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Und dann ist da ja noch die Sache mit dem Laserdrucker, resp. die mit der von diesem veranstalteten Sauerei auf wunderweißem Druckerpapier… zwölfeuroachtzig das Pack, aber das nur am Rande erwähnt… Es muss kurz nach dem Ablauf der Garantiezeit gewesen sein, als sich anfangs noch feine Streifen auf gedruckten Seiten als etwas unschöne, jedoch durch regelmäßiges Ausdrucken einer Reinigungsseite im Zaume zu haltende, Schmiererei bemerkbar machten. Da ja bekanntlich alles steigerungsfähig ist, steigerten sich im Laufe der Zeit auch die Anzahl und die Breite der Streifen. Und wenn ich es jetzt genau durchdenke, nahm der Wille des Druckers, diese mittels Ausdrucken einer Reinigungsseite zu beseitigen im gleichen Maße ab – ergo: am Ende ging gar nichts mehr. Gut, gedruckt hat der Drucker natürlich, leider auch die Streifen…

Nun, was soll ich sagen, gestern dann hatte Rabea Rabenhaus die Nase gestrichen voll, Ändegelände, fertig, ausdiemaus… kurz guugelte sie im Inet, was die Gemeinde ansonsten Willens und in der Lage ist, mit dererlei Unbillen belegten Druckern zu tun – und kam zu dem Schluss, dass ihr das alles nix hilft, da alle beschriebenen Drucker eben nicht dem ihrigen entsprachen. Heute machte sie sich dann frisch ans Werk. Was hatte sie zu verlieren? Ein Technikerbesuch mit An- und Abreise, Arbeitszeit und womöglich irgendwelchen Ersatzteilen hätte sicher mit mind. der Hälfte des Neuanschaffungspreises zu Buche geschlagen – keine Option für Rabea Rabenhaus, da kann sie ja gleich ´n neuen kaufen!

Der gesunde Menschenverstand sagte Rabea Rabenhaus, dass ein noch so gepflegter Steckerreset in diesem Fall wenig helfen wird, ergo hat sie einfach mal die Kiste an allen Seiten geöffnet, die ohne Schraubendreher zu öffnen waren. Dann hat sie einfach alle Teile herausgezogen, die herauszuziehen waren und sich jedes genau angesehen. Und da war dann auch so ein komisches Teil, welches auf einer glänzenden, schwarzen Fläche (irgendeine Folie, die man nieniemalsnicht berühren sollte, wie der Aufkleber verhieß) Streifen aufwies, die erstaunlich denen glichen, die auf den gedruckten Papieren zu sehen sind. ooookaiiiiiiii, hab ich dich, dachte Rabea Rabenhaus zufrieden, nahm das Microfasertuch, nebelfeucht, wenn überhaupt und wischte die Streifen fort. Alles wieder eingebaut, Drucker wieder in Betrieb genommen, Druckauftrag gestartet… gewartet… Papier angesehen, in den Schreibtisch gebissen: alle Streifen sind noch da, alle Streifen, alle…

Also Drucker wieder vom Netz nehmen, aufmachen, Teil rausfummeln, ansehen: Streifen wieder auf der schwarzen Folie. Scheiße!

Nun besah sich Rabea Rabenhaus das ausgebaute Teil etwas genauer und fand an einer Stirnseite eine ca. 1,5 cm x 1 cm messende Schiebeklappe, die kaum, dass sie sie aufschob Tonerdreck auf dem Tisch ergoss. uuups. Schnell Feuchte Zewatücher hingelegt, da Tonerstaub der Gesundheit nicht besonders förderlich ist, Klappe wieder aufgeschoben und mal vorsichtig geschüttelt: noch mehr Tonerdreck. Rabea Rabenhaus das Prozedere bestimmt 10 x wiederholte, die Folie abwischte, das Teil wieder einbaute, Drucker wieder in Betrieb nahm, den Druckauftrag startete… wartete… Papier angesehen und juhu! es hat funktioniert: blütenweißes Papier so ganz ohne Streifen!

