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Posts Tagged ‘Technik’

Kapitel 892 / Ersatzweise

Und dann war da ja noch die Sache mit dem Backenzahn, der kurz vor Weihnachten noch in der Zahnklinik behandelt werden musste – Rabea Rabenhaus die Behandlung recht gut weggesteckt hat… der Zahn sich dann aber doch entschlossen hatte, sich zu verabschieden. Das war irgendwann im Januar. Die damit einhergehenden Brückenbauarbeiten musste ich dann leider krankheitstechnisch verschieben – was dumm war, denn dann kam die Sache mit dem Virus. Und so verschoben sich die geplanten Brückenbauarbeiten ersteinmal über Wochen… diese Zeit nutzte die schon vorhandene Brücke über die Schneidezähne (die sich Rabea Rabenhaus schon vor Ewigkeiten bei einer dusseligen Aktion ausgeschlagen hatte) und fing ihrerseits an zu mucken. Ergo, der Behandlungsplan geändert werden musste und nunmehr 1 Brücke erweitert/ersetzt und 1 ganz neu geplant und gebaut werden musste. Und ja, zweieinhalb Stunden vorbereitende Arbeiten beim Zahnarzt sind schon echt ne Hausnummer^^

Warum erzähle ich das eigentlich alles? Ach ja, da war ja noch die Sache mit dem Virus und dem Geld, welches Rabea Rabenhaus gerade außerhäusig mit echt kräftezehrender Arbeit verdienen muss, um über die Runden zu kommen. Und geeenau, Brückenbauarbeiten müssen natürlich auch bezahlt werden. Eben.

Und damit nicht genug, war da ja auch noch die Sache mit dem Ölwechsel, welchen Rabea Rabenhaus eigentlich schon vor Monaten hatte machen lassen wollen – also den Ölwechsel beim Autochen. Naja, was soll ich sagen… dann kam dat Ding mit dem Virus und irgendwie vergaß ich einfach die Sache mit dem Ölwechsel… bis letzten Samstag, dann schlug nämlich dat Autochen Alarm. Tatsächlich war da nur noch eine winzige Pfütze schmierigen Krams, welches dat Autochen vorm kapitalen Motorschaden bewahrte. In Tateinheit mit dem seit 30tsd. Kilometern fälligen Zahnriemenwechsel und einigem anderen Firlefanz, war auch die Rechnung von der Autowerkstatt nicht eben aus der Portokasse zu bezahlen^^

Nun hoffe ich inständig, dass sich die Waschmaschine, der Trockner, meine Maschinen in der Werkstatt, der Computer usw. usf. alle bester Gesundheit erfreuen und keine weiteren großen Ausgaben für die nächsten Monate ins Haus stehen.

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Drei kleine Spatzen

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Kapitel 871 / Freudig

Mein Bruderherz kann nicht nur supi Plünnenkreuzer fachgerecht restaurieren, nein, sein Herz hängt irgendwie auch an Dingen die mindestens 2 Räder haben. Und so war die Freude groß, als das Bruderherz mit diesem Teil hier einen Abstecher in den Norden machte…

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…ich hab echt ´n coolen Bruder!

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Kapitel 869 / Nachfrage

Jetzt mal alle Hand auf´s Herz und ehrlich sein: Hat irgendjemand da draußen gewusst, dass es Autos gibt, die knapp 1 Mio. Euronen kosten???? Na gut, genau gesagt 980tsd. Tacken in der Standardausführung. Also ich hätte jede Wette verloren – ein Auto jenseits von 200tsd Euronen? Mit Straßenzulassung? Nieniemalsnicht!

Warum sich Rabea Rabenhaus überhaupt die Mühe macht, hier über so ein Unding zu berichten? Hm, ganz einfach, weil sie zufällig im Inet über dieses Teil gestolpert ist und sich wunderte, dass sie nicht gewusst hat, dass diese Autos Luftlinie nur ein paar Kilometer von ihrem Rabenhaus entfernt gebaut werden.

Nunmehr glaube ich auch nicht mehr daran, dass die Geschwindigkeit auf der A1 zwischen Rade und Bremen jemals auf 120 h/km begrenzt wird – denn irgendwo müssen die ihre Schüsseln ja probefahren… 1.260 PS… von 0 auf 100 h/km in 2 (in Worten: Zwei) Sekunden… Höchstgeschwindigkeit 420 Kilometer/h…. kopfschüttel…

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Naja, für mich würde so ein Auto nicht in Frage kommen, da der Gepäckraum gerade mal ca. 50 Liter fasst. Damit kann ich weder beim ortsansässigen Baumarkt was werden, noch beim schwedischen Möbelriesen. Und ´ne Anhängerkupplung ist, vermute ich zumindest, wohl nicht vorgesehen^^

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Rabea Rabenhaus kann ja nur winzig bis klein. Das jedoch liegt garantiert nicht in der Familie. Das Bruderherz kann nämlich ohne Probleme auch große Sachen werkeln. So zum Beispiel einen Plünnenkreuzer (ich wusste gar nicht, dass es dererlei überhaupt gibt).

