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Archive for the ‘Rabenhaus’ Category

…wo sind die Likes?

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Das Kleine Schwarze und meine Wenigkeit hatten vor einer Woche Ravioli aus der Dose probiert… einfach um mal zu kosten. Wobei mir das Kleine Schwarze festivaltechnisch da um Längen voraus ist, schließlich sind Ravioli aus der Dose das Grundnahrungsmittel auf Festivals. Meine Begegnungen mit diesen Dingern liegt hingegen schon einige Jahrzehnte zurück. Nun gut, man kann es essen, falls es das ist, was womöglich irgendwann nur noch auf der Speisekarte steht.

Um diesem möglichen Szenario dann doch noch etwas entgegenzusetzen wurde heute familiärer Tauschhandel betrieben. Allerdings mein Kaffee/Filtertüten/Schoki/getrocknete Steinpilze-Körbchen nicht so prall gefüllt war, wie der getauschte mit selbstgemachten Köstlichkeiten. Wobei der Tauschhandel ja auch nicht wirklich als ein solcher geplant war und sich eher so ergab :) Aber hey, nach der Ravioliverkostung und dem ersten Versuch im Tauschhandel bin ich gewappnet für das was hoffentlich nie kommen wird!

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Und ist eigentlich schon jemand auf die Klorollenlotterie gekommen? (Wow, ein Wort mit 3 „o“ und 4 „l“ – das sollte doch beim Scrabble ordentlich Punkte einfahren) Naja, jedenfalls wäre das doch mal eine sinnentleerte Möglichkeit etwas mit den Abermillionen Rollen Klopapier anzufangen. Das Ganze geht dann so: Von einer Rolle Klopapier wird einfach ein langes Stück ganz nach Belieben und im Geheimen abgerollt. Dann wird die Klorolle online gestellt und die Leute können raten, wie viele Blättchen Klopapier sich noch auf der Rolle befinden. Live werden dann online die Blättchen von der Rolle gezupft und der Gewinner bekommt die Papierchen zur freien Verfügung zugeschickt…

Ach ja, leider darf sich Rabea nunmehr nicht mehr aus ihrem Rabenhaus trauen… warum? Siehe hier!

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Da ich (auch/mal wieder/sowieso) in den letzten Wochen und Monaten viel gearbeitet und nicht wenige Nachtschichten in der Werkstatt geschoben habe, gönne ich mir am Wochenende die auferlegte Ruhe ohne mit der Wimper zu zucken. Warum auch nicht. Denn mal ehrlich: wenn nicht jetzt, wann dann kann ich einfach mal dem herrlichen Nichtstun frönen? Wo vielerorts darüber gegrübelt wird, wie man seine Zeit am besten totschlagen kann, genieße ich es faustgroße Löcher in die Luft zu starren. Einfach herrlich!

Und wenn mir wirklich danach ist, irgendetwas zu tun, dann kann ich z.B. die Bilder im Alkoven aufhängen, die eine gefühlte Ewigkeit auf diesen Moment gewartet haben…

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Kapitel 882 / Zählbar

Heute ließ sich der Weg zum ortsansässigen Discounter nicht mehr verhindern – der Liter Milch war alle – also hier im Rabenhaus. Beim Discounter herrschte in vielen Regalen nach wie vor gähnende Leere. Und an ebenso vielen Regalen hingen Zettel mit Hinweisen, wie viele Packungen eines Produktes maximal gekauft werden dürfen. Ehrlich gesagt hat mich das sehr traurig gemacht. Traurig, weil es mir so deutlich zeigt, wie sehr es Menschen in der Krise nur auf ihr eigenes Wohl abgesehen haben. Scheiß auf Nächstenliebe und den ganzen Kokolores müssen die sich offensichtlich gedacht haben, Hauptsache mein Vorratsschrank ist prall gefüllt! Ich käme mir echt schäbig vor, so zu denken und danach zu handeln. Naja, nun ist Schluss damit denn nun hängen da die Zettel. Was mich aber auch nicht dazu bewogen hat, das Maximum in meinen Einkaufskorb zu laden. Und selbst wenn es Klopapier zu kaufen gegeben hätte – ich habe noch 5 Rollen im Schrank stehen und sehe noch keine Veranlassung hier für Nachschub zu sorgen!

In diesem Sinne: ein bisschen Achtsamkeit hat noch niemandem geschadet!

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Kapitel 881 / Anfänglich

Und falls morgen dann das Inet wegen globaler Überlastung in die Knie geht, weißt mich Guugel vorsorglich heute schon darauf hin, dass morgen Frühlingsanfang ist. Nettnäch.

Mein Vorhaben, mal den ortsansässigen Discounter anzusteuern, in der Hoffnung noch eine Packung Milch zu erhaschen, habe ich kurzfristig verworfen. Morgen ist ja schließlich auch noch ein Tag.

Durch das viele Händewaschen fühlt sich die Haut an den Händen an, wie Schmirgelpapier mit 80er Körnung – echt schmerzhaft. Und ich bin ehrlich gesagt nicht so der Freund von Handcremes, da ich noch keine Creme gefunden habe, die frei von Duftstoffen ist und keinen Klebfilm hinterlässt.

Zugeben muss ich, dass sich der Schrecken über die aktuelle Situation bei mir gelegt hat. Wobei ich damit nicht sagen will, dass ich diese Situation nicht ernst nehme – ganz im Gegenteil. Die empfohlenen Maßnahmen beherzige ich aus Überzeugung… und weil es super cool ist, dass jeder Einzelne etwas dafür tun kann, es dem Virus so schwer wie möglich zu machen sich zu verbreiten! Und jeder sollte sich dieser Verantwortung bewusst sein – das wünsche ich mir…

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