Nun, ich bin mir sicher, dass das irgendwie nicht die professionelle Vorgehensweise ist und irgendwie drängst sich auch die Frage auf: warum gibt es an dem Teil eine Schiebeklappe, um offensichtlichen Tonerüberschuss oder was auch immer das ist irgendwohin zu leiten, wenn genau das offensichtlich nicht passiert ist? Schulterzuck, keine Ahnung und ist jetzt auch egal. Drucker funzt wieder, alles hübsch. Und nein, sie hat die Folie natürlich nicht mit den Fingern berührt sondern nur mit dem Tuch abgewischt!

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Und nein, sie sind noch nicht weg! Wie zuvor erwähnt, habe ich die Küchenschränke ausgeräumt – ich habe ja auch sonst nichts zu tun. Töpfe und Pfannen haben im Archivraum zwischen der Box mit den Spax und der Box mit den Feingewindeschrauben ein neues Heim gefunden. Geschirr wurde auch ausgelagert und die Lebensmittel lagern derweil in Boxen in der Werkstatt. Entdeckt habe ich, dass die Schwarzkrabbler Zitrusfrische nicht leiden können. Keine Ahnung, wie die ihren Bau frisch halten, mit Sidolin werden sie es garantiert nicht tun. So habe ich in die leeren Küchenschränke Haushaltstücher gelegt und diese werden regelmäßig mit Sidolin eingesprüht. Und, Rabea Rabenhaus ist da sehr flexibel, wurde kurzerhand auch der Geschirrspüler geöffnet und komplett inkl. Inhalt reichlich eingesprüht – Klappe zu, ´ne Stunde gewartet, Klappe geöffnet, Tab rein, Klappe zu, angestellt. Hat funktioniert: keine Schwarzkrabbler mehr in der Spülmaschine! Vorsichtshalber wird auch die Spülmaschine 3 x am Tag innen mit Sidolin eingesprüht und die Klappe wieder geschlossen.

Nunmehr laufen Schwarzkrabbler noch vereinzelt über die Schränke, Fliesen, Arbeitsplatte und Fußboden. Und wenn ich eine sehe, greife ich mittlerweile gnadenlos zur Sidolinflasche… sorry…

So stinkt die komplette Küche zwar nach Sidolins Zitrusfrische, aber irgendwas ist ja immer. Ich werde den Schwarzkrabblern noch einige Tage für ihren Rückzug geben, ansonsten muss ich mir was anderes überlegen.

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Die Waschmaschine im Gästeklo derweil super ihre Dienste tut! Juhu!!

 

Nachtrag 11.05.2016: gestern habe ich dann die Küche wieder eingeräumt, nachdem ich 3 Tage hintereinander keine Schwarzkrabbler mehr gesichtet hatte. Nach wie vor, sprühe ich jedoch mind. 3 x am Tag die Arbeitsplatte, den Herd und die Spüle mit Sidolin ein, lasse es einfach einige Minuten unberührt und wische dann mit Küchentüchern über die Flächen. Dito. Fußboden…

Ich hoffe, ich bin sie nun los.

 

Nachdem ich gestern den ganzen Tag über unzählige Male unzählige Schwarzkrabbler mittels Wischmopp vom heimischen Küchenboden feudelte, wurden am späten Nachmittag die Blenden der Küche entfernt – allerdings nicht von mir. Der sich dort bietende Schmand der Jahrzehnte (würgwürg) wurde wiederum nicht von mir ersteinmal grob entfernt, so dass ich dem Rest wiederum mit dem Wischmopp zu Leibe rücken konnte. Erstaunlicherweise wurde bei dieser Aktion auch eine Ameisenköderdose zu Tage befördert (hörthört), was den Schluß zulässt, dass es das Ameisenproblem schon vor meinem Einzug gegeben haben muss. Das Nest der Krabbler befindet sich offensichtlich nicht direkt hinter den Blenden. Eher liegt die Vermutung nahe, dass nur ihr Zugang von Außen irgendwo dort unten in der Finsternis liegt (Mauerrisse?). Da der Teil des Gebäudes, welches ich bewohne, nicht unterkellert ist, könnten die Krabbler überall unter der Bodenplatte nisten.

Nun, ein zaghaftes Öffnen der Spülmaschine bewieß, dass Schwarzkrabbler offensichtlich schwimmen können, zumindest einige von ihnen. Daraufhin wurde die Maschine wieder geschlossen. Anschließend startete ich zum 4. x einen umfassenden Waschgang mit 70° Wassertemperatur.

