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Kapitel 799 / Nachtrag

Und dann gabs da ja noch die Sache mit dem gestrigen Sonntag, der aufgrund der komischen Großwetterlage nicht unbedingt nach Erwähnung schreit…

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Wäre da nicht der Professor gewesen. Dieser nach so um und bei 22 Uhr nicht mehr gesehen ward. Jaja, ich weiß, Kater gehen auch gerne mal auf Strunze… aber nicht der Professor. Der Professor kommt immer pünktlich nach Hause. Darum sich Rabea Rabenhaus die ganze Nacht ´n Kopf gemacht hat, immer wieder vor die Tür schaute, ob der Professor zwischenzeitlich nach Hause gefunden hat… aber nix.

Um 6 Uhr war ich so runter mit den Nerven, dass ich meine Schwester aus dem Bett geschüttelt habe… sie ganz lieb mich beruhigt: der kommt schon wieder. Andererseits: manchmal zahlen sie halt auch den Preis der Freiheit. What? Scheiße!!! Neineineineinein!!!

Ich legte den Hörer auf und mir war zum Heulen. Das Ding mit dem Preis und der Freiheit wollte ich mir so überhaupt nicht vorstellen. So schlich ich hoch ins Wohnzimmer, um mal einen vorsichtigen Blick in Richtung Straße zu wagen… Kaum stand ich vor der Balkontür hörte ich den Professor :“Hey, mach jetzt verdammt und endlich mal diese beschissene Tür auf!“ Ich dachte ich höre nicht richtig, aber doch, da saß der Professor auf dem Balkon. Und ich habe 0 (in Worten: null) Ahnung, wie der da raufgekommen ist.

Der Profossor schnurstraks an mir vorbei, runter in die Küche und sich den Bauch vollgeschlagen, dann ab in eine Kuschelecke und pennen. Wie er auf den Balkon gekommen ist, hat er mir bis jetzt nicht verraten…

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Kapitel 798 / Zählappell

Und dann ist da noch die Sache mit der kleinen Digitalkamera… resp. mit den Bildern von eben dieser. Wie im Kapitel zuvor unschwer zu erkennen ist, trägt das linke Bild die Bezeichnung IMG_0001, was soviel heißt wie: schon wieder 9.999 Bilder verschossen. WHAT??? Schon wieder 9.999 Bilder gemacht? Wann soll das denn gewesen sein? Und vor allem: was, in Gottes Namen, hast du da alles fotografiert, Rabea?

Okay, mindestens die Hälfte der Bilder, die ich mit der lütten Kamera aufgenommen habe, wandern ohne mit der Wimper zu zucken in den Papierkorb. Und der Rest? Nun ja, da wären zum einen Fotos die ich für meine Selbständigkeit brauche… Und der Rest? Nun ja, da wäre ja noch der Ordner auf meiner Festplatte der die simple Bezeichnung „Eigene Bilder“trägt. Und in diesem wiederum befinden sich 732 Unterordner und Unterunterordner… und dort habe ich fein säuberlich über 40.000 Bilder einsortiert. Und wozu das Ganze? Weißnich… keine Ahnung… halt so… weil sie halt da sind…

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…na dann auf die nächsten 9.999

Abends, kurz nach Neun, in der Rabenhaus´schen Küche…

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Als Alternativprogramm zu dem ganzen Schwarzkram hier, gibt´s jetzt mal was in hell und weiß: die Traumfänger, die ich zur Hochzeit meiner Lieblingsnichte und ihrem Supermann gebastelt hatte.

 

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Größentechnisch liegen die Traumfänger irgendwas zwischen 40 cm und Hula Hoop-Reifen :) Das ist der Traumfänger ganz in Weiß für den ich tatsächlich so einen Reifen verwendet habe.

Die Hochzeit selber war übrigens einfach wunderbar. Und die Braut war mit Abstand die schönste, die ich jemals gesehen habe – und das meine ich nicht nur, weil sie meine Nichte ist!

So, es ist vollbracht: die Gardinen für den Elfenbeinturm vom Kleinen Schwarzen sind fertig. Zumindest die, für die wir am Montag Stoff gebunkert hatten.

Die leichteste Übung war dabei, Vivan aus dem schwedischen Möbelhaus zu kürzen und die furchtbar breiten Kräuselbänder gegen normal schmale zu tauschen. Das geht ganz einfach, wenn man aus oben unten macht: normales Kräuselband einfach auf die Unterkante nähen, Vorhänge auf das gewünschte Maß kürzen, versäumen, fertig. 5 x das Ganze und gut war.

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Zwei der oben genannten Vorhänge kamen ohne Umwege an die SZ-Fenster vom Elfenbeinturm. Die verbleibenden 3 dienen im WAZ zur Verschönerung der Fenster… kombiniert mit einem grobmaschigen Stoff, der wahrscheinlich niemals gedacht hätte, dass er mal als Vorhang endet. Aber da muss er jetzt durch! Und während das Kleine Schwarze schon im Stoffparadies vor Freude jubelte, sah ich mich schon beim Nähen verzweifeln… denn wie bitteschön soll man ein Kräuselband an so einen grobmaschigen Stoffwillichesnichtwirklichnennen nähen? Zudem sich das Zeug auch noch unendlich in die Breite ziehen lässt…

Okay, hier mein Tipp in Kürze: Aus den Vivan-Resten ca. 20 cm breite Streifen schneiden und Vliesofix (schwarz, einseitige Klebefläche) aufbügeln, dann den Streifen über die Länge mittig bügeln, dann über die Länge… ach egal… am Ende hats wunderbar gehalten! Und nur das zählt!!!

Und in der Kombi: Vivan und Stoffwillichesnichtwirklichnennen siehts am Fenster hübsch aus!

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Letzschlussendlich mussten dann auch noch aus diesem Spitzendingens die Bistrogardinen gezaubert werden. Und auch dieser Stoff wurde garantiert noch niemals zu Gardinen verarbeitet – da bin ich mir wirklich sicher! Aber egal, es gibt immer ein erstes Mal. Und natürlich verlangte auch dieser eher Spinnenweben gleicher Hauch von Nichts nach außergewöhnlichen Maßnahmen – nähtechnisch.

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So, das war´s fürs Erste… das Kleine Schwarze ist glücklich und seine Rabenmutter zufrieden :))