang zu analogen Knipsgerätschaften nicht mehr verheimlichen kann, war gestern der Moment gekommen, da die Kamera aus einem Karton gekramt wurde. Der Dad vom Kleinen Schwarzen hatte das Ungetüm schon seit Jahren nicht mehr in Gebrauch gehabt. Und die unbenutzten Kleinbildfilme, die sich ebenfalls bei der Kamera befanden, sind seit Ewigkeiten abgelaufen. Aber egal, neue Batterien ließen das Ungetüm zu neuem Leben erwachen, ein Film war schnell eingelegt und schon glänzten die Augen vom Kleinen Schwarzen.

Und da wir gerade mal wieder bei alter Technik waren, bot es sich doch geradezu an auch Rabea Rabenhaus´ Uraltknipskasten aus der Versenkung zu holen. Der wiederum noch um Jahrzehnte älter ist, als das Ungetüm. Und jetzt kommt´s: es befand sich sogar noch ein Film in dem Ding. Der dürfte wohl seit 20 Jahren dort ein trauriges Dasein gefristet haben.

Auf gut Glück verschoss das Kleine Schwarze ein paar der Bilder mit dem Uraltknipskasten. Und wir sind gespannt, ob nach dem Entwickeln überhaupt noch irgendetwas auf das Zelluloid gebannt werden konnte.

Dann schnappte sich das Kleine Schwarze das Ungetüm und ich meinen Digitalknipskasten und wir machten uns auf den Weg… gleich gegenüber vom Rabenhaus geht´s schon raus in die Natur. Und während ich die nächsten 50 Bilder auf einen Speicherchip beamte, fotografierte das Kleine Schwarze mit dem Ungetüm. Und auch hier sind wir gespannt, ob die alten Filme noch brauchbar sind…

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Anschließend verbrachten wir den Heiligen Abend mit einem leckeren Essen, genossen köstlichen Mandarinenlikör und wühlten uns stundenlang durch Kisten von Papierfotos, die Rabea Rabenhaus im Laufe einiger Jahrzehnte zusammenfotografiert hatte. Das hatten wir uns schon seit Jahren vorgenommen! Allerdings hatten wir den Umfang total unterschätzt – wir schafften gut und gerne gerade mal ein Viertel der Fotos anzusehen und auszusortieren… aber immerhin!

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