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Posts Tagged ‘Bäume’

Kapitel 711 / Beharrlich

Und dann ist da ja noch die Sache mit dem Winter, der sich in diesem Jahr in Bremen erstaunlich lange hält. Nach meinem Umzug nach Bremen war ich ja in den beiden vergangenen Wintern so ein ganz klein wenig enttäuscht, da das mit Schnee usw. hier so recht nüscht werden wollte. Da war ich aus der Nordheide doch einiges mehr gewöhnt (man siehe gerne mal in den ersten Kapiteln des Rabenhauses nach). Naja, so richtig dolle ist das hier jetzt bisher auch noch nicht, aber immerhin!

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Erstaunlich lange hält sich auch „Der Marsianer“ da links (rechts, Rabea, das ist RECHTS!!!) im Bild als aktueller Hörstoff. Das liegt nun nicht daran, dass ich vergessen habe, den mal auszutausen. Mitnichten. Es liegt einfach daran, dass der gerade als „Dauerwerbesendunghörbuch“ in Endlosschleife läuft. Mittlerweile kann ich den schon mitsprechen, so oft, wie ich der Geschichte vom armen Wicht auf dem roten Planeten schon gelauscht habe. Und tatsächlich habe ich mir vor einer Woche einen großen Beutel Kartoffeln gekauft – nicht dass mir der Zusammenhang im ersten Moment irgendwie aufgefallen wäre. Ne, echt nicht. Aber nach einigen Tagen, in denen Kartoffeln in allen möglichen Variationen auf dem Speisezettel standen, musste ich doch schmunzeln…

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Kapitel 702 / Moin

Frühschicht im Gewerbegebiet…

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Allen, die heute auch arbeiten müssen, wünsche ich frohes Schaffen :)

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Zugegeben, ich mag es ganz arg, in einem Gewerbegebiet zu wohnen. Und tatsächlich ist es auch nicht das 1. Mal. Schon während der Zeit im Süden des Landes wohnten das Kleine Schwarze und seine Rabenmutter in Sinsheim im Gewerbegebiet „Hinter der Mühle“ – besser gesagt, wir wohnten sogar in der uralten Wassermühle, die dem Gebiet seinen Namen gab.

Wer auf nachbarschaftliche Gemütlichkeit in einem dichtbesiedelten Wohngebiet abfährt, ist in einem Gewerbegebiet schlecht aufgehoben. Wer aber tagsüber die quirlige, geschäftige Atmosphäre mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Und ja, ich mag das total. Ich mag die Lkw, die vorbeifahren, auch wenn es nicht sonderlich viele sind, da am Ende der Straße ein Wendeplatz liegt. Ich mag es zu wissen, dass rund um mich zu Menschen ihren Job machen, mehr oder weniger kreativ sind, oder auch nur malochen, ihrer Arbeit nachgehen – whatever.

Und wie immer im Leben, kommt das Beste zum Schluss: gen Feierabend kehrt Ruhe ein, leert sich das Gebiet wie von Zauberhand. Pkw verschwinden nach und nach fast gänzlich und mit ihnen die Arbeiter, Chefs und Angestellten. Sie alle steigen in ihre Autos oder nehmen den Bus und fahren nachhause – machen Feierabend, wie Millionen andere auch. Dann wird es fast still hier und nur in der Ferne hört man das Grundrauschen der Autobahn.

Richtig genial sind die Wochenenden, da tut sich hier nämlich nichts. Niemand, außer vielleicht Rabea Rabenhaus, ist am Arbeiten. Alle anderen sind zuhause, holen schon am Samstag in aller Frühe Rasenmäher, Häcksler und Laubpüster aus Verschlägen und Garagen und legen los. Und man hört womöglich für Stunden emsiges Treiben überall… während Rabea Rabenhaus im Gewerbegebiet in ihrer kleinen Küche sitzt, frisch aufgebrühten Kaffee und die himmlische Ruhe genießt, denn sie hat ihren Rasen schon am Freitag Nachmittag gemäht, als alle anderen noch am arbeiten waren.

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Ja, es war die richtige Entscheidung mit Sack und Pack und der Werkstatt ins grünste Eckchen Gewerbegebiet Bremens zu ziehen.