Nun, heute Morgen dann schritt ich mutig und mit verschlafenen Augen in die Küche – auf den ersten Blick sah alles ganz gut aus, so gut, dass ich mich sogar traute die Spülmaschine zu öffenen… um sie gleich wieder zuzuschlagen: mindestens 20 Schwarzkrabbler waren zu sehen, die sich bei offensichtlich bester Gesundheit tummelten! Hallo! Wie bitteschön können die das überlebt haben? Nun hellwach brauchte ich ersteinmal einen starken Kaffee. Hellwach hieß jedoch auch, dass meine Augen-Hirn-Funktionen voll arbeiteten und nunmehr in der Lage waren auf der gespenkelten Küchenarbeitsplatte und dem gesprenkelten PVC-Boden weitere Krabbler zu lokalisieren. Ich vermute mal, dass die Schwarzkrabbler auf der Suche nach neuen Nahrungsquellen relativ unorganisiert überall herumkriechen… z.B. auch in den Küchenschränken (kotz).

Also, eines muss ich noch sagen: ich bin ja nicht mehr so die Köchin und Bäckersfrau, ergo befinden sich in meinen Küchenschränken kaum Lebensmittelbestände. Sprich, außer Kaffee & Keksen finden sich dort nur ebenfalls originalverschlossene Packungen Sahne, einige Notfallkatzenfutterpacks, ´ne Dose Thunfisch, ebenfalls für den Professor und eine Dose Pfirsiche. Ja, ich weiß, dass ist sehr traurig, aber eben nicht zu ändern. Einzig in einem Oberschrank befinden sich neben einer bescheidenen Auswahl von Gewürzen noch die eine oder andere original verschlossene Tüte oder Packung… Nudeln, Reis und so ein Kram. Zucker und Mehl (wofür brauche ich eigentlich Mehl?) haben ihr Heim in fest verschlossenen Glasbehältnissen und stehen im Regal. Das alles wissen aber die Schwarzkrabbler nicht – sie haben keine Ahnung, dass es bei Rabea Rabenhaus nichts zu holen gibt! Und somit stromern sie offensichtlich durch die gesamte Küche auf der Suche nach etwas Essbarem. Super und nun?

Ich für meinen Teil werde mich gleich aufmachen und die Küchenschränke ausräumen! Was ich mit dem Geschirr mache über das die Schwarzkrabbler gelaufen sind, weiß ich noch nicht – die Spülmaschine bleibt nunmehr ja verschlossen. Und ich frage mich allen Ernstes: gehen Ameisen nach Hause, um dort die Toilette zu benutzen? Alles, was sich noch an Kaffee & Keksen in den Schränken befindet wird ausgelagert, der Rest fliegt ohne Diskussion in die Mülltonne… Die Kaffeemaschine wird in die Werkstatt verfrachtet (es ist soooo ekelig, neben – wenn auch nur vereinzelt – herumkriechenden Schwarzkrabblern Kaffee aufzubrühen).

Und, auch ja, ich darf nicht vergessen auf die Vermieter-Checkliste mit aufzunehmen: „Gab es in der Vergangenheit Ungezieferbefall in dem Mietobjekt? o nein / o ja, wenn ja welcher Art und was wurde dagegen unternommen?“

Der Küchenschrat und seine kleine Freundin haben ihre Hilfe angeboten: sie beschwören gerade den Geist der Krabbler, um sie zum Rückzug zu bewegen…

