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Kapitel 781 / Farbwelten

Gestern war Mädelsabend mit dem Kleinen Schwarzen. Statt uns die Haare zu kämmen, die Fingernägel zu lackieren und die Augenbrauen zu zupfen haben wir uns ein büschen kreativ betätigt. Das Kleine Schwarze hat sich mit ihrer neuen kreativen Liebe vergnügt…

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Und ja, das sind ihre Erstlingswerke… also, ich finde ja, dass das Kleine Schwarze es schon echt drauf hat!

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Meine Wenigkeit sich an Megahochzeitstraumfängern versucht hat – aber dazu später mal mehr… und neiiiin, nicht für mich!!!

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Nachdem der keine Goth dann doch noch so einige Kartons hier im Scheibenheim abgeladen hat, wurde es Zeit, dass ich mich dem Kisten- und Kästenchaos da oben unterm Dach nun endlich mal widmete. So nahm ich mir ein ganzes Wochenende Zeit, um nichts anderes zu tun, als dem Durcheinander da oben endlich mal Herr zu werden.

Damit der Plan auch funktionieren konnte, musste ich mich doch noch einmal auf den Weg zum Möbelschweden machen, um noch einige meiner geliebten Gorm-Kellerregale zu ergattern. Die nehmen die nämlich aus dem Programm, was mir ewig und drei Tage noch leid tun wird! Wieder im Scheibenheim angekommen, suchte ich mir das passende Unterhaltungsprogramm heraus – SATC funktioniert in diesen Fällen immer ganz wunderbar, da ich alle Folgen schon auswendig kenne, ergo ich nicht unbedingt hinschauen muss :-)

Und dann konnte es auch schon losgehen: Als erstes wuchtete ich alle Kartons aus dem Speicher ins Atelier, schon darauf achtend, dass die „themenbezogen“ vorsortiert wurden, dann bastelte ich die Regale in den Speicher, stellte alle leeren Boxen in eben diese und machte mich an die Arbeit, sämtlichen Kram aus den Kartons weg zu sortieren. Wobei sich der Flur mit leeren Kartons anfüllte. Die Kartons vom Kleinen Schwarzen wurden derweil ungeöffnet zur Seite gewuppt. Anschließend schnitzte ich 2 Stunden lang Kartons für die Altpapiertonne in handliche Stücke und schleppte den Kram die Treppen hinunter. Dann konnte ich die Kartons vom kleinen Goth auf dem Flur zwischenlagern und einige Möbel im Atelier zurecht rücken.

Hm, was sich jetzt so sparsam liest war in Wirklichkeit Knochenarbeit – für die ich das ganze Wochenende brauchte… bis tief in die Nacht…

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Nun muss ich nur noch einen Teppichboden da oben verlegen, Weitere Regale für Bastelkrimskrams aufstellen und fertig

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Kapitel 330 / Notstand

Hatte ich es schon erwähnt: mein Büro ist ein einziges Schlachtfeld!

Grausam, einfach nur grausam…

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Feldwaide hat immobilientechnisch eine neue Zielgruppe ins Auge gefasst: Senioren. Nachdem Bauherren wohl festgestellt haben, dass Luxuswohnungen für 2.300 Euronen KM hier nicht so gut gehen, werden dererlei Wohngelegenheiten nunmehr explizit als Seniorenwohnungen angeboten.

