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Seit ich in Bremen wohne fahre ich im Schnitt im Monat knapp 2.5oo Kilometer. Beachtlich, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass ich keinen täglichen Weg zur Arbeit absolvieren muss, da ich bekanntermaßen ja in den heimischen Kellerkatakomben herumwerkel. Und nun hat´s der alte Opel tatsächlich geschafft, die 190tsd vollzumachen. Und noch immer ist kein Ende in Sicht – er muss noch weiter durchhalten…

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Einhundertundneunzigtausend

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Und wenn ich es bei all der Arbeit auch noch nicht geschafft habe, dem Freimarkt einen Besuch abzustatten – dat Bild ist schon mal hübsch bunt… und 307 Kilometer plus noch einige dazu war nur die Fahrstrecke vom Freitag…

Kapitel 579 / Abgefahren

Ich fahre ja wirklich, wirklich, wirklich gerne Auto, ächt! Doch an manchen Tagen geht es mir so auf den Hauptnerv zwischen Feierabend und Nachtschicht noch mal eben so 230 Kilometer auf der Autobahn abzureißen…

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abgefahren

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Mittwoch: dito. … :-(

Donnerstag: hab ich mir die Tour geschenkt 

Freitag: Abfahrt 4:50 Uhr, da gen Feierabend die Tour doppelt so lange dauert

Und dann war da noch die Sache mit den Inlinern vom Kleinen Schwarzen. Das letzte Modell erstanden wir vor vielen Jahren auf einem Flohmarkt. Das Besondere an diesen Inlinern: man muss nix mit Schnürbändseln festzurren und der Radstand ist sehr eng. Das wird Nichtinlinefahrern alles nüscht sagen. Jedoch sei erwähnt, dass die Verschlusstechnik der von Skistiefeln gleicht – man stellt die Kunststoffverschlussteile einmal ein und dann braucht man diese nur noch click-klack schließen. Herrlich einfach. Und was den Radstand betrifft: die Rollen liegen sehr dicht beieinander, was sich wohl beim Fahren und Herumalbern positiv bemerkbar macht.

Seis drum. Jedenfalls waren die Inliner im Laufe der Jahre nicht geschont worden – mehrere Reifenwechsel haben sie überstanden und selbst als das Kleine Schwarze den Bremsklotz mal samt Halterung bis auf Null runtergeschunden hatte, fand sich noch ein Ersatzteil. Dann irgendwann machten sich Lagerschäden bemerkbar und auch ansonsten “war nicht mehr viel Schönes” an den Dingern. Und so suchten wir nach einem Ersatzpaar – leider erfolglos. Das Modell wird so nicht mehr hergestellt und ein anderes Modell wollte das Kleine Schwarze nicht haben.

Neulich dann stolperte ich rein zufällig bei den Kleinanzeigen des Weltgrößten Auktionshauses über eben genau das Modell und dann auch noch in der passenden Größe und in einem guten Zustand. Ratz fatz waren die relevanten Eckpunkte geklärt, der Betrag bezahlt und nun wareten wir sehnsüchtig auf den Postmann…

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Lieblingsmodell

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Demnächst werden es vier volle Jahre sein, in denen Rabea Rabenhaus ohne Punkt und Komma in den Kellerkatakomben herumwerkelt. Zeit, sich mal ersthaft Gedanken darüber zu machen, ob es nicht sinnvoll wäre, einige Tage irgendwo Urlaub zu machen. Irgendwo Urlaub machen??? Dieaugenweitaufreiss – äääächt? Im Geiste zuckt Frau Rabenhaus schon zusammen, wenn sie nur das Wort Urlaub irgendwo hört. Vor allem, da sie sich geschworen hat, wenn überhaupt Urlaub, dann geht nur New York oder ersatzweise eine Trophytour quer durch die USA… in ´nem Greyhound. Natürlich mit täglichen Liveberichterstattungen aus irgendwelchen Käffern jenseits der typischen Tourituren. Und wenn schon denn schon, meinetwegen auch im Endzeitkostüm. Also irgendwo in der Pampa im Endzeitgewand auf den nächsten Bus warten. DAS nenne ich Urlaub! Jepp! Nun gut, das Projekt muss noch ein büschen warten.

Bleibt also vorerst nur Plan B. Und Plan B spukt auch schon seit Ewigkeiten im rabenhaus´schen Kleinhirn herum: mit ´nem Binnenschiff auf irgendwelchen Flüssen und/oder Kanälen herumtuckern. Das Blöde ist nämlich, dass Rabea Rabenhaus nicht schwindelfrei ist, ergo, so große Pötte für sie nicht in Frage kommen, um damit herumzufahren. Binnenschiffe, vor allem, wenn sie beladen sind, zuweilen so viel Tiefgang haben, dass das Wasser schon mal auf die Planken schwabbt. Ergo Rabea Rabenhaus gar nicht schwindelig werden kann, wenn sie “hinunter” aufs Wasser schaut. Außerdem ist es auch ganz praktisch, wenn Frau Rabenhaus über Bord geht – da fällt sie nicht erst viele Meter tief, um dann ungelenk auf´s kühle Nass zu klatschen. Bei einem beladenen Binnenschiff reicht ein einziger beherzter Schritt und schon ist die Sache erledigt.

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Tiefgang

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Außerdem ist ein Törn auf einem Binnenschiff vor allem sehenswert – schließlich ist ja immer Land in Sicht. So eine normalo Schiffsreise ist doch im Grunde sterbenslangweilig: tagelang überall nur Wasser zu sehen. Darum sind die Riesenpötte ja auch mit allem möglichen Schnickschnack ausgestattet, eben, damit den Reisenden nicht langweilig wird. Auf so etwas habe ich aber absolut keine Lust.

Da stelle ich mir so eine Flussfahrt auf nem richtigen Binnenschiff so richtig wild romatisch vor. Vor allem, da die einzige Möglichkeit für so eine kleine Urlaubsfahrt, im Februar liegt. Jepp! Februar. Winter. Bitterkalt. Schneegestöber. Eisschollen, die vorbeiziehen… könnte lustig werden… Nun ja, man muss halt nehmen, was noch zu kriegen ist. Und erstens habe ich nur im Februar wirklich mal weniger zu tun und zweitens sind die wenigen echten Binnenschiffe, die überhaupt Passagiere mitnehmen sowieso bis in die nächste Eiszeit ausgebucht – zumindest, wenn es um die beliebteren Monate im Jahr geht.

Wo genau es hin- oder langgeht? Keine Ahnung! Die Binnenschiffer wissen schließlich nicht heute schon, wo sie in 4 Monaten herumtuckern. Da ist bei Reisewilligen schon ein büschen Flexibilität von Nöten. Man bucht halt eine gewisse Zeit – immer in vollen Wochen – und dann bekommt man “kurz vor der Abfahrt” Bescheid, wo es losgeht… und wenn die Zeit um ist, geht man von Bord und fährt mit dem Zug wieder nach Hause. Das hat doch was!  So muss Urlaub! Zumindest bei Rabea Rabenhaus.

 

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Land in Sicht

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Bleibt nur noch die Frage,

was muss man eigentlich so alles in einen Seesack packen?

Irgendwelche Vorschläge?

 

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Kapitel 576 / Erntezeit

Nun ja, besonders viele sind es nicht geworden. Und ehrlich gesagt, die leckeren roten Spitzpaprika gibt´s in jedem Supermarkt für´n Appel und ´n Ei – und schmecken auch nicht anders… wie auch, schließlich habe ich die Samen für die Eigenzüchtung ja aus so einer Supermarktpaprika…

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