Jedoch, es handelt sich hier um ein Faltboot-Zweier von Hammer. Hammer Faltboote gab es von ca 1936 bis 1968 in verschiedenen  Varianten. Das vom Bruderherz durch eine Kleinanzeige ergatterte Boot ist eins für zwei Personen, ein Wander-Zweier, gebaut von 1954-1968 wobei er vermutet das es ein recht frühes ist. Das Logo an der Waschbordspitze wurde mal geändert. Das Boot hat noch die Spitze mit dem schönen Wappen, nicht so ein einfachen runden roten Aufkleber. Das ganze Gerüst wurde vom Bruderherz in stundenlanger Arbeit verhalten restauriert, soll heißen, Gebrauchsspuren sind noch zu sehen und die Stempel, Aufkleber mit dem Firmenlogo sind zu 99% erhalten geblieben. Einzig der Schriftzug auf den Lehnen musste dran glauben, die Lehnen waren einfach zu lange im Wasser gelegen und das Leimholz hat sich aufgelöst. Das Holz konnte er retten und ist nun wieder in einem Bogen zusammengeklebt. Apropos Bogen, da das Boot sehr lange mit Wasser im Rumpf irgendwo zusammengebaut rumlag, haben sich fast alle Stäbe verzogen, krumm wie ein Schweineschwanz war seine Formulierung dazu. Was blieb ihm? Pfiffig wie mein Bruderherz ist, hat er einen Kochtopf gebaut – 10 cm im Durchmesser und 150 cm!!! hoch. Mit Wasserdampf bekommt man fast alles weich, auch Holz. Nach einer Stunde dämpfen wurden die Stäbe eingespannt, drei Tage gewartet = alles wieder gerade. Zwei Stäbe sind, wie auf den Bildern zu erkennen, nach der Montage auch wieder richtig durchgebogen. Ein Hammer Merkmal. Diese Stäbe dienen der Stabilisierung.

Die Bootshaut hat mein Bruderherz natürlich auch hochselbst genäht!

Fertig ist das Boot nun 5,20 m lang und bei einem Eigengewicht von 30 kg kann es ordentliche 300 kg tragen. Woraufhin mein Bruderherz meine: „…na da kann ich viel Bier mitnehmen zu Paddeln.“

Die Jungfernfahrt fand dann auf dem Nesselpfuhl bei Lychen statt – und ganz ehrlich: Das finde ich einfach zu herrlich: der Plünnenkreuzer auf dem Nesselpfuhl :)

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Echt cool, was du da gezaubert hast, Bruderherz!

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Kapitel 843 / gonzoialisch

Wenn man in seinem Nachnamen zwei o aufweisen kann, ein n vorhanden ist und neben anderen Buchstaben das Ganze noch von einem G angeführt wird, dann kommt man womöglich irgendwann auf die Bezeichnung Gonzo… jedenfalls ist Gonzo ganz klar ein Name den ich spontan mit meinem Bruderherz verbinde… noch lange bevor mir die Muppets einfallen.

Auch wenn Rabea Rabenhaus ihren ungewöhnlichen Nachnamen im Laufe ihres bewegten Lebens irgendwann heiratstechnisch abgegeben hat, so verbindet sie doch eine ganz besondere Leidenschaft mit ihrem Bruderherz: das Schlendern über Flohmärkte. Und mit ein wenig Wehmut erinnere ich mich immer gerne an meine Zeit im Süden des Landes, zu der wir gemeinsam über so manchen Flohmarkt geschlendert sind.

Nunmehr trennen uns wohntechnisch hunderte Kilometer :( und wir können uns über unsere Errungenschaften nur noch am Telefon austauschen oder über gemailte Bilder. Und nein! wir nutzen kein WA – lieber telefonieren wir stundenlang, als uns die Finger wundzutippen.

So hat mir mein Bruderherz Bilder seiner letzten Schnäppchen geschickt: Ein Chinesencomputer und eine Armbanduhr (er ist und bleibt ein Technikfreak). Die Uhr ist von Radio Regenbogen, eine limited Edition. Die 247ste von 1600. Sie ist offensichtlich nie getragen worden und funktioniert ohne Murren und Gurren. Das mit dem Ungetragen wird wohl auch weiterhin so bleiben, denn ehrlich gesagt habe ich noch nie eine Armbanduhr bei meinem Bruder am Handgelenk gesehen. Auch wenn es Uhren im Allgemeinen bei meinem Bruder unzählige zu bewundern gibt.

Und da mein Bruder bei einem auf 5 Euronen heruntergehandelten Computer auch nicht nein sagen kann – wen stört es schon, dass der Computer nur Chinesisch kann – ziert nun auch noch dieses rosarote Schmuckstück seine Sammlung. Wobei ich glaube, dass sich mein Bruderherz dererlei Dinge eher als sowas wie ein Rätsel kauft. Denn dann hat er wieder etwas auf dem er herumknobeln kann… man beachte in diesem Zusammenhang vor allem die Uhrzeit auf dem Display: 02:32 am – nach meinem bescheidenen Wissen ist das mitten in der Nacht!

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Und die Sache mit der Ente und meinem letzten Flohmarktbesuch erzähle ich demnächst mal…

 

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