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Kapitel 583 / Fragezeichen

Dass in meinem Hirn Fremdsprachen nicht oder nur sehr ungenügend verarbeitet werden mag daran liegen, dass die hierfür notwendigen Hirnareale anderweitig verwendet werden – für was auch immer.

So ist es auch für mich nicht verwunderlich, dass ich der Handlung eines Hörbuches nur sehr schwer bis gar nicht folgen kann, wenn sich diese im Ausland jenseits des englisch sprechenden abspielt. Wobei erstaunlich ist, dass ich mit englischen Namen usw. super gut zurechtkomme – alles andere jedoch geht gar nicht.

Schon nach kurzer Zeit habe ich den Überblick verloren und weiß nicht wer eigentlich was in der Geschichte ist. Kommen dann noch die Namen von Orten und die Bezeichnungen von Institutionen usw. hinzu, ist das Chaos perfekt. Dann irre ich für mehrere Stunden durch eine Geschichte, von der ich nie weiß ob die mir gerade was vom Kommissar oder vom Killer erzählt und ich frage mich: war die langbeinige Blonde mit dem komischen schwedischen Namen die Freundin vom Pathologen oder die vom Nachbarn des Opfers… nun ja, ich sollte es einfach lassen.

Dass mein Hirn keine Kapazitäten für fremdländisch anmutende Sprachen frei hat, mag auch daran liegen, dass ich mir zu viele Gedanken über völlig dummdusselige Dinge mache.

So frage ich mich schon seit Ewigkeiten, wofür diese Querstange bei Männerfahrrädern überhaupt gut sein soll – bzw. warum es überhaupt noch Fahrräder für Männer und Frauen gibt. Autos z.B. sagt man zwar zuweilen nach, sie seien typische Männer- oder Frauenautos, aber im Grunde ist das natürlich Quatsch. Autos werden Unisex hergestellt – fertig. Aber Fahrräder eben nicht!

Also, wozu dient diese Querstange bei einem Fahrrad, um aus ihm ein typisches Männerdings zu machen? Mit der Stabilität kann es ja nun nicht zusammenhängen, da Frauenfahrräder bekanntermaßen ohne Querstange auskommen und auch nicht zusammenbrechen. Und während man sehr wohl Frauen sieht, die auf einem typischen Männerrad herumfahren, habe ich noch keinen Mann auf einem Frauenrad strampeln sehen.

Gilt es unter Männern als unmännlich, auf einem Rad ohne Querstange zu fahren? Ist das wirklich so? Will ein Mann mit seinem Fahrrad klar signalisieren, seht her, hier kommt ein ganzer Kerl? Und was würde eigentlich passieren, wenn morgen alle Fahrradhersteller der Welt die Querstange abschaffen würden – rein aus Kostengründen, weil die zusätzliche Stange schließlich zusätzlich Geld im Herstellungsprozess kostet. Also, wenn es ab übermorgen Fahrräder auch nur noch Unisex geben würde, würden Männer dann keine Räder mehr kaufen? Und basteln die Fahrradhersteller aus genau diesem Grund die Querstange lieber an die Rahmen, um nicht Gefahr zu laufen, massive Umsatzeinbrüche hinnehmen zu müssen?

Also, kann mir das bitte mal ein Mann erklären?

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r, wie ratlos

 

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Kapitel 582 / Schuftig

Die vergangenen Wochen habe ich wie eine Blöde geschuftet, habe mir Tage und Nächte in den Kellerkatakomben um die Ohren geschlagen und dabei Johannes Steck, Lutz Riedel, Simon Jäger, Dietmar Wunder und Charles Brauer gelauscht, selten habe ich mal länder als 3 – 4 Stunden geschlafen – meist mich nur irgendwie “auf´s Ohr gelegt”, habe schon wieder weit mehr als 2tsd Kilometer auf Bundesdeutschen Autobahnen abgerissen, habe mir kein Wochenende gegönnt und kein Fernsehen geschaut, statt dessen mehr als einem Nervenzuammenbruch nahe angelieferten Murks ausgebügelt und wenn auch kurz vor knapp letztlich alle Termine eingehalten… kurz gesagt: ich habe gekämpft! Und dann… dann passiert mir das beim letzten Paket, welches ich in dieser Woche zum UPS schleppen musste:

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abgebrochen

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watt´n Riesenmurks… ich könnte heulen!!!!

(Und ja, ich kann mit den Krallen wunderbar in den Kellerkatakomben schuften! Und ja, alles echt!)

Kapitel 581 / Erkenntnis

Das Schöne am Singleleben ist ja unter anderem, dass man essen kann was, wann, wo und vor allem wie es einem gefällt. Und so kann ich mir an jedem x-beliebigen sonnigen Sonntag meine Frühstückseier in ein Glas kippen, das Ganze mit einem Hauch Salz und einer ordentlichen Portion Butter verfeinern und ohne großen Aufhebens in mich hineinlöffeln. Dazu noch ´n Butterbrot mümmeln (das zwar selbstgebacken wurde, jedoch nicht von mir) und in der neuesten Zeitschrift lesen…

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Ei im Glas

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…lecker war´s!

Seit ich in Bremen wohne fahre ich im Schnitt im Monat knapp 2.5oo Kilometer. Beachtlich, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass ich keinen täglichen Weg zur Arbeit absolvieren muss, da ich bekanntermaßen ja in den heimischen Kellerkatakomben herumwerkel. Und nun hat´s der alte Opel tatsächlich geschafft, die 190tsd vollzumachen. Und noch immer ist kein Ende in Sicht – er muss noch weiter durchhalten…

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Einhundertundneunzigtausend

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Und wenn ich es bei all der Arbeit auch noch nicht geschafft habe, dem Freimarkt einen Besuch abzustatten – dat Bild ist schon mal hübsch bunt… und 307 Kilometer plus noch einige dazu war nur die Fahrstrecke vom Freitag…

Kapitel 579 / Abgefahren

Ich fahre ja wirklich, wirklich, wirklich gerne Auto, ächt! Doch an manchen Tagen geht es mir so auf den Hauptnerv zwischen Feierabend und Nachtschicht noch mal eben so 230 Kilometer auf der Autobahn abzureißen…

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abgefahren

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Mittwoch: dito. … :-(

Donnerstag: hab ich mir die Tour geschenkt 

Freitag: Abfahrt 4:50 Uhr, da gen Feierabend die Tour doppelt so lange dauert

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