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Herzlichen Glückwunsch,

Kleines, zum Neunjährigen!

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Ich hätte damals nicht gedacht, dass wir so lange durchhalten^^

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Kapitel 832 / Das Lädchen

Offensichtlich liegt das grenzenlose Herumwerkeln mit was auch immer bei uns in der Familie. Und da ist es nicht weiter verwunderlich, dass der Traum von meinem Schwesterherz schon immer ein kleines Lädchen ist, in dem es ausgesuchte Kleinigkeiten gibt die Herz & Seele glücklich machen. So werkelte sie seit Monaten mit ihrem Schatz und lud am letzten Wochenende Freunde und Familie zu einem Probelauf. Bei Kaffee & Keksen und Glühwein & Punsch durften wir das Minilädchen besuchen und bewundern. Und selbstverständlich auch von all den Leckereien kosten. Und, klar, jeder hat sich auch von dem reichhaltigen Angebot an Köstlichkeiten und den liebevoll gewerkelten Dingen etwas mitgenommen – gegen einen kleinen Unkostenbeitrag, versteht sich.

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Und natürlich konnte auch ich nicht widerstehen. Und so wanderten einige der Leckereien mit ins Rabenhaus… Allerdings konnte ich mich noch nicht ans Vernaschen machen – sehen die Sachen doch so hübsch in der Rabenhaus´schen Küche aus^^

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Liebes Schwesterherz, das habt ihr gaaaanz toll gemacht. Ich bin echt stolz! Und ich drücke euch die Daumen, dass das Lädchen bald schon ein super Erfolg wird…

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Kapitel 831 / Statistik

Da ich es auch in diesem Jahr wohl eher nicht schaffe ein adäquates Knusperhäuschen zu bauen, hilft mir mein Bruderherz an dieser Stelle wieder aus^^

Mein Bruderherz ist ja eh der Master of Knusperhäuschen – ja, ehrlich. Er kauft nämlich nicht nur ´ne schnöde Packung fertig zugeschnittene Lebkuchenteile und zimmert diese zusammen. Nein, mein Bruderherz rührt kiloweise echten Lebkuchenteig an und backt das Häuschen höchst selbst. Dazu kauft er noch kiloweise Süßes und bastelt alles liebevoll zusammen. Und neben der Dekoration übernimmt er auch noch die fachmännische Illumination. Jaaaa, so geht Knusperhäuschen!

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Danke dir, liebes Bruderherz, für dieses tolle Knusperhäuschen!

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Somit führt mein Bruderherz 3:2 in Sachen Knusperhäuschen :)

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Und dann war da ja noch dieser Keksteig zum Löffeln – wobei ich nie besonders gern Keksteig gelöffelt habe^^ Aber gut. Gesehen hatte ich das Zeug in so einer TV-Sendung, die ich mir mal des Nächtens im Internet angeschaut hatte. Und so stolperten das Kleine Schwarze und meine Wenigkeit natürlich bei einem Einkauf über die bunten Dosen. Ohne Umwege landeten dann auch zwei von denen im Einkaufskörbchen. Das Kleine Schwarze begeistert war – ich allerdings eher so: hm, okaiiii! Weil ich eben noch nie besonders gern Keksteig gelöffelt habe. Ich nahm mir daher vor, den Teig auf ein Backblech zu klecksen um Kekse daraus zu backen – aber ich vergaß den Teig und er landete irgendwann in der Restmülltonne.

Letzt schaffte es dann nochmals eine Dose Salz-Karamell-Keksteig ins Körbchen und somit den Weg ins Rabenhaus. Ich mischte das Pulver in der Dose mit weicher Butter, Milch und ein büschen Backpulver und stellte den angerührten Teig in der Dose in den Kühlschrank. Tage später fiel mir der Keksteig wieder ein. Nunmehr war dieser jedoch so hart geworden, dass ich ihn nur mit einem scharfen Messer in feinste Scheiben schneiden konnte. Aber egal. Bei 160 Grad knapp 10 min. gebacken kamen total leckere und crunchige Kekse dabei heraus.

Nun frage ich mich, warum können die Hersteller des Teigs nicht gleich Kekse draus backen… in hübsche 500g-Dosen verpacken und verkaufen? Denn tatsächlich habe ich noch nie irgendwo Salz-Karamell-Kekse gefunden, die mir meinen Morgenkaffee versüßen…

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Kapitel 829 / Chaotisch

Das Jahr ist zwar noch nicht ganz rum, aber ich bin dennoch geneigt, es nunmehr an dieser Stelle für erledigt abzuhaken. Warum auch nicht. Die Sache mit Weihnachten und dem dazugehörigem vorweihnachtlichen Getüddel bekomme ich eh wieder nicht hin – also kann ich es doch gleich lassen. Und die vergangenen Monate waren auch eher eine permanente Übung in Zuversicht, Gelassenheit, Lebensmut, Hoffnung und all dem, was dazugehört, um eben nicht auszuwandern.

Zuweilen sah es in mir tatsächlich so aus, wie im Bastelfunduszimmer vom Kleinen Schwarzen und meiner Wenigkeit… bevor alles seinen Platz fand. Jaaa, das Rabenhaus verfügt über einen großen Raum, in dem wir Krimskrams lagern, den wir für kreative Zeiten benötigen… oder von dem wir zumindest glauben,  ihn zu benötigen.

Und die vergangenen Monate waren auch eine Übung sich zu besinnen. Besinnen darauf, was mir wichtig ist im Leben und auf was ich wirklich verzichten kann. Erstaunlicherweise gehört ein Wohnzimmer dazu. Jepp! Rabea Rabenhaus kann nun wirklich auf ein Wohnzimmer verzichten. Und auch ein Garten steht nunmehr nicht mehr auf meiner Prioritätenliste, wenn es um die eigene Glückseligkeit geht.

Für eine gewisse Zeit habe ich sogar meine Selbständigkeit angezweifelt – wollte alles aufgeben und lieber wieder irgendwo jeden Tag einer geregelten Arbeit nachgehen. Millionen selbständige Einzelkämpfer werden mir sicher zustimmen, wenn ich sage, dass es einem zuweilen echt den letzten Nerv raubt, also das mit der Selbständigkeit… und man heilfroh wäre, wenn man einfach irgendwo zur Arbeit ginge, am Monatsende sein Geld bekommt und sich nie wieder ´n Kopf um Krankenkassen, Finanzämter, Berufsgenossenschaften oder irgendwelche Handelskammern machen muss. Denn es ist schon echt erstaunlich, wer alles an deiner Selbständigkeit mitverdienen will.

Okay, das Thema ist rum. Ich werde bis zum Sankt Nimmerleinstag selbständig sein…

So, und damit das Finanzamt, die Krankenkasse, die Handelskammer und all die anderen nicht pleitegehen, werde ich mich aufraffen und 2 Türen weiter in die Werkstatt gehen… naja, noch ´n Abstecher über die Küche… ´n Kaffee und ´n Keks müssen natürlich noch mit…

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