Und Danke Mom, dass Du meinem Rasenmäher für viele Jahre ein trockenes Plätzchen eingerichtet hast, wo er offensichtlich tapfer ausgehalten hat, denn ohne auch nur einmal mit der Wimper zu zucken ist der Grünschnittveteran angesprungen und hat bravourös seinen Dienst getan!

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Hoffen, Glauben, Beten – das alles, so meinte ein früherer Chef von mir, das alles gehöre in die Kirche. Regelmäßig bekam ich diesen Spruch um die Ohren gehauen, wenn ich es wagte, einen Satz mit: „Ich glaube, dass …“ oder „Ich hoffe doch sehr…“ begann.

Nun ja, seither sind unzählige Jahre ins Land gegangen und der Chef und der dazugehörige Job schon lange Geschichte. Mittlerweile bin ich selbständig und kann hoffen, glauben, beten so lange und so oft ich mag. Und vor allem kann ich es tun, wann und wo es mir gefällt. Praktisch, so eine Selbständigkeit.

Nebenher bin ich vor allem ein absolut positiver Mensch. Und auch wenn es noch kurz vor Weihnachten hier im Rabenhaus nicht so aussieht, und es sich auch nicht so anfühlt, als wenn in 9 Tagen der Heilige Abend auch hier an die Türe klopfen und um Einlass bitten wird – er wird, und nur das ist es was zählt. Ich bin mir ganz sicher, dass auch dieses Weihnachtsfest nicht spurlos am Rabenhaus vorbeischleichen wird – garantiert nicht.

Noch immer weiß ich nicht, wie ich die Dinge, die ich dazu beitragen kann, erledigen soll – da wäre z.B. die Sache mit den Geschenken oder die mit der Weihnachtsdeko und vor allem die Sache mit Findus + Pettersson, bzw. den alten Hörspielkassetten, auf denen Hans Paetsch in seiner wundervollen und unverkennbaren Märchenerzählerstimme die Geschichte von Pettersson erzählt, wie er eine Weihnachtsmannpuppe für Findus bauen will. Diese Geschichte hören wir zum Schmücken des Baumes so gern… Doch die Kassetten sind im vergangenen Jahr bei der (vor)weihnachtlichen Umräumaktion irgendwo verschütt gegangen. Leider.

Nun wird sich der eine oder die andere fragen: Hörspielkassetten zum Schmücken des Baumes? Welchen Baum bitte, Frau Rabenhaus hat doch noch nicht einmal einen Baum, warum macht sie sich Gedanken um die Kassetten… Falsch gedacht. Frau Rabenhaus HAT einen Baum!!! Und zu dem ist sie gekommen, wie die Jungfrau zum Kinde. Sie musste sich nicht einmal aufmachen, um noch irgendwo einen der letzten Grünlinge zu ergattern, mitnichten. Sie musste auch in keinen Wald fahren und sich dort einer kleinen Tanne ungehörigerweise bemächtigen, nein, Frau Rabenhaus musste nur die Türe öffnen und da stand´s einfach da!

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Es sind noch 9 Tage bis Weihnachten und der Baum zum Feste stand einfach vor der Tür. Also, wenn das nicht klasse ist, dann weiß ich auch nicht. Natürlich freue ich mich über den Grünling wie Lotta. Es ist einfach herrlich, dass ich mir nun um diese Angelegenheit keine Gedanken mehr machen muss und daher gebührt der edlen Überbringerin des Nadelwerks mein ganzer Dank.

Ja, ich glaube ganz fest daran, dass das mit dem Weihnachtsfest in diesem Jahr noch was wird. Und ich hoffe sehr, dass der Schnee noch bis dahin liegenbleibt, oder wenigstens noch einige Zentimeter dazukommen, auch wenn der Wetterbericht mir etwas anderes weiß machen will. Und dann bete ich darum, dass unsere Muffin-Parade rechtzeitig den Weg in den Ofen schafft und alles ist gut.

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Und schon fix und fertig mit Tannenbaumständer!

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Standfest

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Nach so einem anstrengendem Festival-Wochenende zieht es der kleine Goth vor, mit einigen Larpfreunden 2 Tage im Wald zu entspannen. Wozu hat man schließlich Freunde + eine Waldhütte! (mehr …)

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