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Kapitel 572 / Leckerbissen

Und dann ist da noch Prof. Dr. Carter mit seinen, sagen wir mal, etwas ungewöhnlichen kulinarischen Vorlieben. So verspeiste er offensichtlich ohne mit der Wimper zu zucken dieses komische Plastikflies, welches in den Frischfleischpackungen immer unter dem Fleisch liegt. Wohl lecker! Dabei hatte ich das Flies in 2 Knisterfrühstückstütchen sicher verschlossen geglaubt… die Tütchen er selbstredend verschmäht hat. Und ja, Prof. Dr. Carter geht es bestens:

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Kapitel 571 / Erkenntnis

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Längst Vergangenes, verdrängt und abgeschoben.
Verschwiegen,
damit es keinen Raum einnimmt.
Vergraben,
damit es unsichtbar wird.
Missachtet.
Vergessen gehofft.

Doch es ist da.
Begleitet mich.
Wartet.
Harrt aus.
Lauert.

Wissentlich,
dass die Zeit keine Wunden heilt -
sie sie nur bedeckt
mit dem zarten Hauch der falschen Hoffnung.
Zeit, die verrinnt,
vergeht.
Wissentlich,
dass Vergangenes nicht ewig ruht,
denn es kratzt unermüdlich mit knochigen Fingern
an den Wänden seiner Gruft,
die mit den bloßen Händen meiner Verzweiflung ich errichtet habe.

Vergangenes klammert sich an das Leben,
buhlt um Aufmerksamkeit,
probt den großen Auftritt,
verlangt seine Bühne.

Vergangenes bricht sich bahn,
zerrt am zarten Tuch der falschen Hoffnung,
reißt es fort,
enthüllt meine Wunden.
Schreit mit all seiner Macht
in ewig dunklen Nächten
seine ohnmächtige Verzweiflung in meine Träume,
krallt sich in mein Herz,
ertränkt nach und nach jede Zuversicht
in einem Meer bitterlich geweinter Tränen…

Doch,
wenn alle falschen Hoffnungen aufgegeben,
wenn jeder jemals erlittene Schmerz verebbt,
wenn alle jemals in dunklen Nächten geweinten Tränen langsam trocknen…
dann,
dann ist da diese Ahnung von Stille…
schmeichelnd,
heilend.

Manchmal braucht es fast 15 Jahre für eine einzige Erkenntnis -
sie überhaupt zuzulassen,
sich ihrer bewusst zu werden,
sie anzunehmen,
sie sich zu eigen machen,
sie zu leben…
mit allen Konsequenzen…

…manchmal braucht es fast 15 Jahre, um zu gehen…

 

Rabea
09/2014

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Kapitel 570 / Mitbringsel

Da wustelt man kaum mal einige Stunden im Garten meiner Mom und was schleppt man da unterm Shirt ins Scheibenheim? Wieder mal so ein Scheißvieh von Zecke! Aber dieses Mal war ich schneller! ÄTSCHMANBÄTSCH!!!

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Scheißvieh

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…wünsche noch allzeit gute Reise – bis zur Kläranlage!

Kapitel 569 / Abgefahren

Die Ferienzeit ist vorbei und auch der Kleine Goth muss wieder zur Berufsschule. Diese jedoch knapp 150 km entfernt liegt. Somit sie ab sofort einmal in der Woche hier im Rabenhaus auf einen Boxenstopp vorbeischaut. Und ja, es gibt in Bremen auch weniger schöne Bahnhöfe. Z.B. den hier… aber egal, Hauptsache der Zug hält pünktlich!

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Verkaufsobjekt

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Das alte Bahnhofsgemäuer ist übrigens zu verkaufen… doch neeee, ich werde nicht einmal daran denken… obwohl ich so richtig alte Bahnhofsgebäude schon toll finde… aber dieser hier ist nicht wirklich schön…

Kapitel 568 / Sehenswert

Wenn ich mich in der Stadtbibliothek durch das Hörbuch- oder Filmangebot blättere, habe ich regelmäßig meine Lesebrille NICHT dabei. Somit kann ich in den allermeisten Fällen zwar den Titel gut erkennen. Um die Hauptdarsteller respektive Vorleser zu entschlüsseln bedarf es da jedoch schon etwas mehr künstlerische Freiheit – außer sie sind in 48 Pt aufs Cover genagelt, was in der Regel nie pasiert. Klappentexte kann ich nie lesen, 1. weil sie viel zu klein gedruckt sind und 2. weil die von der Stadtbibliothek regelmäßig irgendwelche Aufkleber drüberbäppen..

Was HB betrifft, da gibt es eine Menge weiblicher Stimmen, die ich mir nicht antun mag, entweder, weil sie so nervpiepsend oder hektisch daher kommen (was zu Thrillern und Kimis so überhaupt nicht passt) oder aber, weil ich z.B. Alex Cross nicht von einer weiblichen Stimme vorgelesen bekommen möchte… weil das so gar nicht geht… meiner bescheidenen Menung nach.

Bei Filmen schaue ich zu allererst auf die Coverbilder: sind Kinder oder Tiere abgebildet, werden sie ohne weitere Beachtung überblättert… ich hasse Filme in denen Kinder oder Tiere so wichtig sind, dass sie es auf das Coverbild schaffen. Und da kann ich ja mal froh sein, dass sich mir das Cover von “Extrem laut & Unglaublich nah” beim Betrachten in der Stadtbibliothek nicht so zur Gänze erschlossen hat, bzw., das “Kindergesicht” auf dem Cover für mich ohne Lesebrille nicht wirklich als ein solches erkennbar war. Tatsächlich sah ich eher das Gesicht einer jungen Frau… Ansonsten hätte ich den Film sicher stehen gelassen.

Habe ich aber nicht – und bin froh darüber, denn sonst wäre mir dieser berührende Film nicht untergekommen… in dem zwar ein Junge die Hauptrolle spielt, dies aber in einer Weise tut, die mich vergessen lässt, dass ich Filme mit Kindern in der Hauptrolle nicht leiden kann.

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Extrem Laut & Unglaublich Nah

 

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Extrem Laut & unglaublich Nah

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P.S. ohne zu wissen, um was es in dem Film geht, hatte ich ihn am 11. September ausgeliehen…

 

 

 

 

 

 

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