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Und dann ist da noch die Sache mit den zwei Ameisen, von denen ich dachte, dass sie der Professor von draußen mitreingeschleppt hätte und die letzte Woche irgendwann in meiner Küche herumliefen. Rabea Rabenhaus mit Spinnen so groß wie Suppenmschüsseln keine Probleme hat, indes winzige Ameisen im wahrsten Sinne des Wortes zum kotzen findet, insbesondere in geschlossenen Räumen, insbesondere in Küchen. Ergo, Rabea Rabenhaus nicht lange gefackelt und den beiden Kriechtieren kurzerhand und eher im Affekt den Gar aus gemacht hat… Nun, irgendwie kamen daraufhin jeden Tag ein, zwei Ameisen mehr zur Beerdigung und Rabea Rabenhaus sich nunmehr sicher war, dass den Professor keine Schuld traf. Und nachdem die Sterblichkeitsrate der schwarzen Kriechtiere in der heimischen Küche täglich auf´s Neue anstieg, Rabea Rabenhaus sich sicher war, dass die Kriechtiere garantiert nicht den langen Weg von der Terrassentür bis zur Küche zurückgelegt haben, insbesondere, da auf diesem Weg nirgends auch nur ein Schwarzling zu entdecken war.  Die Kriechtiere unterdessen offensichtlich seit Tagen im Verborgenen schon den Großangriff planten und sich in der vergangenen Nacht zu Hunderten versammelten und zuschlugen. Und mal ehrlich, nicht nur Rabea Rabenhaus hätte beim Anblick einer Spülmaschine in der es nur so wimmelt vor Schwarzlingen einfach loskotzen können – und das noch vor dem ersten Kaffee! Also ächt jetzt! Rabea Rabenhaus wiederum im Affekt und voller Eckel einfach die Klappe zuschlug und seither und in Folge die Maschine laufen lässt. Und sich bei der Vorstellung, wie die schwarzen Kriechlinge über die 3 Teller und 2 Tassen gespült werden, sich schwört, alles in der Maschine befindliche Geschirr restlos zu entsorgen… falls es ihr jemals gelingen sollte, die Maschine anzuhalten und zu öffnen – vielleicht in einem Jahr oder so. Jedoch, wenn es nur so einfach wäre. Das Dumme ist nämlich, dass Heerscharen von schwarzen Kriechtieren einfach nicht kapieren, dass die Geschirrspülmaschine mindestens für die nächsten zwölf Monate nicht mehr geöffnet wird (vielleicht haben sich bis dahin ja auch die Ameisenverseuchten Teller und Tassen aufgelöst) und es also keinen Grund gibt aus der Ritze zwischen Spülmaschine und Herd heraus- und an der Küchenzeile entlangzulaufen. Wobei hier noch zu erwähnen sei, dass sowohl das Eine, wie das Andere und sowieso die ganze Küchenzeile nicht mehr die Jüngsten sind. Ein Baujahr, zumindest der Küchenzeile, irgendwann in den Siebzigern wird als realistisch angenommen (Eiche mundgebissen und laienhaft weiß übergepinselt). Und, um das Nest der Schwarzlinge ausheben zu können, wohl nichts anderes übrig bleibt, als die Sockelverkleidung der Küche abzumontieren und sich dem Grauen der Jahrzehnte zu stellen…

Und nachdem die Waschmaschine kurz vor ihrem Schleudertod in die Gästetoilette verfrachtet wurde – wer braucht schon eine Gästeloilette – da der Herr Vermieter an dem überaus wackeligen Konstukt in der Miniwaschküche vehement festhält, ist es an der Zeit, den Betonmischerfahrergroßlasterdingenskirchen vorfahren zu lassen. Denn Rabea Rabenhaus ist sich sicher, dass auch die Küche ´ne ordentliche Portion Beton vertragen kann. In diesem Sinne:

„Mister Mendweg und Mister Applejünger bitte vorfahren, Mister Mendweg und Mister Applejünger bitte!“

…mal wieder Nachtschicht – naja, ist ja irgendwie auch nichts neues mehr. Rabea Rabenhaus findet zuweilen sogar Gefallen daran, des Nächtens in der Werkstatt zu stehen. Stehen kann sie dabei auch an ihrem Schreibtischersatzprodukt, was super praktisch ist, sowohl das Stehen, als auch das Ersatzprodukt. Super praktisch ist es auch, nicht ständig ins Büro rennen zu müssen, um Mail zu sichten usw. Und ja, die gefühlt 15tsd Meter Kabel sind nötig, um alles am Laufen zu halten. Und ja, ohne die über alles geliebte Cherry-Tastatur geht hier gar nichts! Und nein, denn der große Monitor steht im Büro…

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So, das war´s dann auch für heute Nacht. Erwähnenswert ist noch, dass als Unterhaltsprogramm heute nicht nur der Marsianer herhalten musste, nein, es gab tatsächlich MUSIK! Doch ehrlich, ich schwöre!

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…ich werd dann mal den Laden schließen, denn um 6:00 ist dann wieder die Nacht vorbei…

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