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Posts Tagged ‘Haus’

Da ich (auch/mal wieder/sowieso) in den letzten Wochen und Monaten viel gearbeitet und nicht wenige Nachtschichten in der Werkstatt geschoben habe, gönne ich mir am Wochenende die auferlegte Ruhe ohne mit der Wimper zu zucken. Warum auch nicht. Denn mal ehrlich: wenn nicht jetzt, wann dann kann ich einfach mal dem herrlichen Nichtstun frönen? Wo vielerorts darüber gegrübelt wird, wie man seine Zeit am besten totschlagen kann, genieße ich es faustgroße Löcher in die Luft zu starren. Einfach herrlich!

Und wenn mir wirklich danach ist, irgendetwas zu tun, dann kann ich z.B. die Bilder im Alkoven aufhängen, die eine gefühlte Ewigkeit auf diesen Moment gewartet haben…

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Kapitel 831 / Statistik

Da ich es auch in diesem Jahr wohl eher nicht schaffe ein adäquates Knusperhäuschen zu bauen, hilft mir mein Bruderherz an dieser Stelle wieder aus^^

Mein Bruderherz ist ja eh der Master of Knusperhäuschen – ja, ehrlich. Er kauft nämlich nicht nur ´ne schnöde Packung fertig zugeschnittene Lebkuchenteile und zimmert diese zusammen. Nein, mein Bruderherz rührt kiloweise echten Lebkuchenteig an und backt das Häuschen höchst selbst. Dazu kauft er noch kiloweise Süßes und bastelt alles liebevoll zusammen. Und neben der Dekoration übernimmt er auch noch die fachmännische Illumination. Jaaaa, so geht Knusperhäuschen!

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Danke dir, liebes Bruderherz, für dieses tolle Knusperhäuschen!

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Somit führt mein Bruderherz 3:2 in Sachen Knusperhäuschen :)

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Kapitel 782 / Verdächtig

Und dann war da noch die Nacht vor kurzem, als ich schon befürchtete, dass sich irgendwelche ungebetenen Gesellen ums Haus schleichen und sich an Türen und Fenstern zu schaffen machen… und ehrlich, um 2:00 Uhr in der Nacht machen sich Gebummere am Haus nicht so gut. Mit zitternden Kien und telefonischer Absicherung schlich ich angespannt durchs Haus. Jedoch konnte ich nichts Auffälliges bemerken…

In der vergangenen Nacht waren da wieder diese unerklärlichen Geräusche… und feines Trappeln. Erst hatte ich noch gedacht, der Professor würde übers Laminat trippeln… aber als ich mich umsah, lag der still und friedlich auf dem Teppich vor dem Bett. Genervt lauschte ich in die Nacht… wieder das Trappeln… aber nicht über mir auf dem Dachboden, sondern irgendwie neben mir. Nun, das Haus ist ein altes und im 1. OG gibt es unter den Dachschrägen so Abseiten – wer jemals in einem alten Haus gewohnt hat, weiß, dass diese häufig durch kleine Türchen zu erreichen sind, nur leider nicht im Rabenhaus. Es gibt keine Zugänge von Innen, ergo kann ich auch nicht nachsehen, wer da so des Nächtens sein Unwesen treibt. Somit bleibt mir wohl nix anderes übrig als den Vermieter zu bitten mal am Dach nachzuschauen, ob sich da irgendwo ein Schupfloch befindet, denn die Vermutung liegt nahe, dass sich dort in der Abseite ein Marder häuslich niedergelassen hat…

 

Nachtrag:

Der Vermieter konnte kein Schlupfloch entdecken und auch eine Inspektion des Dachbodens brachte keine verräterischen Spuren. Wir haben uns darauf geeinigt die heutige Geisterstunde abzuwarten… sollten sich die Trippeltrappelgeister wieder bemerkbar machen, werden wir wohl das Dach abdecken müssen ;)

Nachnachtrag:

Auch zwei Nächte später ist es mucksmäuschenstill…

 

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Mittlerweile frage ich mich dann doch, ob es tatsächlich in Bloglanden noch ein anderes Blog gibt, das in so kurzer Zeit so viele Wohngelegenheiten abgearbeitet hat wie das Rabenhaus.

