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Posts Tagged ‘Haus’

Mittlerweile frage ich mich dann doch, ob es tatsächlich in Bloglanden noch ein anderes Blog gibt, das in so kurzer Zeit so viele Wohngelegenheiten abgearbeitet hat wie das Rabenhaus.

Angefangen hatte es hier im Dezember 2009 als Rabea Rabenhaus in der 70er-Jahrebreitwandfenster-Wohngelegenheit verzweifelt nach einer neuen Bleibe suchte – vorzugsweise eine Villa Kunterbunt zum Kaufen. Die gab es nicht und so begnügte sie sich mit der miet- aber nicht tragbaren kleinen DHH die sich kurze Zeit später als Tropfsteinhöhle entpuppte. Schwamm drüber, dachte sich Frau Rabenhaus und packte ihre sieben Sachen und ihre Firma und zog nach Bremen ins Scheibenheim. Dort stellten sich die Gegebenheiten vor Ort, insbesondere was die Firma, betraf als eher suboptimal heraus („Kein Plan überlebt den ersten Kontakt mit der Realität“ Zitat Mark Watney). Somit packte Rabea Rabenhaus wieder einmal all ihren Krempel und ihre Firma in einen x-beliebigen Umzugswagen und karrte alles ans andere Ende der Stadt. Das war im August vergangenen Jahres… und wird demnächst auch schon wieder Geschichte sein. Die näheren Umstände können aus Gründen hier zur Zeit noch nicht auf den Punkt gebracht werden… man möge mir das nachsehen.

Nichtsdestotrotz (was für ein Wort!?), ich freue mich riesig. Das Kleine Schwarze sich übrigens freut, ihre Rabenmutter zum Ende diesen Jahres wieder in ihrer Nähe zu wissen.

Und so packe ich mal wieder all meinen Kram, meine Hoffnungen, mein Leben und meine kleine Firma in unzählige Kisten und Kästen. Und fast würde ich sogar behaupten, ich besitze mittlerweile den am besten aussortierten Hausstand ever. Denn mal ehrlich, wer so oft umzieht, überlegt sich ganz genau, was er mit sich rumschleppt.

In diesem Sinne – auf ein Neues!

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Den hier hatte ich übrigens auch schon mal gezeigt, das war im Jahr 2014… und ja, ein Blick auf das Nummernschild bestätigt mir, dass es wirklich der selbe Brummi ist :)

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Kapitel 743 / Nachdenklich

 

Es ist noch früh an diesem Augustmorgen. Ich sitze in der Küche bei Kaffee & Keksen. Durch das geöffnete Fenster dringt das laute Grundrauschen des nahen Autobahnkreuzes zu mir herein. Bei 10 Spuren dahinjagendem Verkehr ist ein einzelnes Auto, ein einzelner Lkw nicht herauszuhören – alles vermischt sich zu einer jaulenden Ursuppe… 24/7… 12 Monate im Jahr… Tag ein Tag aus und in den Nächten – gnadenlose Monotonie. Einzig der Wind ist in der Lage diesem unaufhörlichen Gejaule ein wenig Abwechslung einzuhauchen, je nach dem woher er weht, den Lautstärkepegel zu variieren. Ein wenig Abwechslung in der nervigen Dauerbeschallung. Mir tun die Menschen leid, die sich das seit Jahren antun (müssen). Vielleicht tu ich mir auch selber leid.

Es ist noch früh an diesem Augustmorgen, als kühle Luft durch das geöffnete Küchenfenster kriecht und mich frösteln lässt. Ich ziehe mir eine Strickjacke über, lege mir ein Tuch um die Schultern. Ich vermisse den warmen Duft des Sommers, der sanft meine Seele umschmeichelt.

Es ist noch früh an diesem kühlen Augustmorgen. Ich sitze am Küchentisch bei Kaffee & Keksen und meine Gedanken huschen wie scheue Wiesel in meinem Kopf herum. Keiner von ihnen will wirklich gedacht werden, keiner ist bereit sich wirklich zu zeigen.

Es ist noch früh an diesem kühlen Augustmorgen und ein Gefühl kriecht ganz langsam aus irgendeiner weit entfernten Ecke meines Seins ins Dämmerlicht, trifft mich völlig unverhofft und mit voller Wucht… das Gefühl von Heimweh. Ich habe Heimweh. Sehne mich nach Beschaulichkeit und Ruhe. Vermisse das Überschaubare, das Altbekannte, vermisse die Menschen, die kurzen Wege, das besinnliche Drumherum… ich habe Heimweh… Heimweh nach der kleinen Stadt…

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Kapitel 686 / Zudummzumzum

Einsicht ist ja bekanntlich ein guter Ansatz, um sich auf dem Wege der Besserung zu befinden. Jedoch, es gibt Dinge, die sich Rabea Rabenhaus nie im Leben erschließen werden:

 

  1. Himmelsrichtungen z.B. So sind Häuser in der rabenhaus´schen Welt bitteschön grundsätzlich konform zu den Himmelsrichtungen ausgerichtet – sprich jede Außenwand zeigt exakt in eine davon. Völlig ungeachtet der Tatsache, dass Bauherren das mal ganz anders konzipiert haben. Egal, ein Haus hat 4 Wände und jede einzelne von ihnen bekommt ihre Zuordnung N/S/W/O und vor dem Küchenfenster geht hier gefälligst die Sonne auf, basta.