Ich habe durchaus sehr großes Verständnis dafür, dass Wohnraum für bestimmte Zielgruppen geschaffen wird. Und gerade ältere Menschen würden sicher mit Freuden darauf verzichten, zu Fuß in den 3. Stock tappern zu müssen. Was ältere Herrschaften allerdings mit einer 135 qm messenden Penthousewohnung mit 40 qm Dachterrasse anfangen sollen, das erschließt sich mir nicht so ganz. Insbesondere, da diese 135 qm mal wieder großzügig auf nur 3 Zimmer verteilt werden, es zwar ein Fahrstuhl im Hause gibt, aber eine Stellmöglichkeit für eine Waschmaschine in der Luxusbleibe mal wieder nicht vorgesehen ist, und die alte Dame bitteschön mit dem Fahrstuhl zum Wäschewaschen ins Kellergeschoss fahren möge. Dort kann Sie dann im extra dafür vorgesehenen Raum ihre Wäsche waschen und trocknen – was natürlich einen erneuten Gang in die Kellerkatakomben erfordert. Wie die gebrechliche Dame den mit sauberer Wäsche gefüllten Korb allerdings wieder in ihre Luxus-Penthousewohnung ohne Waschmaschinenanschluss befördern soll ist mir schleierhaft.

Auch weiß ich nicht, ob sich die ältere Dame in dem knapp 50 qm messendem Wohnzimmer wirklich wohl fühlen wird. Einer riesigen Halle mit über 4 Metern Deckenhöhe. So wirkt die Einrichtung fast spartanisch in diesem von bodentiefen Fenstern gesäumten Raum. Die Teppiche sehen winzig aus auf der schier unendlichen Weite des dunklen Parketts und die gerahmten Fotografien über der hölzernen Anrichte verlieren sich im Nichts der sonst kahlen Wände.

Im Geiste stelle ich mir eine kleine, alte Frau vor, die in Würde gealtert mit ihren schlohweißen Haaren und dem etwas aus der Mode gekommenen aber noch immer adrett wirkendem mausgraubeigen Kostüm im Sessel vor der großen Fensterfront sitzt. Jedes Fältchen in ihrem Güte und Bescheidenheit ausstrahlendem Gesicht zeugt von einem langen, erfüllten und zuweilen beschwerlichen Leben. Ihre kleinen etwas zittrigen von durchscheinender und etwas runzeliger Haut überzogenen Hände ruhen ineinandergelegt in ihrem Schoß. Auf dem kleinen Tischen neben ihr liegt die Hörzu, darauf eine Ansichtskarte aus Australien von ihrem Sohn. Ein guter Junge. Er ist viel auf Reisen. Beruflich unterwegs. Er hat ihr diese Wohnung besorgt kurz bevor er vor einem Jahr aus Feldwaide wegging – mit Frau und Kindern irgendwo in den Süden zog.

Sie sieht so verloren aus, wie sie da sitzt. Ihr Blick schweift gedankenverloren aus dem riesigen Fenster. Graue Wolken ziehen hastig herbei. Zwei Krähen lassen sich vom Wind treiben – würgen widerwillig ihr hässliches Gekreische in die kühle nach Regen riechende Luft. Mehr kann man von hier oben nicht sehen, denn die ausladende Dachterrasse versperrt den Blick nach unten… auf die Straße… dorthin, wo das Leben ist…

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Das mit Weihnachten war irgendwie viel zu schnell vorbei. Das allerdings lag wohl eher an der wegen Umräumarbeiten so gänzlich ausgefallenen Vorweihnachtszeit. Weihnachten kam hier im Rabenhaus fast über Nacht.

Das Chaos haben wir noch nicht gänzlich im Griff, jedoch arbeiten wir täglich mit Inbrunst daran. Es war auch schon ein ganz schöner Akt, denn schließlich galt es die vier hier im Rabenhaus vorhandenen Räume komplett umzuschichten bzw. neu zu gestalten. Irgendwie hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl, ein Umzug wäre einfacher gewesen. Da macht man dann einfach die neue Wohnungstür auf, verteilt den vorhandenen Krempel auf die Räume, fertig. Hier mussten wir alles immer von hier nach da verteilen, um dort Platz zu schaffen, um das von hier oder da dort einzuräumen… na ja, oder so ähnlich.

Da wir es innerhalb der Familie mit dem Schenken nicht so haben, spielen wir am Heiligen Abend lieber das „Hausgreule-Spiel“. Da gab es u.a. das hier:

Dat rennt nun blumengekränzt mit Riesenschritten dem Jahresende entgegen…

Zu schön!

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