Angefangen hatte es hier im Dezember 2009 als Rabea Rabenhaus in der 70er-Jahrebreitwandfenster-Wohngelegenheit verzweifelt nach einer neuen Bleibe suchte – vorzugsweise eine Villa Kunterbunt zum Kaufen. Die gab es nicht und so begnügte sie sich mit der miet- aber nicht tragbaren kleinen DHH die sich kurze Zeit später als Tropfsteinhöhle entpuppte. Schwamm drüber, dachte sich Frau Rabenhaus und packte ihre sieben Sachen und ihre Firma und zog nach Bremen ins Scheibenheim. Dort stellten sich die Gegebenheiten vor Ort, insbesondere was die Firma, betraf als eher suboptimal heraus („Kein Plan überlebt den ersten Kontakt mit der Realität“ Zitat Mark Watney). Somit packte Rabea Rabenhaus wieder einmal all ihren Krempel und ihre Firma in einen x-beliebigen Umzugswagen und karrte alles ans andere Ende der Stadt. Das war im August vergangenen Jahres… und wird demnächst auch schon wieder Geschichte sein. Die näheren Umstände können aus Gründen hier zur Zeit noch nicht auf den Punkt gebracht werden… man möge mir das nachsehen.

Nichtsdestotrotz (was für ein Wort!?), ich freue mich riesig. Das Kleine Schwarze sich übrigens freut, ihre Rabenmutter zum Ende diesen Jahres wieder in ihrer Nähe zu wissen.

Und so packe ich mal wieder all meinen Kram, meine Hoffnungen, mein Leben und meine kleine Firma in unzählige Kisten und Kästen. Und fast würde ich sogar behaupten, ich besitze mittlerweile den am besten aussortierten Hausstand ever. Denn mal ehrlich, wer so oft umzieht, überlegt sich ganz genau, was er mit sich rumschleppt.

In diesem Sinne – auf ein Neues!

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Den hier hatte ich übrigens auch schon mal gezeigt, das war im Jahr 2014… und ja, ein Blick auf das Nummernschild bestätigt mir, dass es wirklich der selbe Brummi ist :)

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Kapitel 743 / Nachdenklich

 

Es ist noch früh an diesem Augustmorgen. Ich sitze in der Küche bei Kaffee & Keksen. Durch das geöffnete Fenster dringt das laute Grundrauschen des nahen Autobahnkreuzes zu mir herein. Bei 10 Spuren dahinjagendem Verkehr ist ein einzelnes Auto, ein einzelner Lkw nicht herauszuhören – alles vermischt sich zu einer jaulenden Ursuppe… 24/7… 12 Monate im Jahr… Tag ein Tag aus und in den Nächten – gnadenlose Monotonie. Einzig der Wind ist in der Lage diesem unaufhörlichen Gejaule ein wenig Abwechslung einzuhauchen, je nach dem woher er weht, den Lautstärkepegel zu variieren. Ein wenig Abwechslung in der nervigen Dauerbeschallung. Mir tun die Menschen leid, die sich das seit Jahren antun (müssen). Vielleicht tu ich mir auch selber leid.

Es ist noch früh an diesem Augustmorgen, als kühle Luft durch das geöffnete Küchenfenster kriecht und mich frösteln lässt. Ich ziehe mir eine Strickjacke über, lege mir ein Tuch um die Schultern. Ich vermisse den warmen Duft des Sommers, der sanft meine Seele umschmeichelt.

Es ist noch früh an diesem kühlen Augustmorgen. Ich sitze am Küchentisch bei Kaffee & Keksen und meine Gedanken huschen wie scheue Wiesel in meinem Kopf herum. Keiner von ihnen will wirklich gedacht werden, keiner ist bereit sich wirklich zu zeigen.

Es ist noch früh an diesem kühlen Augustmorgen und ein Gefühl kriecht ganz langsam aus irgendeiner weit entfernten Ecke meines Seins ins Dämmerlicht, trifft mich völlig unverhofft und mit voller Wucht… das Gefühl von Heimweh. Ich habe Heimweh. Sehne mich nach Beschaulichkeit und Ruhe. Vermisse das Überschaubare, das Altbekannte, vermisse die Menschen, die kurzen Wege, das besinnliche Drumherum… ich habe Heimweh… Heimweh nach der kleinen Stadt…

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