 

  1. Ein Ausrichtungsphänomen ganz anderer Art ist für Rabea Rabenhaus die Sache mit den Türen von Möbeln. Es gelingt ihr einfach nicht die blöden Schrauben so zu justieren, dass Schranktüren gerade ausgerichtet ordentlich schließen. Wohl auch ein Grund, warum es hier vornehmlich Regale gibt.

 

  1. Den Vorgang der Photosynthese kann ich bis heute nur lapidar mit den Worten Umwandlung + Sauerstoff erklären.

 

  1. Ferner weiß ich auch nicht, warum es Motoren gibt, die wankeln und wozu das überhaupt gut ist.

 

  1. Ich kann aus dem Stand keinen einzigen noch so simplen Kuchenteig zusammenrühren und selbst für Pfannkuchen muss ich das Mischungsverhältnis von Eiern, Milch und Mehl immer im Rezeptbuch nachschlagen.

 

  1. Selbst nach 3 Jahrzehnten des Brillentragens weiß ich nicht, ob ich nun weit- oder kurzsichtig bin.

 

  1. Ich habe keine Ahnung, wie aus dem Gelben in meinem Frühstücksei jemals hätte ein Hühnchen werden sollen, auch wenn ich die Sache mit dem Hahn schon begriffen habe.

 

  1. Wie eine Batterie funktioniert hat sich mir auch nie erschlossen – und schon gar nicht weiß ich was eine normalo Batterie von einem Akku unterscheidet, bautechnisch gesehen. Und warum kommen in die Mini-Lichterketten immer große Batterien, wenn es doch so winzige Knopfzellen gibt… Und nein, ich möchte das Thema Dynamo erst gar nicht erwähnen…

 

  1. Und wenn ich schon mal dabei bin: ich habe keine Ahnung, was eine Kühlschranklampe von einer Backofenlampe unterscheidet – für mich sehen beide gleich aus.

 

  1. Und gleich nachdem es mir in der Schule erklärt wurde, habe ich vergessen wie ein Magnet funktioniert.

 

Aber hey, ich kann supi Wände streichen und tapezieren, ich mähe meinen Rasen selbst, bin bis heute nicht verhungert und ich kann mit beiden Händen gleichzeitig schreiben…

Und nein, macht euch nicht die Mühe, mir etwas von dem da oben erklären zu wollen, ich habe es bis heute nicht verstanden und werde es auch weiterhin nicht kapieren :)

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Nobody is perfect !

Eine weise Einsicht. Also macht mir doch eine Freude und schreibt auf euren Blogs auch 10 Dinge, die ihr nicht wisst, könnt, kapiert. Ich bin gespannt…

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Kapitel 595 / Nachgestellt

Das wunderbare Knusperhaus, welches mein Bruderherz da zusammengezimmert hat, ging mir nicht mehr aus dem Sinn. Und als ich heute gestern noch schlaftrunken am frühen Morgen den ersten Keks in meinen Kaffee dippte, hatte ich die Idee: Keksknusperhäuschen! Während mein Bruderherz fast drei Kilo Teig zu einem stattlichen Knuspermagnumhaus verarbeitete, begnügte ich mich mit 8 kleinen Keksen. Viel mehr Kekse hatte ich auch nicht mehr, da ich, während die Idee in meinem Kopf Formen annahm, weiter Kekse in mich hineinmümmelte…

Am Abend fand ich dann endlich die Zeit, meine Idee in die Tat umzusetzen:

Das making of:

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Zugegeben, das Knusperhäuschen ist lütt… sehr lütt, aber immerhin ein Knusperhäuschen!!!

Das Ergebnis:

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Kapitel 565 / Vorschau

Darf ich mal kurz um ihre geschätzte Aufmerksamkeit bitten… ja? … hallo… haaallo…

O.K…. ich möchte sie nur kurz darüber informieren, dass Prof. Dr. Dr. cat. Kai Carter in den nächsten Tagen hier mit einziehen wird, da ich nach reiflicher Überlegung zu dem Schluss gekommen bin, dass 120 rabenhaus´sche Quadratmeter durchaus geeignet sind, um zwei extremst eigensinnigen Individuen ausreichend Platz zum Existieren zu bieten, ohne sich auf den Keks zu gehen.

Prof. Dr. Dr. Carter ist seines Zeichens Freigeist und daher bestehen berechtigte Chancen, dass das mit uns klappt. Ich kann es nämlich überhaupt nicht leiden, wenn mir jemand am Rockzipfel hängt. Insbesondere, da ich einige entscheidene Kilo abgenommen habe, und ich somit meinen über alles geliebten Jil Sander Rock wieder aus den unendlichen Tiefen meines Kleiderschranks fischen kann… öhm, ja… gut…

Das war´s auch schon…

Danke…

Sie können jetzt weitermachen…

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