Feeds:
Beiträge
Kommentare

Time minus 7 Tage

Ganz langsam weicht das Einpackchaos dem Kistenundkästenchaos. Das Allermeiste ist eingepackt. Nur im Büro, Bad, Küche und in der Werkstatt fliegt der noch benötigte Kram herum, stapelt sich ungelenk auf noch nicht abgebauten Regalen oder dem Schreibtisch. Ich kann das absolut nicht leiden, kann dieses Durcheinander nicht leiden. Und garantiert benötige ich heute ganz dringend etwas, was ich gerade erst gestern in irgendeine Kiste gepackt habe – fragt sich nur in welche. Aber am besten frage ich nicht, denn eine sinnvolle Antwort darauf gibt es nicht.

Langsam gehen mir endlich auch die 3 Treppen hier im Scheibenheim auf den Keks. Allein heute bin ich jede einzelne von ihnen wohl hundertmal hinauf und hinabgestiegen – mindestens. Und zusammengerechnet habe ich womöglich den Eifelturm heute 3 x bestiegen. Und da der Mensch bekanntermaßen zu einem nicht unerheblichen Teil aus Wasser besteht, kann ich behaupten, ich habe mich in den vergangenen Tagen mindestens 1 x komplett erneuert – so viel, wie ich geschwitzt habe!

Und da die Hörbücher schon lange ihren Weg in irgendwelche Kisten gefunden haben, hampel ich seither mit dem lütten MP3-Player vom Kleinen Schwarzen herum – John Grisham in allen möglichen Variationen; Das Schweigen der Lämmer; Lauf, Jane, lauf; Kalte Stille – ich kann sie nun alle auswendig, was wiederum und auf wundersame Weise etwas Ruhe in dieses Chaos hier bringt und irgendwie auch Kontinuität. Meist schleppe ich das kleine Ding sogar mit, wenn ich völlig groggie ins Bett falle – dann texten mich Charles Brauer, David Nathan oder Hansi Jochmann zu und ich erspare es mir, mir Gedanken machen zu müssen. Gedanken darüber, was noch alles zu erledigen ist, was ich auf keinen Fall vergessen darf, wie wenig Zeit nur noch bleibt und die ständig präsente und bange Frage, ob ich alles rechtzeitig schaffe – bzw. die, wie ich das überhaupt alles schaffen will…

.

 

.

Und während das Kleine Schwarze irgendwo in Niedersachsen beim M’eraLuna wohl knietief im Morast versinkt, möchte ihre Rabenmutter etwas weiter nördlich gerne den Kopf in den Sand stecken…

Was war das denn wieder für eine Woche!? Bzw., wo kam die denn überhaupt her? Tatsächlich hat es Rabea Rabenhaus geschafft in den vergangenen 7 Tagen 2 (in Worten: zwei) Umzugskartons zu packen. Bleiben also noch 36 von den ehemals 45, die seit über 14 Tagen im Rabenhaus stehen und gepackt werden wollen…

.

.

…und anstatt mich mutig ans Werk zu machen, wäre es um ein vielfaches spannender, mir zu dem Bild da oben eine Geschichte auszudenken… die Iceland-Chroniken… oder so…

.

 

 

Da der Umzugstermin nunmehr der 24.08. ist, verkürzt sich die Zeit der Time-minus-Rechnung natürlich entsprechend. Eine Tatsache, die Rabea Rabenhaus die Schweißperlen auf die Stirn treibt und jeden Tag auf´s Neue dazu führt, dass ein fettes Fragezeichen unter ihrem Schreibtisch hervorquillt wie ein überdimensionierter Hefeteig auf dem in fetten Lettern die Frage steht: “Wie soll das denn gehen?” Die korrekte Antwort darauf in der Regel lautet: “Gar nicht!” Diese Antwort Rabea Rabenhaus wiederum täglich auf´s Neue mit einem scheinheiligen Gesichtsausdruck einfach mit dem Fuß unter den nächstgelegenen Schrank schiebt… und mit ´nem frisch aufgebrühten Kaffee in den Kellerkatakomben verschwindet…

.

.

 

Und während das Kleine Schwarze in einem winzigen Kaff in Schleswig-Holstein wahrscheinlich knöcheltief im Morast versinkt, steht ihrer Rabenmutter im Scheibenheim die Arbeit bis zum Hals…

.

.

…und ja, irgendwann komme ich auch wieder dazu, durch Bloglanden zu schlendern, um hier und da zu kommentieren… es wird!

Time minus 30 Tage

waaaaahhhh, nur noch 30 Tage? Wie soll das denn gehen – die Augen weit aufreiß und auf das Chaos hier starrend… 30 Tage sind nicht genug, um dem hier Herr zu werden…

Die Dt. Telekom hat zwar meinen Umzug wohlwollend zur Kenntnis genommen, jedoch mir ein Sonderkündigungsrecht anhein gelegt, da die mir in der neuen Bleibe nur sparsame 2tsd. DSL zur Verfügung stellen können – also, wenn´s hoch kommt, also, eher weniger. Somit musste ich mich mal wieder auf die Suche nach einem neuen DSL-Dealer umsehen. Kabel Deutschland ist so freundlich, mich in ihre Reihen aufzunehmen und Willens und in der Lage für eine ausreichende Versorgung mit DSL zu sorgen.

Die Sache mit dem Nachsendeantrag der Post steht zwar schon seit Tagen ganz oben auf meiner Liste, aber bisher habe ich es noch nicht geschafft, den Punkt abzuarbeiten. Dafür habe ich schon alle Vorhänge von den Fenstern gezuppelt und gewaschen – ich hasse es zutiefst, Vorhänge ungewaschen umziehen zu müssen… geht gar nicht!

Mein Kilometerzähler im Auto macht seine Sache hervorragend und summiert die gefahrenen Strecken wie es sich gehört. Gestern dann war wohl Hauptanreisetag in Wacken – nicht eben wenige mit einem fetten auf die Scheiben getapten W:O:A begleiteten mich auf meinen Weg über die Autobahn in Richtung HH + Schleswig-Holstein. Leider ist der olle Opel ja schon seit einigen Monaten Geschichte, und so wurden mir auf meiner Tour keine \m/ entgegengestreckt. Ich weiß nicht, was der Wetterbericht so vorhersagt, aber eines dürfte wohl gewiss sein: in Wacken wird in den nächsten Tagen die Niederschlagswahrscheinlichkeit hoch sein. Wobei ich damit nicht nur die Sache mit dem Regen meine… auch ansonsten wird es sicher einige Metalheads umhauen (übermäßigen Alkohlkonsums sei Dank). Das Kleine Schwarze indes fleissig arbeiten muss und dem Spektakel fernbleibt.

.

Wacken

.

Update:

das Kleine Schwarze kurzentschlossen doch noch einen Abstecher zum Wacken macht…

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 76 Followern an